Chancen und Risiken für die Unternehmensgründung

Viele träumen davon, ein eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen. Tatsächlich gibt es viele gute Gründe dafür, sich selbstständig zu machen. Doch selbst, wenn die Geschäftsidee noch so erfolgsversprechend ist, passiert es sehr häufig, dass Startups scheitern wie statistische Angaben belegen – und das oft schon nach kurzer Zeit. Die Unternehmensgründung birgt eben nicht nur viele Chancen, sondern auch einige Risiken, die nicht selten unterschätzt werden. Umso wichtiger ist es für angehende Gründer, sich mit beiden Aspekten intensiv zu befassen und damit gravierende Fehler zu vermeiden.
 

Lasst Zahlen sprechen:
So steht es um die Erfolgsquote von Unternehmensgründern

Die statistischen Angaben des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IfM Bonn) geben dazu einen guten Einblick:

  • So haben im vergangenen Jahr insgesamt rund 270.000 Gründer (142.300 im ersten Halbjahr, 127.600 im zweiten Halbjahr) in Deutschland den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt.

  • 147.100 bzw. 144.000 Unternehmen wurden allerdings wieder aufgelöst. Im ersten Halbjahr dieses Jahrs waren es 139.400 Existenzgründungen und damit 3.000 bzw. 2,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, während 138.700 liquidiert wurden.

  • Die IfM Bonn rechnet für das zweite Halbjahr des Jahres 2019 mit einem weiteren Rückgang der Existenzgründungen auf rund 264.000.

Allgemein ist die Bereitschaft der Deutschen, ein eigenes Unternehmen zu gründen, rückläufig. Das liegt unter anderem an den bürokratischen Hürden, die Gründer eher bremsen als fördern, an fehlendem Startkapital, dem Schrumpfen der „Gründer-Altersgruppe“ der 25- bis 45-Jährigen und am fehlenden Gründergeist. Ein Scheitern als Gründer gilt in Deutschland als persönlicher Misserfolg, als Schande. In anderen Ländern sieht man Pleiten als Teil des Unternehmertums an, hier bekommen Gründer schneller eine zweite Chance.

Dazu kommt auch die recht düstere Prognose: Mehr als 80 Prozent der Unternehmen in Deutschland scheitern in den ersten fünf Jahren nach der Gründung, einige Zahlen gehen auch von 90 Prozent und mehr aus. Nur jedes zehnte Startup-Unternehmen wird erfolgreich, sagen andere Zahlen. Die Ursachen dafür sind sehr unterschiedlich, basieren aber häufig auf völlig falschen Einschätzungen des Gründers.
 

Gute Gründe für die Selbstständigkeit

Trotz des hohen Risikos zu scheitern, gibt es viele gute Gründe, sich selbstständig zu machen. Ein eigenes Unternehmen aufzubauen, bietet Selbstständigen einige Chancen und Vorteile, die sich im Angestelltenverhältnis nicht ergeben.
 

Mehr Freiheiten

Als Angestellter unterliegt man in der Regel strikte Vorgaben, was das tägliche Arbeits- und Zeitpensum angeht, selbst in Unternehmen, die eine freiere Zeiteinteilung anbieten. Wer sich selbstständig macht, erhält die Freiheit, selbstbestimmt zu arbeiten: Man allein entscheidet, welche Aufgaben wann erledigt werden, wie viele Stunden in der Woche und zu welchen Zeiten man arbeitet. Es gibt keinen Vorgesetzten, an dessen Anweisungen man sich halten muss und mit dem man persönlich möglicherweise nicht gut zurechtkommt.

Stattdessen hat man als Gründer die Möglichkeit, ein Unternehmen nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten und zu leiten – eigenverantwortlich und unabhängig. Wenn das Geschäft gut läuft, kann man sich als Unternehmer nicht nur das Team, den Firmensitz und den Arbeitsplatz aussuchen, sondern auch die Geschäftspartner und die eigene Bezahlung.
 

Ein höheres Einkommen

Dementsprechend hat man als Gründer eines eigenen Unternehmens durchaus gute Chancen auf ein besseres Einkommen, als es im Angestelltenverhältnis möglich wäre. Denn in vielen Berufen gibt es nur ein gewisses Maß an Steigerungsmöglichkeiten. Gehaltserhöhungen sind tariflich festlegt, erst nach einer bestimmten Anzahl an Berufsjahren erreichbar oder immer wieder mit Verhandlungen verbunden. Als Gründer entscheidet man selbst direkten Einfluss auf sein Einkommen – auch wenn es eine Weile dauert, bis man das Wunschgehalt hat.
 

