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Frauen sind in der Unternehmensführung unterrepräsentiert

Geschäftsfrau am Tisch sitzend

Seit langer Zeit wird über Quoten für Frauen in Führungsetagen in Unternehmen gesprochen. Entsprechende gesetzliche Quoten sind als Alternative schon auf den Plan gerufen worden. Nun zeigt eine aktuelle Untersuchung des Institutes für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), dass Frauen in unternehmerischen Spitzenpositionen (erste Führungsebene) nach wie vor unterrepräsentiert sind. So lag ihr Anteil im Jahr 2016 bei lediglich 26 %. In den vergangenen 12 Jahren ist ihr Anteil damit um insgesamt nur 2 % gestiegen.
 

Höherer Frauenanteil in der zweiten Führungsebene

Wesentlich höher fällt dagegen der Frauenanteil in der so genannten zweiten Führungsebene aus. Hier beträgt der Anteil 40 %. Betrachtet man die Entwicklungen der letzten 12 Jahre, so ist insgesamt ein Plus von 7 % zu verzeichnen. Insgesamt liegt der Anteil von Frauen in Führungspositionen im Osten etwas höher als in den westlichen Bundesländern.
 

Welche Rolle spielt die Unternehmensgröße?

Ein genauerer Blick auf die aktuelle Untersuchung offenbart, dass die Unternehmensgröße eine nicht unwichtige Rolle zu spielen scheint. Den Zahlen zufolge führen Frauen deutlich häufiger kleinere Unternehmen. In Kleinstbetrieben mit weniger als 10 Beschäftigten befinden sich 28 % Frauen in Spitzenpositionen. In Großbetrieben mit mehr als 500 Mitarbeitern betrögt der Anteil in der Führungsetage dagegen nur 13 %.
 

Mögliche Maßnahmen in Unternehmen und deren Wirkung?

Seit Jahren wird über konkrete politische und betriebliche Maßnahmen diskutiert, um die Anzahl an weiblichen Führungskräften in erster Ebene nachhaltig zu erhöhen. Experten sehen in den konkreten betrieblichen Rahmenbedingungen eine Schlüsselrolle für den Aufstieg weiblicher Führungskräfte. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass viele Betriebe mittlerweile personalpolitische Maßnahmen ergreifen, um die Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen. Letztlich fehlt in diesem Bereich aber vor allem die zielfokussierte Vorbereitung auf die Übernahme von Führungsverantwortung. In der betrieblichen Wirklichkeit werden meistens Mentoring Programme angeboten, um mit Zielvereinbarungen oder speziellen Förderplänen den Anteil von Frauen in der Führungsetage zu erhöhen. Allerdings fällt der Anteil solcher Betriebe sehr gering aus: erst 5% der Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern haben bereits entsprechende Förderprogramme implementiert.

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