Wie wichtig ist das Marketing „von Angesicht zu Angesicht“ in digitalen Zeiten?

Marketing scheint heute hauptsächlich online stattzufinden, wenn man den Berichten glauben mag, die man allerorts zu lesen bekommt. Als Unternehmer braucht man nicht nur eine Webseite, einen Shop oder einen Blog. Man sollte auch auf den sozialen Netzwerken aktiv und per Omnichanneling erreichbar sein und den Kunden die digitalen Wünsche von den Augen ablesen, in die man jedoch gar nicht mehr schauen kann. Während man mit den einen Herausforderungen noch jongliert, werden die Dinge, die man gerade verinnerlicht hatte, schon wieder geändert. Wussten Sie zum Beispiel, dass Google als wichtigste Suchmaschine jetzt zuerst die mobilen Versionen einer Seite unter Lupe nimmt? Das Ganze nennt sich mobile first und sorgt dafür, dass sie ihren Webprogrammierer schon wieder bemühen müssen. Doch keine Sorge, es gibt eine Art des Marketings, die viel nachhaltiger ist, als es digitale Methoden jemals sein könnten: der Kontakt von Angesicht zu Angesicht. Damit erreicht man zwar keine Massen an Menschen auf einmal, sondern immer nur einen Einzelnen oder eine kleine Gruppe, aber die dann richtig. Hat man dann noch eine ausdrucksstarke Visitenkarte etwa von viaprinto zur Hand, gibt man sowohl potenziellen Geschäftskunden als auch interessierten Kunden oder zukünftigen Partnern die Möglichkeit, in der Zukunft schnell und einfach Kontakt aufzunehmen. Bei der Online Druckerei kann man verschiedene Eigenschaften wie z.B. Papierstärke auswählen, sodass Optik und Haptik perfekt übereinstimmen.
 

Hinter jedem Unternehmen steckt ein Gesicht - zeigen Sie Ihres

Warum sind die Präsentationen von Apple Chef Steve Jobs immer ein solcher Erfolg gewesen? Kaum hatte Jobs die Vorzüge eines neuen Produktes seiner Firma gelobt, stürmten die Massen die Läden und kauften die Regale leer. Selbst wenn das neue Teil nur ein wenig dünner war als das alte, gab der Apple Gründer seinen Zuschauern und Zuhörern das Gefühl, es unbedingt besitzen zu wollen. Das war wohl einer der Gründe für den großen Erfolg von Apple, dass der außerordentlich charismatische Chef zu diesen Gelegenheiten immer selbst auf der Bühne erschien. In einem minimalistischen Umfeld, vor einer riesigen Leinwand und im typischen, schwarzen Rollkragenpullover legte Jobs immer wieder einen einen unvergesslichen Auftritt hin. Unzählige Menschen versuchen seitdem, hinter seine Tricks der Präsentation zu kommen und es ihm gleichzutun. Eines ist sicher, hätte ein beliebiger Mitarbeiter die Produktvorstellungen auf die gleiche Weise gemacht, hätte es bei Weitem nicht denselben Effekt gehabt. Ein Mitarbeiter ist austauschbar, einen Gründer gibt es nur ein einziges Mal. Das gilt natürlich auch für den Gründer einer kleinen Firma, der sein Produkt oder seine Dienstleistung selbst vorstellt.
 

Aber ich bin nicht so charismatisch/gewandt/attraktiv etc. …

Das macht gar nichts aus! Immerhin führen die meisten von uns auch kein Millionenunternehmen. Doch nichts ist so wirkungsvoll wie ein echtes Gespräch, eine echte Begegnung von Mensch zu Mensch. Ob es darum geht, auf einer Messe mit potentiellen Kunden ins Gespräch zu kommen (von Steve Jobs abgeschaut: Immer den Nutzen des Produktes in den Vordergrund stellen!) oder beim Networking mit künftigen Partnern zu plaudern. Ein echtes Gespräch schafft viel mehr Vertrauen und bleibt besser im Gedächtnis als jede noch so geschickt gestaltete Webseite. Oder was glauben Sie, warum die Meinung von Freunden, Bekannten und der Familie über ein bestimmtes Produkt wesentlich glaubhafter ist als die Online-Bewertungen? Den Werbeversprechen von Unternehmen glauben die meisten Kunden ohnehin nicht mehr, zu viele haben sie schon gehört und hören sie jeden Tag. Menschen machen den Unterschied und bleiben im besten Fall auch im Gedächtnis.
 

So bleiben Sie im Gedächtnis

Wenn etwas auffällt, vielleicht etwas aus der Reihe tanzt, besonders vertrauenswürdig ist - kurz: eine emotionale Reaktion auslöst, dann bleibt es im Gedächtnis. Das bedeutet nicht, dass Sie nun den Clown geben sollen! Seien Sie einfach authentisch und Sie selbst. Wer sich auf sein Gegenüber einstellt, hinterlässt einen angenehmen Eindruck. Kunden und Partnern sollte dabei mit ehrlichem Interesse begegnet werden. Dadurch wird die größte Wirkung erzielt!

Kaufentscheidungen werden jedoch meist nicht spontan getroffen und an die Menschen vom Networking denkt man vielleicht auch erst einige Wochen oder Monate später. Dann sollte im besten Fall eine Visitenkarte zur Hand sein, die alle wichtigen Informationen bündeln.
 

Verschiedene Visitenkarten für unterschiedliche Personengruppen

Einem potenziellen Partner sollte man eine andere Visitenkarte zustecken als einem eventuellen Kunden. Es ist von Vorteil, die entsprechenden Varianten immer zur Hand zu haben. Eine wirkungsstarke Karte enthält alle wichtigen Elemente, um sich gut an das Gespräch erinnern zu können.

  • Die Karte sollte auf den Corporate Look des Unternehmens abgestimmt sein. Die Farben und prägnanten Elemente können sich darin wiederfinden und erzeugen ein stimmiges Gesamtbild.

  • Übergibt man die Karte persönlich, so kann auf ihr gern das eigene Gesicht abgedruckt sein. Das macht die Erinnerung leichter. Gibt es einprägsame Merkmale wie eine besondere Brille, sollte sie auf dem Foto unbedingt zu sehen sein.

  • Der Name der Firma und des Produktes oder der Dienstleistung sollte sich auf der Vorderseite befinden. Nützlich ist ein Verweis auf den Kundennutzen und eine Möglichkeit zur schnellen Kontaktaufnahme, etwa per Mail oder Telefon.

  • Weitere wichtige Informationen wie die Webseite und Adresse finden auf der Rückseite Platz.
     

Versuchen Sie es einmal! Gehen Sie auf Messen, auf Networking-Veranstaltungen oder auf Märkte und präsentieren Sie Ihr Unternehmen selbst. Sie werden vom Effekt überrascht sein!

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