Status und Anerkennung

Wer ein eigenes Unternehmen auf die Beine gestellt, es erfolgreich auf dem Markt etabliert und dadurch einen gewissen Wohlstand erlangt hat, kann mit Anerkennung rechnen. Die erstreckt sich idealerweise bis in die Öffentlichkeit und geht mit einem höheren gesellschaftlichen Status einher. Und das aus gutem Grund: Ein Unternehmen zu gründen, geht mit vielen Herausforderungen einher. Sich ihnen zu stellen und sie schließlich zu meistern, ist eine beachtliche Leistung.
 

Stolz auf den Erfolg

Dieses Ziel erreicht zu haben, ist etwas, worauf man als Gründer stolz sein kann. Man hat es geschafft, sich etwas aus eigenen Stücken aufzubauen, ohne, dass irgendjemand Vorschriften gemacht hat. Das ist für viele um einiges erfüllender, als in einem Job zu stecken, in dem man immer nur ein Teilstück zum Erfolg beitragen kann.
 

Die Leidenschaft wird zum Erfolg

Ein weiterer Vorteil der Selbstständigkeit: Man kann sich den Traum vom eigenen Unternehmen erfüllen – und möglicherweise macht man damit eine lang gehegte Leidenschaft zum Beruf. So hat man die Chance, sich zumindest im Grundsatz nur noch mit Themen und Aufgaben zu beschäftigen, die Spaß machen und für die man sich interessiert.
 

Die Nachteile: Das spricht gegen ein eigenes Unternehmen

Wie bei allem, gibt es auch im Hinblick auf eine Unternehmensgründung eine Kehrseite der Medaille, sprich: Nachteile und allgemein negative Aspekte, mit denen man als Gründer zurechtkommen muss.

Bürokratische Hürden

Da wären allein schon die bürokratischen Hürden, die überwunden werden müssen, damit man überhaupt ein Unternehmen rechtmäßig gründen kann. Wer sich (zunächst) nebenberuflich selbstständig machen will, muss seinen Arbeitgeber darüber informieren und die Selbstständigkeit bei den zuständigen Ämtern, Institutionen und Behörden anmelden.

Dieser Schritt erfolgt allerdings unabhängig davon, ob man sein Unternehmen neben- oder hauptgewerblich führt. Zu den wichtigsten Anlaufstellen zählen

Wo genau die Anmeldung des Gewerbes erfolgen muss und wie die Abfolge der Behördengänge im Einzelnen aussieht, hängt maßgeblich von der Rechtsform und der Branche des Unternehmens ab. Außerdem sollten die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens markenrechtlich geschützt sein, um die Position am Markt zu sichern.
 

Weniger Privatleben

Die Freiheit, die Unternehmer in Bezug auf die Gestaltung ihres Arbeitsalltags genießen, fehlt oft bei der Gestaltung des Privatlebens. Denn selbst wenn man grundsätzlich darüber frei entscheiden kann, wann man arbeitet und wie lange, muss man als Unternehmer seinen Verpflichtungen nachkommen.

Das bedeutet vor allem in der Anfangszeit nicht selten, dass man den Betrieb morgens als erster betritt und es abends als letzter verlässt und auch am Wochenende Dinge für die Firma zu erledigen sind. Entsprechend knapp fällt in diesen Phasen die Zeit aus, die für Freizeit und die Familie übrigbleibt.
 

Mehr Arbeit

Generell müssen Gründer mehr Arbeitsstunden leisten als Angestellte. Eine Befragung im Rahmen des Deutschen Startup Monitors 2018 hat ergeben, dass Gründer werktags im Durchschnitt 48,7 Stunden arbeiten, auf das Wochenende fallen durchschnittlich rund 7,7 Arbeitsstunden. Die Arbeitsbelastung von Gründern liegt damit deutlich über dem deutschen Durchschnitt von 35,6 Stunden.

Nicht zu unterschätzen ist außerdem die Verantwortung, die man als Unternehmer hat. Als Angestellter ist man dafür verantwortlich, den Anforderungen des Jobs gerecht zu werden und sich um das eigene Leben sowie das der Kinder zu kümmern. Als Gründer ist man in stärkerem Maße für die eigene Existenz verantwortlich, dazu kommt die Verantwortung für jene der Angestellten.
 

Wichtige Voraussetzungen: So gelingt die Selbstständigkeit

Es gibt verschiedene Voraussetzungen, die darüber entscheiden, ob sich ein Unternehmen langfristig halten kann oder ob es früher oder später scheitert.
 

Ausreichend Absicherung für alle Fälle

Einen großen Anteil haben dabei solche Voraussetzungen, die sich auf der finanziellen Eben abspielen. Immerhin sind fehlende finanzielle Mittel der häufigste Grund dafür, dass Unternehmen aufgelöst werden müssen. Deswegen ist ungemein wichtig, sich als Existenzgründer in jeglicher Hinsicht finanziell abzusichern. Es ist sinnvoll, ein ausreichend großes Geldpolster zu haben, damit das Geschäft auch in flauen Zeiten wie gewohnt weiterlaufen kann.

