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Mompreneur-Netzwerk: selbstständig machen mit/trotz Kind

Geschäftsfrau mit Kind telefoniert im Homeoffice

Die letzten aktuellen Erhebungen (u.a. der Kreditanstalt für Wiederaufbau) weisen darauf hin, dass der Anteil an Existenzgründerinnen zunimmt, wenn auch verstärkt im Nebenerwerb. Eine nicht unwichtige Rolle spielt dabei das erfolgreiche Netzwerk Mompreneur, das gezielt Mütter bei dem Vorhaben der Existenzgründung unterstützt. Ziel aller angebotenen Maßnahmen soll es sein, Mütter mit ihrem Vorhaben oder einer bereits gestarteten Geschäftsgründung unter die Arme zu greifen. Die Hilfe wird in erster Linie durch Workshops und Netzwerke organisiert, um ein hohes Maß an Praxisorientierung zu erreichen. In den Workshops oder auch alternativen Online-Seminaren geht es auch darum, zentrales betriebswirtschaftliches Knowhow zu erlernen. Treffen werden regelmäßig organisiert, und zwar deutschlandweit in verschiedenen Städten.
 

Mompreneurs: Aus Vorträgen und Erfahrungen anderer lernen

Die Treffen des Netzwerks für Existenzgründerinnen sind in der Regel so organisiert, dass es zu Beginn einen so genannten Impulsvortrag gibt. Danach hat jede Gründerin 30 Sekunden Zeit, um sich als Person und den Kern der Geschäftsidee vorzustellen. Zum Schluss werden Fragen gestellt und kontrovers, aber dennoch zielorientiert diskutiert. Neben der Möglichkeit, geschäftliche Kontakte zu knüpfen, steht auch das von Fachleuten vermittelte Wissen im Vordergrund. Dabei geht es um ganz praktische Dinge wie die Erstellung eines überzeugenden Businessplans oder aber die Ausrichtung des Marketings und relevanter Vertriebskanäle. Auch die Potentiale des Online Marketings respektive von Social Media Kanälen rücken regelmäßig in den Vordergrund der Workshops.
 

Hören, was funktioniert: Initiative „FRAUEN unternehmen“

Diese Initiative soll vor allem junge Frauen dazu ermutigen, den Weg in die berufliche Selbstständigkeit zu wagen. Denn immer noch ist der Anteil von Männern bei den Existenzgründungen weitaus größer. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungsberichte von vorbildhaften Unternehmerinnen, die sich an Gründungsinteressierte sowie Schülerinnen, Azubis und auch Studentinnen richten. Es soll darum gehen, einen persönlichen sowie vor allem aussagekräftigen Eindruck über den Alltag als selbstständige Unternehmerin zu gewinnen. Durch den reichen Erfahrungsschatz erfolgreicher Gründerinnen ist nicht selten der eine oder andere Tipp aus erster Hand dabei, der sich für den eigenen Weg als überaus nützlich erweisen kann.
 

Gründer Frauen anders?

Um diese Frage zu beantworten hilft ein Blick darauf, wie sich Frauen generell im Berufsleben verhalten. Hier zeigen sich gerade beim mittlerweile erfolgskritischen Netzwerken deutliche Geschlechtsunterschiede, denn Männer arbeiten meistens deutlich intensiver an notwendigen Geschäftsbeziehungen. Diese sind mit Blick auf eine Existenzgründung überaus erfolgskritisch, um auf notwendige Ressourcen und auch Erfahrungswerte zurückgreifen zu können. Und in der finanziell meist heiklen Startphase kann ein zu Beginn schon gut funktionierendes Netzwerk dabei helfen, die Kundenakquise sowie den notwendigen Aufbau eines Kundenstammes zu beschleunigen. Ohne eine ganzheitliche Geschäftsplanung wird ohnehin keine Basis für nachhaltigen Erfolg gelegt werden können. Um die finanziellen Spielräume von Beginn an so groß wie nur möglich zu gestalten, sollten alle Fördermöglichkeiten konsequent geprüft und ausgeschöpft werden. Hier auf selbststaendig.de finden sich diesbezüglich viele Hilfestellungen.
 

Bessere Work-Life-Balance in der Selbstständigkeit?

Gerade Mompreneure sind darauf angewiesen, eine gute Vereinbarkeit von Arbeit und Familienleben zu erreichen. Der Weg in die Selbstständigkeit soll letztlich ja die Lebensqualität erhöhen, indem vor allem die vorhandene Zeit je nach Bedarf flexibel mit Blick auf die aktuelle Lebenssituation eingeteilt werden kann. Damit aus dem theoretischen Vorteil der beruflichen Selbstständigkeit ein praktisch nutzbarer wird, bedarf es eines guten Zeit-, Selbst- und Projektmanagements. Insofern sind Gründerinnen gut beraten, sich neben der strategischen und finanziellen Seite der Geschäftsgründung auch von der privaten Seite her auf diesen Schritt gezielt vorzubereiten. Es gilt, geschäftliche und private Aufgaben so zu managen, dass auf Dauer keine Widersprüche entstehen.

Was passiert mit meiner Krankenversicherung, wenn ich selbstständig bin?

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