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Redaktionsplan für Ihren Blog: Diese 6 Punkte sind wichtig

Frau plant

Ein Redaktionsplan bietet Webseitenbetreibern viele Vorteile: Er bringt neuen Schwung in den Blog und vereinfacht die Organisation ungemein. Zusätzlich lässt sich mit dem Redaktionsplan sicherstellen, dass alle relevanten Themen abgedeckt werden und die Inhalte aufeinander abgestimmt sind. Damit die Koordination von Blog und Social-Media-Kanälen einwandfrei funktioniert, gibt es einiges zu beachten. Dieser Artikel zeigt, worauf es bei einem Redaktionsplan ankommt.
 

Was ist ein Redaktionsplan?

Unternehmer müssen viele Dinge gleichzeitig managen. Da ist es kaum verwunderlich, dass zwischen Vertrieb, Kundensupport und Finanzen die eigene Webseite häufig brachliegt. Dass jedoch gerade für ein Onlinebusiness der Blog als eines der wichtigsten Marketingwerkzeuge fungiert, lässt sich in diesem Artikel nachlesen. Für manche Unternehmer bildet die Blog-Traffic mit den dadurch erzielten Conversions gar die größte Einnahmequelle des Vertriebs.

Mitunter aus diesen Gründen ist es elementar, den Blog professionell anzugehen. Und dazu gehört eines: der Redaktionsplan. Dieser hilft dabei, interessante Ideen für Blogposts nicht einfach nur zu notieren, sondern sie gezielt einzuplanen. Sobald ein Unternehmer einen kreativen Einfall für neuen Content hat, kann er in seinem Redaktionsplan festhalten, wann dieser erscheinen soll. Zusätzlich bietet diese Organisation die Möglichkeit, besondere Ereignisse passend abzudecken. Stehen Feiertage oder Events wie die Fußballweltmeisterschaft bevor, ist es sinnvoll, einen Artikel oder einen Social-Media-Post explizit zu diesem Ereignis zu verfassen. Mit dem Redaktionsplan ist gesichert, dass alle Artikel immer zur passenden Zeit publiziert werden.

Die Organisation der Beiträge hilft nicht nur dabei, den Überblick zu behalten, der Plan lässt sich auch als Aufgabenliste betrachten. Die betrieblichen Abläufe wie das Verfassen neuer Blogposts werden dadurch optimiert, da eine Übersicht über alle anstehenden Artikel vorhanden ist. Gerade wenn mehrere Personen für einen Blog schreiben, weiß jeder Mitwirkende genau, welches Thema er behandeln muss. Dadurch lässt sich zudem doppelter Content vermeiden und alle Artikel lassen sich thematisch aufeinander abgestimmt veröffentlichen und publizieren.
 

6 Tipps für einen guten Redaktionsplan

Der Redaktionsplan sollte simpel, aber effektiv sein. Wie sich dies erreichen lässt, zeigen diese Tipps:
 

1. Gute Planung ist das A und O

Anfang des Jahres sollten alle wichtigen Termine wie Feiertage, Firmenfeiern und besondere Events in den Plan eingetragen werden. So lässt sich sicherstellen, dass diese bei der Planung nicht in Vergessenheit geraten. Damit der Redaktionsplan effektiv ist, sollten alle Artikel mindestens zwei, besser drei Monate im Voraus geplant werden. Anfang Januar ist also der Plan für alle Blogartikel bis mindestens Ende Februar zu entwerfen.
 

2. Die Beiträge optimieren

Damit der Redaktionsplan auch wirklich Nutzen bringt und nicht einfach nur mehr Arbeit verursacht, sollte jeder Artikel nach dem Erstellen vollständig abgeschlossen sein. Optimal ist es, wenn die Beiträge mindestens zwei Tage vor ihrer geplanten Veröffentlichung fertiggestellt sind. Dies bedeutet, dass die Metadaten hinterlegt und alle Bilder eingefügt sind. Im Redaktionsplan können zusätzlich die passenden Social-Media-Posts notiert werden. Eine farbige Darstellung der geplanten Beiträge hilft dabei, zu überblicken, welche Artikel vollständig fertiggestellt sind. Beispielsweise steht Rot für offene Arbeiten, Orange in Arbeit und Grün markiert alle abgeschlossenen Posts.
 

3. Wichtige Eckdaten und Medien festlegen

Beim Erstellen eines Redaktionsplanes ist es sinnvoll, wichtige Eckdaten für die Artikel bereist zu notieren. Dazu gehören:

  • Überschrift
  • Keywords
  • Relevante Themen
  • Interne/externe Links
  • Verantwortlicher/Autor
  • Status der Bearbeitung (in Arbeit, erstellt, vorausgeplant)
  • Beitragsart (Artikel, Produktvorstellung, Interview, Podcast)

Diese Informationen können das Schreiben des Blogartikels immens vereinfachen. Auch Medien können bereits im Vorfeld dem geplanten Post zugeordnet werden. Worauf es bei der Wahl von Bildmaterial und Keywords ankommt, verrät dieser Artikel.


4. Jederzeit planen können

Die besten Ideen für Blogposts kommen selten während der offiziellen Arbeitszeit. Kreative Einfälle überfallen Blogger meist beim Spaziergehen, beim Einkaufen oder kurz vor dem Einschlafen. Aus diesem Grund ist es wichtig, jederzeit Zugriff auf den Redaktionsplan zu haben. Alternativ können neue Ideen auch auf dem Mobiltelefon oder schriftlich festgehalten und erst am nächsten Tag in die Planung integriert werden.
 

5. Lücken füllen

Mit einem guten Redaktionsplan lässt sich ein Leerlauf auf dem Blog und innerhalb der sozialen Medien vermeiden. Anstatt Artikel vorzuschieben, kann es lohnenswert sein, Gastautoren auf dem Blog zu Wort kommen zu lassen. Diese liefern neuen, frischen Input und sorgen zusätzlich dafür, dass mehr Leser auf die Webseite gelangen. Auch Interviews mit Spezialisten aus dem Unternehmenszweig, eine Firmenvorstellung, Einblicke hinter die Kulissen oder ein kleiner Wettbewerb sind ausgezeichnete Lückenfüller.
 

6. Flexibel bleiben

Ein Redaktionsplan ist ein unterstützendes Tool zur Optimierung des Onlinemarketings. Dabei ist es wichtig, sich nicht zu sehr von der Organisation einnehmen zu lassen, sondern trotz der Planung flexibel zu bleiben. Nicht immer ist ausreichend Motivation vorhanden, um exakt über das angedachte Thema zu schreiben. In diesem Fall ist es sinnvoll, von dem Plan abzuweichen und sich einer anderen Thematik zu widmen. So kann auch auf neue Trends oder spontane Ereignisse reagiert werden, ohne dass der Redaktionsplan an Nutzen verliert.

Möchten Sie auch Ihren Blog und die Verwaltung Ihrer Social-Media-Kanäle optimieren? Dann sollten Sie sich unbedingt Gedanken über einen Redaktionsplan machen. Mit einem übersichtlichen und leicht verständlichen Kalender ist das zeitliche Planen der Beiträge kein Problem.

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