Zur finanziellen Absicherung gehört aber vor allem ein umfassender Versicherungsschutz. Der betrifft einerseits die privaten, andererseits die geschäftlichen Risiken.
 

Private Risiken absichern

Zu den wichtigsten Versicherungen für die private Vorsorge gehören

Als Selbstständiger kann man zwischen der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung wählen. Die private Krankenversicherung bietet einige Vorteile, was die Behandlungsmöglichkeiten angeht. Dafür ist die gesetzliche Krankenversicherung für Gründer mit einem eher geringen Einkommen besser, weil sich die Betragshöhe nach dem Einkommen richtet. Das ist besonders dann entscheidend, wenn man eine Familie zu versorgen hat.

Wichtig zu wissen: Ein Wechsel von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht ohne weiteres möglich, deswegen sollte man sich im Vorfeld gründlich informieren und beraten lassen.

Anders als die Krankenversicherung ist eine Rentenversicherung keine Pflicht, aber im Hinblick auf die finanzielle Versorgung im Alter durchaus sinnvoll. Bis auf einige wenige Ausnahmen, für die gesetzliche Rentenversicherung Pflicht ist, haben Selbstständige aller Berufsgruppen die Wahl, ob sie ihre Rentenversicherung über die private oder die gesetzliche Versicherung abschließen oder beide Modelle miteinander kombinieren wollen.

Die private Rentenversicherung hat im Gegensatz zur gesetzlichen verschiedene Varianten zu bieten: Neben dem klassischen Modell, bei dem monatlich ein festgelegter Betrag eingezahlt wird, kann man die Beiträge auch in Fonds investieren und damit von Zuwächsen an den Aktienmärkten profitieren oder die Rente aus verschiedenen Modulen zusammensetzen und die Beiträge immer der aktuellen finanziellen Lage anpassen.
 

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist aus mehreren Gründen wichtig und damit ein unverzichtbarer Bestandteil der privaten Absicherung. Viele unterschätzen das Risiko, von einem auf den anderen Tag berufsunfähig zu werden. Dabei kommt das häufiger vor, als die meisten glauben wollen: Längst sind es nicht mehr überwiegend körperlich arbeitende Menschen, die berufsunfähig werden, sondern immer häufiger hat dies auch psychische Ursachen – es kann also ausnahmslos jeden treffen.

Tatsächlich ist jeder vierte vorübergehend oder dauerhaft nicht in der Lage, einem Beruf nachzugehen. Doch für Selbstständige ist die eigene Arbeitskraft der Grundstein für die gesamte Existenz. Dazu kommt, dass die Erwerbsminderungsrente der gesetzlichen Rentenversicherung lediglich eine Grundversorgung bietet, mit der man aber nicht den gewohnten Lebensstandard halten kann.

Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung erhält man im Notfall die Rente in der Höhe, die man bei Vertragsabschluss festlegt. Die Beitragshöhe zu dieser Form der Versicherungen für Gründer hängt vom Einstiegsalter und von der Höhe der monatlichen Rente im Falle der Berufsunfähigkeit ab.

Der private Schutz lässt sich optional um

  • eine Arbeitslosenversicherung und

  • eine Unfallversicherung

ergänzen.
 

Geschäftlichen Risiken vorbeugen

Für die Absicherung des Betriebs stehen für Gründer vor allem zwei Versicherungen im Fokus, die im Ernstfall den finanziellen und materiellen Schaden abfedern:

  • eine Betriebshaftpflichtversicherung und

  • eine Rechtschutzversicherung.

Schäden, die im Betrieb entstehen, können für einen Unternehmer schnell zu einer teuren Angelegenheit werden, bis hin zum finanziellen Ruin. Gemeint sind Schäden, die eine Person im Unternehmen oder im Zusammenhang mit einem Produkt oder einer Dienstleistung erleidet. Mit einer Betriebshaftpflichtversicherung sind solche Schäden abgedeckt.

Außerdem ist kein Unternehmen vor rechtlichen Auseinandersetzungen gefeit. Für solche Fälle ist eine Rechtschutzversicherung hilfreich, denn jede Inanspruchnahme eines Anwalts ist mit Kosten verbunden, die nur schwer einzuschätzen sind. Eine Versicherung deckt die aufkommenden Anwalts- und Gerichtskosten ab.

