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Betriebskosten senken durch günstigeren DSL-Anbieter

DSL Tarifwechsel Tafel mit Geld

Zugegeben, der Rat den DSL-Anbieter zu kündigen, obgleich man mit diesem eigentlich zufrieden ist, klingt etwas absurd, doch die Praxis zeigt: Nur wer grundsätzlich bereit ist, regelmäßig die Betriebskosten auf den Prüfstand zu stellen und aktiv Preise zu vergleichen, kann diese senken. Im Fokus dieses Beitrags soll nun die Suche nach einem günstigeren DSL-Anbieter stehen.
 

Neukunden sind bei den Anbietern besonders beliebt

Richtig ist: Neukunden sind bei DSL-Anbietern beliebt. Sie werden umworben mit Rabattaktionen, Gutschriften und Ermäßigungen auf die sonst regelmäßig anfallende Grundgebühr. Diese durchaus attraktiven Angebote werden aber vor allem Neukunden offeriert, Bestandskunden bekommen deutlich weniger für ihre Treue zum Anbieter. Das Resultat sollte demnach sein: Mit Vertragsunterzeichnung wird der Termin für die Kündigung in den Kalender getippt oder es wird direkt nach dem Vertragsabschluss direkt gekündigt. So entgeht der Selbstständige dem Risiko, die Kündigungsfrist zu verpassen.

Tipp: Die Kündigung sollte schriftlich erfolgen und seitens des Anbieters auch bestätigt werden. Nach der Bestätigung wird das passieren, was mitunter ganz schön anstrengend sein kann. Natürlich wird der Anbieter versuchen, seinen Kunden zu behalten und ihn mit ähnlich attraktiven Angeboten locken womit er auch seine Neukunden umwirbt. An dieser Stelle zahlt sich Durchhaltevermögen aus, denn je länger ein Kunde standhaft bleibt, desto attraktiver könnten auch die Angebote des DSL-Anbieters werden.
 

Auch ein pro-aktives Verhalten könnte Früchte tragen

Wer zufrieden ist und die Absurdität dieses Preisspiels nicht mitmachen möchte, der kann auch diesen Weg wählen: Wenn die einzuhaltende Kündigungsfrist näher rückt, wird direkt beim Anbieter angeklopft. Vorab werden aktuelle Marktpreise recherchiert sowie die Spezial-Angebote für Neukunden beim eigenen Anbieter. Gut vorbereitet kann der Selbstständige sich so nach Aktionen erkundigen, die ihm als Bestandskunde mit Bleibewunsch offeriert werden. Folgen dieser Rückfrage nicht ebenso attraktive Angebote wie die, die Neukunden offeriert werden, sollte der Selbstständige mit Blick auf die Betriebskosten einen günstigeren DSL-Anbieter auswählen.
 

Das größte Sparpotential winkt bei Highspeed-Tarifen

Highspeed-Tarife mit 100 Mbit/s bieten das größte Sparpotential. Das hat eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Service-Qualität herausgefunden. Um 46 Prozent lassen sich die Kosten in diesem Preissegment reduzieren – und das kann in Summe schon mal 500 Euro über eine Vertragslaufzeit von zwei Jahren ausmachen. Zum Vergleich: Bei Tarifen mit 16 Mbit/s liegt das Einsparpotential bei gerade einmal 22 Prozent, was mit Blick auf die Intention Betriebskosten zu senken auch bedeutet, dass bei einer Laufzeit von 24 Monaten 143 Euro gespart werden können.
 

Darauf kommt’s beim DSL-Anbieter noch an

Grundsätzlich ist es wichtig, zunächst das Angebot genau zu vergleichen, bevor ein Blick auf den Preis geworfen wird. Das bedeutet, dass die angebotene Geschwindigkeit und etwaige Zusatzleistungen wie etwa die Bereitstellung eines WLAN-Routers absolut identisch sein müssen, um den Preis sinnvoll vergleichen zu können. Weitere Auswahlkriterien könnten

  • die Servicequalität sein, die sich in der Kommunikation und im Support zeigt, sowie
  • die Gestaltung der Webseite, die möglichst transparent und kundenorientiert sein sollte.

Beim DSL-Anbietervergleich gilt ein ähnliches Prozedere wie beim Strompreis-Vergleich: Es muss angegeben werden, wo der Anschluss ist, denn nur so können potentielle Anbieter auch die Anschlussgeschwindigkeit anbieten, die vor Ort verfügbar ist.

Tipp: Selbstständige sollten im Vorfeld prüfen, welche Geschwindigkeit im Ort verfügbar ist. So kann sichergestellt werden, dass der DSL-Anbieter auch das passende Angebot offeriert. Hinzu kommt die Entscheidung, ob Paketpreise interessant sind oder vielleicht sogar weitere Flatrates Teil des Angebots sind.
 

Darüber hinaus sind diese zwei Faktoren zum DSL-Anbieterwechsel wissenswert:

  1. Die Rufnummer kann beim DSL-Anbieterwechsel in aller Regel mitgenommen werden. Dies muss allerdings sowohl dem alten Anbieter als auch dem neuen Anbieter mitgeteilt werden.
  2. Der Wechsel des DSL-Anbieters dauert durchschnittlich vier bis sechs Wochen. Es ist wichtig, sich rechtzeitig über einen neuen Anbieter zu informieren, damit Kündigungsfristen eingehalten werden können. Eine „tote“ Leitung ist heute mittlerweile die Ausnahme.

 

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