Sie sind hier

Mit diesen effektiven Verfahren optimieren Sie Ihre AdWords-Anzeigen

Analyse Marketing am PC

Google AdWords ist für viele Unternehmen ein interessantes Werbemittel. Zielgruppe lassen sich gezielt ansprechen, regionale Bezüge schaffen und Produkte oder Dienstleistungen effizient bewerben. Denn gerade für Onlineshops stellt es häufig eine große Schwierigkeit dar, nur mithilfe von suchmaschinenoptimiertem Content bei Google auf den guten Plätzen zu ranken. Die bezahlte Werbung von AdWords soll Abhilfe schaffen. Doch dabei geht es Unternehmern vor allem um eines: Ihre Anzeigen zu optimieren, um mit möglichst wenig Budget eine hohe Interaktion zu erzielen. Aber nicht immer ist das Werbebudget optimal investiert und Anzeigen sorgen nicht für die gewünschten Conversions. In diesem Artikel erfahren Sie aus diesem Grund, wie Sie Ihre Performance effektiv verbessern und mehr gewinnbringende Klicks erzielen können.
 

Fokussieren Sie sich nicht auf Platz 1

Um den höchstmöglichen Gewinn mit dem Onlinemarketing zu erzielen, muss die eigene Anzeige zwingend auf Platz 1 landen.“ Viele Unternehmer sind der Ansicht, dass nur ein Top-Ranking zu ihrem Erfolg beiträgt. Das stimmt so jedoch nicht, denn häufig stehen die CPC (Cost-per-Click) für führende Plätze nicht im richtigen Verhältnis zu den CPA (Cost-per-Acquisition, Kosten für Neukunden oder Bestellung). Des weiteren bringen die vorderen Ränge einen entscheidenden Nachteil mit sich: Nutzer, die sich lediglich über eine Thematik informieren möchten, nutzen die ersten Ergebnisse als Informationsquelle. Sie beabsichtigen keinen Kauf, der AdWords-Kunde muss jedoch für diesen Klick bezahlen. Als informative Quelle zu fungieren ist nur für Webseiten lukrativ, die auf Traffic anstelle von Verkäufen abzielen.

Optimal ist es also, das Gebot so niedrig wie möglich zu lassen, auf guten hinteren Rängen zu ranken und dabei Conversions zu erzielen.
 

Neben-Keywords nutzen

Große Unternehmen beanspruchen relevante Keywords in der Regel für sich. So nutzen bekannte Buchungsportale grundsätzlich Schlagwörter wie beispielsweise „Hotel buchen“, „Hotel in Bayern“ oder „Günstige Flüge“. Kleinere Unternehmer haben kaum eine Chance, gegen diese starke Konkurrenz anzukommen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, häufiger Kampagnen mit weniger relevanten Keywords zu schalten. So besteht die Möglichkeit, bei weniger Konkurrenz auf den oberen Plätzen zu ranken. Gleichzeitig sind die CPC für Neben-Keywords deutlich günstiger, wodurch sich das Budged niedriger halten lässt.

Ähnliche Keywords lassen sich mithilfe des Google Keywordplanner finden. In diesem Artikel ist zudem erklärt, worauf es bei der Wahl der Suchbegriffe zu achten gilt.
 

Dem Suchenden einen Mehrwert bieten

Um sich von der Konkurrenz abzuheben, ist es zudem relevant, dem Suchenden einen Mehrwert zu bieten. Jeder Unternehmer sollte sich überlegen, womit er sich von anderen Betrieben abhebt. Kostenloser Versand, günstigere Preise oder besondere Rabatte in Überschriften ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und sorgen für Klicks.

Nutzt ein User die Google-Suche, erwartet er allerdings auch auf Ihrer Webseite das passende Produkt oder die entsprechende Dienstleistung zu finden. Schalten Sie Ihre Anzeigen also nur dann, wenn Sie auch die beworbene Leistung bieten können. Wenn Sie User mit kostenlosem Versand locken, müssen Sie ihnen diesen auch entsprechend zur Verfügung stellen. Andernfalls bezahlen Sie hohe Preise für einen Klick, der Ihnen keine Interaktion einbrachte.
 

