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Newsletter im Fokus: So steigern Sie die Öffnungsrate

Gabelstapler mit Newsletter-Würfel auf Tastatur

Sie bringen Stunden damit zu, einen informativen und ansprechenden Text für Ihre Leserschaft aufzusetzen, aber kaum ein Empfänger öffnet die E-Mail? Dann sind Sie nicht alleine. Viele Unternehmer, Freiberufler und Blogger stecken viel Arbeit in die Gestaltung des eigenen Newsletters, der jedoch häufig ungelesen im Papierkorb der Leserschaft landet. Der Gründe dafür sind meist sehr simpel und lassen sich mit einigen wenigen Überarbeitungen schnell beheben. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die Öffnungsrate Ihres Newsletter maßgeblich steigern.
 

Die Gründe für eine niedrige Öffnungsrate

Viele Unternehmer plagt dasselbe Problem: Ihr Newsletter findet keinen bis nur wenig Anklang. Die Gründe dafür sind zwar von Absender zu Absender verschieden, in der Regel lassen sich aber immer wieder dieselben Muster entdecken:

  • Der Newsletter wird zu häufig oder zu selten versandt

  • Der Betreff wirkt nicht einladend

  • Es besteht keine Bindung zu den Abonnenten

  • Die E-Mail landet direkt im Spamordner

  • Es gibt keine neuen Abonnenten

  • Die Newsletter landen zum falschen Zeitpunkt im Postfach der Empfänger

  • Die Inhalte sind uninteressant für die Leserschaft

  • Die Inhalte sind zu werbend

  • Die Konkurrenz ist sehr groß

Wie Sie sehen können, gibt es Unmengen an Gründen, die beim Newsletter zu einer schlechten Öffnungsrate führen können. Wichtig ist zuerst zu analysieren, welche Kriterien auf Ihren Newsletter zutreffen. Wenn Sie bereits wissen, weshalb Ihr Newsletter nicht von den Empfängern gelesen wird, finden Sie nachfolgend einige Tipps, mit denen Sie das Problem beheben können.
 

Tipp Nummer 1: Der Newsletter wird zu häufig oder zu selten versandt

Für Unternehmer bedeutet der Versand des Newsletters, einen schmalen Grat zwischen einem zu häufigen und einem zu seltenen Versand zu betreten. Denn die Häufigkeit sollte in der Regel von den Inhalten abhängig sein. Ein Nachrichtenportal beispielsweise kann unbesorgt täglich eine E-Mail mit den neuesten Meldungen versenden. Zum Bewerben von Produkten oder Dienstleistungen ist es allerdings ratsam, weniger Mails herauszuschicken und die Abonnenten nicht mit Nachrichten zu überhäufen. Unter Umständen ist es sinnvoll, die Länge der E-Mail zu vergrößern und dafür den Newsletter nur ein- bis zweimal wöchentlich zu versenden. Für Blogs empfiehlt es sich auch, Ende des Monats einen Newsletter mit einer Zusammenfassung der neuesten Blogartikel zu erstellen. Wenn viele Beiträge publiziert wurden, können auch jeweils zur Mitte und zum Monatsende eine E-Mail versandt werden.

In regelmäßigen Abständen mit der Leserschaft zu kommunizieren ist wichtig, um die Kundenbindung auszubauen und den Bekanntheitsgrad zu fördern. Die optimale Häufigkeit des Newsletters lässt sich am besten durch verschiedene Tests herausfinden. Analysieren Sie dafür über mehrere Wochen hinweg, wie sich die Öffnungsrate verändert, wenn Sie den Versand erhöhen oder herabsetzen.
 

Tipp Nummer 2: Der Betreff spricht den Leser nicht an

Der Betreff einer E-Mail muss die Neugierde des Lesers wecken und ihn dazu animieren, weiterzulesen. Wenn Ihnen das gelingt, wird sich die Öffnungsrate bereits nach kürzester Zeit erhöhen. Für viele Unternehmer stellt es jedoch eine große Schwierigkeit dar, die richtigen Worte für die kurze Betreffzeile zu finden. Dabei sollten sie auch bedenken, dass die meisten E-Mail-Programme nur wenige Zeichen anzeigen. Deshalb müssen sich die Kernaussage und die Call-to-action bereits in den ersten Worten befinden. Ein klassischer Trick, den viele Marketingexperten verwenden, ist im Betreff eine Dringlichkeit zu äußern. Aussagen wie „Nur noch heute“, „Nur noch wenige Exemplare erhältlich“ oder „Nur für kurze Zeit“ zieht die Aufmerksamkeit der Leser auf sich und macht sie in der Regel neugierig auf das knappe Produkt. Achten Sie allerdings darauf, dieses Vorgehen nicht zu häufig anzuwenden. Wenn der Empfänger wöchentlich eine derartige E-Mail erhält, wird schon bald er an der Seriosität des Unternehmens zweifeln.
 

Tipp Nummer 3: Die Abonnentenliste ist veraltet

Wenn ein Unternehmer über einen langen Zeitraum hinweg immer wieder dieselben Menschen anschreibt, sinkt die Öffnungsrate über kurz oder lang. Die Problematik liegt mitunter darin, dass das Interesse bei vielen Lesern mit der Zeit abnimmt. Daher ist es wichtig, sich nicht auf den vorhandenen Abonnenten auszuruhen, sondern die Mailingliste stetig auszubauen. Wie das funktioniert, verrät dieser Artikel.
 

Tipp Nummer 4: Es besteht keine Verbindung zum Unternehmen

Meist melden sich Abonnenten aus drei Gründen bei einem Newsletter an: Bestenfalls sind sie wirklich an den regelmäßigen Informationen zu den Produkten oder Dienstleistungen interessiert. Häufiger jedoch sind sie Teil der Abonnentenliste, weil sie von einer Rabattaktion profitieren wollten oder ein Freebie, beispielsweise ein kostenloses eBook, erhalten haben. Letzteres ist in dem meisten Fällen für eine schlechte Öffnungsrate verantwortlich, denn der Empfänger hat außer dem Gratisdownload kein weiteres Interesse an dem Unternehmen. Allerdings lässt sich auch zu diesen Abonnenten eine Verbindung aufbauen, beispielsweise indem bereits in der Mail mit dem Freebie auf weitere Aktionen, Experteninformationen oder anderen, mehrwertbietenden Inhalt aufmerksam gemacht wird. Dadurch steigt das Interesse an zukünftigen Nachrichten.

Sollte diese Änderung nicht den gewünschten Erfolg bringen und die Öffnungsrate bleibt nach wie vor niedrig, ist es ratsam, die Abonnentenliste regelmäßig zu überarbeiten. Führen Sie eine Reaktivierungskampagne durch oder entfernen Sie sogar inaktive Empfänger aus dem Verteiler. Zwar sinkt dadurch die Abonnentenanzahl, dafür nimmt die Öffnungsrate und damit auch die Qualität des Newsletters zu. Hier erfahren Sie außerdem, welche Kriterien ein guter Newsletter erfüllen sollte.

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