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Facebook richtig nutzen Teil 2: Das bringt eine eigene Gruppe

Facebook-Logo spiegelt sich in Brille

Mit der Funktion eine Gruppe gründen zu können, hat Facebook ein erstklassiges Marketinginstrument für Unternehmer geschaffen. Dabei ist der unternehmerische Nutzen einer Gruppe vielen noch nicht bekannt, weshalb sie hauptsächlich in ihre Facebookseite investieren. Doch mit einer aktiven und wertvollen Gruppe lassen sich Nutzer gezielt erreichen und Sie können sich innerhalb der Community als Experte auf Ihrem Gebiet positionieren. In diesem Artikel erfahren Sie, warum Sie eine Facebookgruppe als effektives Marketinginstrument für Ihr Unternehmen einsetzen sollten.
 

Erreichen Sie Ihre Zielgruppe anhand ihrer Interessen

Eine Facebookgruppe ist ein Ort, an dem Menschen mit denselben Interessen zusammenkommen und gemeinsam Pläne schmieden, sich helfen und über aktuelle Geschehnisse diskutieren können. Sie können Fotos posten, Umfragen erstellen und Videos online setzen. All diese Inhalte sind für die gesamte Community sichtbar und können nicht von Außenstehenden betrachtet werden. Dies bietet den Vorteil, dass viele User sich wohlfühlen und sich aktiver an dem Gruppenleben beteiligen. Sie wissen, dass Freunde und Bekannte ihre Inhalte nur dann einsehen können, wenn sie selbst Teil dieser Gruppe sind.

Hinzu kommt, dass Facebook mittlerweile als Plattform für alle Lebensbereiche und Belange fungiert. Nachrichten, Künstler, Modeschöpfer und Unternehmer – sie alle nutzen das soziale Netzwerk, um auf ihre Produkte aufmerksam zu machen. Dabei gehen die tatsächlichen Interessen der User im Newsfeed häufig unter vielen Dingen unter, für die sie grundsätzlich kein Interesse haben. In diesem Fall bietet die Gruppe wieder den Vorteil, dass sich die Mitglieder mit einer Thematik befassen, die dem Interesse aller entspricht. Dies kann ein bestimmtes Reiseziel, ein Hobby oder auch eine Dienstleistung sein.
 

Weitere Vorteile vom Facebookgruppen

Organische Reichweite: Die organische Reichweite bei Facebook nimmt in Deutschland stetig ab, sodass Unternehmer dazu genötigt sind, in bezahlte Anzeigen zu investieren. Eine eigene Facebookgruppe schafft Abhilfe, denn Ihr Beitrag wird jedem Gruppenmitglied im Newsfeed angezeigt. Zudem erreichen Sie nicht nur gezielt Ihre Zielgruppe, Sie müssen dafür auch kein Budget aufbringen. Mitglieder haben zudem die Möglichkeit über ihre Privatsphäre-Einstellungen festzuhalten, dass sie bei jedem neuen Post innerhalb der Gruppe informiert werden möchten.

Persönlicher Kontakt: Mit einer Facebookgruppe können Sie einen persönlichen Kontakt zu Kunden und potenziellen Kunden pflegen. Denn anstatt Sie nur auf Ihrer Unternehmensseite über Neuigkeiten zu informieren, können Sie im Namen Ihres Unternehmens auf die Beiträge der Nutzer antworten.

Als Experte etablieren: Wenn Sie eine Facebookgruppe rund um Ihr Unternehmen gründen, haben Sie die Möglichkeit, sich innerhalb der Community als Experte zu etablieren. Sind Sie beispielsweise selbstständiger Grafikdesigner, könnte das Thema Ihrer Gruppe „Hilfe zur Webseitengestaltung“ lauten. Dabei können Sie Usern nützliche Tipps zur grafischen Gestaltung geben und bestenfalls auch Aufträge generieren.

Kontrollmöglichkeiten: Die Einstellungen bieten viele Möglichkeiten, wie Sie Ihre Gruppe kontrollieren können. Sie können festlegen, dass jeder Interessent begründen muss, weshalb er ein Teil Ihrer Community werden möchte. Dadurch lässt sich verhindern, dass Personen mit anderen Interessen oder auch Konkurrenzunternehmen der Facebookgruppe beitreten.
 

Drei Arten von Gruppen

Es gibt verschiedene Arten von Facebookgruppen, die alle ein bestimmtes Ziel verfolgen.
 

Geschlossene Gruppe für Kunden

Eine geschlossene Gruppe für Kunden eignet sich für alle, die Ihren Kunden langfristige Dienstleistungen anbieten, beispielsweise in Form eines Onlinekurses. Als Extra für die Teilnahme erhält der Nutzer einen exklusiven Zugang zu der Community, in der er sich mit Gleichgesinnten über die Probleme und Ratschläge innerhalb des Kurses austauschen kann.
 

Offene Gruppen

In eine offene Gruppe kann jeder eintreten, der möchte. Dabei muss die Anfrage entweder durch einen Administrator bestätigt werden oder diese Funktion wird ausgeschaltet, womit der Facebookuser sofort Teil der Community ist. Diese Gruppe kann über die Suche von jedem gefunden werden und bietet damit den Vorteil einer größeren Reichweite. Doch ist sie auch schwieriger zu kontrollieren und vor allem in Gruppen ohne Anfragebestätigung durch einen Administrator kommt es auch häufig zu Gruppenmitgliedern, die kaum Interesse an der Thematik haben. Auf dieser Webseite gibt es weitere Informationen über die Verwaltungsfunktionen von Facebookgruppen.
 

Vorübergehende Gruppen

Neben den dauerhaft bestehenden Gruppen bietet sich auch die Möglichkeit an, eine vorübergehende Gruppe zu gründen. Diese orientiert sich meist an einem bestimmten Ereignis, zum Beispiel einem Wettbewerb oder auch an saisonbedingten Terminen wie der Fußballweltmeisterschaft.

Um Mitglieder für die Gruppe zu finden, ist es wichtig, sowohl auf der Webseite wie auch im Firmennewsletter über das Bestehen der Community zu informieren. Laden Sie Ihre Kunden und Besucher gezielt dazu ein, ein Teil davon zu werden und zeigen Sie Ihnen, welchen Nutzen Sie davon haben, Ihrer Facebookgruppe beizutreten. Hier finden Sie weitere Tipps, wie Sie mit Facebook und Twitter effizient Kunden gewinnen können.

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