Den Suchanfragenbericht auswerten

Der Suchanfragenbericht von Google AdWords ist ein nützliches Tool, mit dem Unternehmer ihre Kampagnen und Anzeigen noch besser optimieren können. Unter dem Tab „Keywords“ befindet sich die Rubrik „Suchbegriffe“. Diese listet auf, mit welchen Keywords die Nutzer auf der eigenen Webseite gelandet sind, beziehungsweise wann die Anzeige gelistet wurde. So lässt sich das Suchverhalten nicht nur auswerten und messen, bis dato ungenutzte Suchbegriffe können mit einem einfachen Klick in die entsprechende Anzeige aufgenommen werden.
 

Anzeigenerweiterungen verwenden

Die Verwendung von Anzeigenerweiterungen ist nicht immer sinnvoll, für manche Unternehmen jedoch sehr lukrativ. Die „Erweiterung mit Zusatzinformationen“ kann vor allem für Onlineshops für eine höhere Klickrate und mehr Conversions sorgen. Denn durch die Funktion besteht die Möglichkeit, den regulären Link um weitere Informationen (Callouts) zu erweitern. Beispielsweise gibt ein Nutzer den Suchbegriff „Damenschuhe ein“. Dieses Keyword lässt nur wenige Informationen zu, denn es ist nicht definiert, was für Schuhe gesucht werden. Mithilfe der Anzeigenerweiterung erscheint dem Nutzer nicht nur der Link zur Damenschuhabteilung der Webseite. Am Ende der Webseitenbeschreibung lassen sich weitere Links platzieren, beispielsweise „Turnschuhe“ oder „Stiefel“. Die Chance, dass der User einen dieser Links anklickt, ist dadurch wesentlich höher.
 

Regionale Anzeigen schalten um Budget einzusparen

Wer nur regional tätig ist, benötigt keine landesweite Anzeigenschaltung. Um das Budget möglichst niedrig zu halten und auch nur die Zielgruppe anzusprechen, die in der Region ansässig ist, kommt die Zielregion zum Einsatz. Mithilfe dieser Funktion wird die Anzeige nur Personen angezeigt, die sich im Umkreis eines festgelegten Standortes befinden.

Auch für ein E-Business kann diese Funktion lohnenswert sein. Beispielsweise dann, wenn eine spezifische Kampagne für ein exklusives Zielland erstellt wurde.
 

Zeitlich begrenzte Anzeigenschaltung

Nicht nur regional, auch zeitlich lassen sich Google AdWords-Anzeigen einschränken. So können Sie definieren, dass Ihre Kampagnen nur zu bestimmten Uhrzeiten oder an festgelegten Wochentagen erscheinen sollen. Mit Google Analytics lässt sich herausfinden, zu welchen Zeiten Traffic und die Conversionsrate besonders hoch waren. Anschließend übertragen Sie diese Uhrzeiten oder Tage in die Kampagneneinstellungen und lassen die Anzeigen nur zu den effektiven Zeiten erscheinen.

 

Möchten Sie mehr über die Nutzung des Suchanzeigenberichts von Google AdWords erfahren? Dann finden Sie hier eine detaillierte Erklärung: support.google.com. Um Google Analytics zu nutzen, müssen Sie sich auf folgender Webseite registrieren: analytics.google.com

Was passiert mit meiner Krankenversicherung, wenn ich selbstständig bin?

Als Selbstständiger sind Sie nicht mehr ohne weiteres in Ihrer gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert. Sie müssen sich dort nun auf Antrag befreien lassen. Die künftige Beitragshöhe richtet sich hier nach Ihrem Einkommen. Die Kosten für Selbstständige betragen in 2018 zwischen ... [ weiter... ]

Weitere Artikel zu diesem Thema