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Die eigene Firmen-Webseite planen und realisieren

Eine Unternehmenswebsite ist heutzutage ein existenzieller Faktor für jedes Unternehmen, und zwar unabhängig von seiner Größe. Denn die meisten potenziellen Kunden und Auftraggeber recherchieren zuerst im Internet auf der Suche nach dem passenden Anbieter eines Produktes oder einer Dienstleistung. Eine Firmenpräsenz im Netz ist deshalb nicht nur eine digitale Visitenkarte, sondern bei entsprechender Planung und Umsetzung auch ein wichtiges Marketinginstrument. Damit können nicht nur Kunden akquiriert, sondern auch Kundenbeziehungen aufgebaut und gehalten werden. Eine entscheidende Rolle für die Durchsetzungskraft einer Firmenpräsenz spielt dabei auch das Ranking in den gängigen Suchmaschinen, das durch vielerlei Faktoren wie beispielsweise ein ansprechendes Design und die inhaltliche Aufbereitung der Texte unter Berücksichtigung von häufig nachgefragten Keywords für die Suchmaschinenoptimierung verbessert werden kann. Insoweit sind für den Erfolg einer Website und damit für den Unternehmenserfolg im Netz eine Vielzahl von Faktoren verantwortlich.

Es sind jedoch zunächst einige vorbereitende Aktivitäten notwendig, bis eine Unternehmenswebsite im Netz freigeschaltet werden kann. Das sind einmal eine sorgfältige Planung, das Entwickeln einer Struktur sowie das Verfassen der Inhalte, die in der Summe einer Unternehmenspräsenz ein Gesicht geben und sie dazu befähigen, erfolgreich im Netz Kunden zu akquirieren. In einem nächsten Schritt kommt es darauf an, die Faktoren zu kennen und zu nutzen, die dazu geeignet sind, den Bekanntheitsgrad eines Unternehmens über seine Website zu steigern. Die entscheidende Bedeutung kommt der Website als zentralem Element innerhalb des Onlinemarketings zu, das die Summe ist aus einer Vielzahl von Marketingaktivitäten, die den Erfolg eines Unternehmens im Netz bedingen.
 

Die Ausgangssituation im Zeitpunkt der Unternehmensgründung

Das Erstellen einer Website lässt sich auf eine einfache Formel reduzieren: Benötigt wird ein Provider, bei dem man die ausgesuchte Domain anmeldet. Anschließend werden die Inhalte für die Website getextet und zusammen mit Bildern hochgeladen. Um eine Domain anmelden zu können, muss man sich zunächst einen Domainnamen aussuchen, wobei es Urheberrechte und Markenrechte zu beachten gilt. Auch bei der Wahl des Providers ist ein Vergleich der angebotenen Leistungen empfehlenswert, denn nicht immer ist der preisgünstigste Anbieter der beste. Hier zahlt es sich aus, auf Qualitätsmerkmale und Support zu achten. Um Webseiten erstellen zu können, gibt es verschiedene Softwareprogramme, die sowohl kostenpflichtig als auch kostenfrei angeboten werden. Gerade Existenzgründer stehen zu Beginn in vielerlei Hinsicht unter Druck, denn sie müssen in allen Bereichen gleich gut agieren. Das gilt für die Kundenakquise, für die Bearbeitung erster Aufträge, für die Buchhaltung und natürlich für das Marketing gleichermaßen, wozu auch das Erstellen einer Internetpräsenz gehört. Das ist meist so nicht zu leisten, so dass die eine oder andere Aufgabe ohne Unterstützung ins Hintertreffen geraten würde, was sich jedoch nachteilig auf die Unternehmensführung und den Unternehmenserfolg auswirkt. Deshalb ist es wichtig, den arbeitsintensiven Internetauftritt an einen Programmierer abzugeben. Sicher sind hier Preisverhandlungen möglich, die auf das vorhandene Budget ausgerichtet werden können.
 

Der erste Schritt:
Die Planung und die Konzeption des Internetauftritts

Zur Planung des Internetauftritts gehört auch das Design, das die Firmenphilosophie durch die Wahl der Farben und die Optik nach außen transportiert. Die Inhalte einer Website sind kürzer und prägnanter als Texte in Printmedien und durch Absätze übersichtlich gestaltet. Das ist deshalb wichtig, weil das Leseverhalten im Internet ein anderes ist. Die Texte werden nicht sorgfältig von Anfang bis zum Ende gelesen, sondern lediglich überflogen, also gewissermaßen gescannt. Werden Bildinhalte verwendet, muss die Umgebung entsprechend ruhiger gestaltet werden, um die Seite nicht zu überladen. Aufgabe von Bildmaterial ist, Emotionen freizusetzen und auch sachliche Informationen zu liefern. Videomarketing gewinnt in diesem Kontext immer mehr an Bedeutung. So sind es vor allem beratende, unterrichtende und handwerklich ausgerichtete Berufsgruppen, die ihr Können anhand von kurzen Videos oder Referenzen auf ihren Webseiten präsentieren können. Die Nutzerführung einer Unternehmenspräsenz sollte dem User ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. Insoweit sind eine übersichtliche Anordnung und eine horizontale oder vertikale Menüführung vonnöten, wobei die horizontale Menüführung aktuell an der vertikalen vorbeizieht. Die Summe aus Grafik, Design und Text ist der rote Faden, der die Firmenphilosophie und die Werbebotschaften nach innen und außen transportiert.
 

Der zweite Schritt:
Wovon der Bekanntheitsgrad einer Firmenwebsite abhängig ist

Die Suchmaschinenoptimierung und auch die Suchmaschinenwerbung sind Teilbereiche des Onlinemarketings und als solche überaus wichtig. Um von Suchmaschinen gefunden zu werden, gilt es einige Gesetzmäßigkeiten zu beachten. Die Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung reichen vom Text in der URL und der Verwendung des Domainnamens über die Verwendung und Anzahl bestimmter Keywords bis zu Backlink-Strategien, die sich durch die Verlinkung der eigenen Firmenpräsenz mit anderen Internetpräsenzen auszeichnet. Die Suchmaschinenoptimierung kann außerdem durch Suchmaschinenwerbung manifestiert werden, die von verschiedenen Suchmaschinen angeboten wird, von denen die bekanntesten Google AdWords von Google und Bing Ads von Microsoft Network sind. Der Erfolg der Marketingaktivitäten einer Unternehmenswebsite ist also die Summe aus Suchmaschinenmarketing (SEM), aus einem durch die Suchmaschinenoptimierung (SEO) verbessertes Ranking und aus der Suchmaschinenwerbung (SEA).
 

Der dritte Schritt:
Die Unternehmenswebsite und ihre Funktion als Marketinginstrument

Die Internetpräsenz ist die Visitenkarte eines Unternehmens, mit der spezifische Zielgruppen angesprochen und akquiriert werden. Sie zeichnet sich durch ihre hohe Reichweite und den im Vergleich zu anderen Marketinginstrumenten geringen Kostenaufwand aus und nimmt eine zentrale Position im Onlinemarketing ein. Neben dem Suchmaschinenmarketing, der Suchmaschinenoptimierung und der Suchmaschinenwerbung gehören auch das E-Mail-Marketing, Social Media Marketing, Affiliate Marketing, Mobile-Marketing und die Online-PR zum Onlinemarketing. Das strahlt allerdings noch in weitere Bereiche aus. So kann sich mit dem Einrichten eines Online-Shops ein weiterer Vertriebskanal öffnen, ebenso wie durch den Einsatz von Apps auf mobile Endgeräte.

Bezüglich der Social Media Plattformen ist anzumerken, dass diese Form des Onlinemarketings nicht für alle Unternehmen gleichermaßen geeignet ist. Tatsächlich nehmen mittlerweile eine Vielzahl von Unternehmen an den Aktivitäten in den sozialen Netzwerken teil, verzichten jedoch auf die Ausarbeitung einer Strategie, wodurch werbliche Kapazitäten verschenkt werden. Tatsächlich sind gerade Social Media Plattformen nicht nur für große, mittlere und kleinere Unternehmen als werbliche Maßnahme interessant. Gerade für Freiberufler und Existenzgründer ist Social Media eine exzellente Möglichkeit, sich weitreichend zu präsentieren und vor allem kostengünstig. Zu den erklärten Zielen des Social Media Marketings gehören unter anderem die Akquise von Neukunden, die Steigerung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens sowie der Produkte und Dienstleistungen und damit auch des Umsatzes, wobei es sich darüber hinaus auch positiv auf die Suchmaschinenoptimierung auswirkt.

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