Weitere Versicherungen, die für Selbstständige sinnvoll sein können:

  • Elektronik- und Maschinenversicherung (deckt Bedienungsfehler und unerwartete Ausfälle ab)

  • Betriebsunterbrechungsversicherung (sichert Produktionsausfälle ab)

  • Haftpflichtversicherungen für Waren, Produkte oder Vermögensschaden (kommt für Schäden auf, die dem Kunden entstehen)

  • Inhaltsversicherung (das betriebliche Pendant zur Hausratversicherung)
     

Hilfreiche und notwendige Charaktereigenschaften eines Unternehmenschefs

Erfolgreiche Unternehmer zeichnen sich durch bestimmte Charaktereigenschaften aus. Daher ist es für den persönlichen Erfolg hilfreich, wenn man als Gründer zumindest einige der folgenden Eigenschaften und Verhaltensweisen mitbringt.
 

Selbstsicherheit

Vor allem bei Fehlschlägen oder flauen Zeiten ist es wichtig, Stabilität und Selbstsicherheit auszustrahlen, anstatt schnell panisch zu werden oder in blinden Aktionismus zu verfallen. Als Chef muss man in jeder Situation zuversichtlich und fokussiert bleiben.
 

Kommunikationsvermögen

Als Chef sollte man kommunikativ sein, sich gleichzeitig aber auch klar und präzise ausdrücken können, damit Mitarbeiter wie Kunden immer genau wissen, worum es geht. Dabei geht es darum Arbeitsaufträge, Angebote und genauso die Philosophie des Unternehmens zu kommunizieren und andere davon zu überzeugen und sie zu begeistern.
 

Klare Ansagen

Es ist essentiell, im Unternehmen klare Regeln aufzustellen und diese den Mitarbeitern deutlich zu vermitteln. Immerhin hat man als Gründer eine gewisse Vorstellung davon, wie das Unternehmen funktionieren und wie Arbeits- und sonstige Abläufe vonstattengehen sollen. Damit alles den Wünschen entspricht, müssen die Mitarbeiter wissen, wie sie sich verhalten sollen und wie die Arbeit zu strukturieren ist. Klare Regeln, die eingehalten werden, schaffen eine gute Vertrauensbasis und sorgen für ein Gefühl der Sicherheit.
 

Selbstdisziplin

Ein Unternehmen auf die Beine zu stellen und es zum Erfolg zu führen, geht mit einer großen Portion Selbstdisziplin einher. Es ist niemand da, der einem vorschreibt, wann man zu arbeiten hat oder wann welche Aufgaben zu erledigen sind. Als Gründer muss man sich selbst organisieren und darf die Dinge nicht schleifen lassen.
 

Durchhaltevermögen

Kein Unternehmen ist über Nacht erfolgreich. Der Weg dorthin ist weit und anstrengend, mit vielen Entbehrungen verbunden und es wird immer wieder zu Situationen kommen, die nicht so gut laufen wie erhofft. Es verlangt Gründern viel Durchhaltevermögen ab, nicht gleich das Handtuch zu werfen, sobald sie auf Widerstand stoßen, sondern das Ziel vor Augen zu behalten und immer weiter zu machen.
 

Motivationstalent

Ein Unternehmenschef muss seine Mitarbeiter motivieren können – nur so lassen sich die gemeinsamen Unternehmensziele erreichen. Wichtig dabei ist, dass die Mitarbeiter wissen, wie wichtig ihre Arbeitsleistung ist und dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird. Das gelingt, indem der Chef gute Leistungen lobt und seinen Mitarbeitern für ihren Einsatz dankt.
 

Ehrlichkeit

Unternehmensführung funktioniert nur mit Vertrauen – und das Vertrauen der Mitarbeiter muss man sich erst erarbeiten. Der einzige Weg besteht darin, zu seinem Wort zu stehen und das, was man sagt, auch zu tun. Dazu gehört es, auch kleinste Versprechen einzuhalten und absolut glaubwürdig zu sein. Umgekehrt sollte man als Unternehmenschef nichts versprechen, das man nicht halten kann oder will.
 

Engagement

Die Erwartungen, die man als Chef an sein Team hat, können nur erfüllt werden, wenn man selbst mit gutem Beispiel vorangeht und die Erwartungen auch an sich selbst stellt. Es wirkt auf Mitarbeiter ungemein motivierend, wenn sie einen Chef haben, der die Dinge mit großem Engagement angeht.
 

Delegieren können

Eine der wichtigsten Fähigkeiten eines Chefs ist es, Aufgaben an andere abgeben zu können. Mit steigender Zahl der Kunden und Aufträge wächst auch der Berg an Arbeit – und damit man den gut bewältigen und jeder Aufgabe qualitativ gerecht werden kann, muss man Aufgaben aus der Hand geben.
 

Eine positive Grundhaltung

In stressigen Phasen, in denen besonders viel zu tun ist, leidet das Betriebsklima. Ein Chef mit einer positiven Einstellung sorgt dafür, dass die Stimmung nicht kippt und dass sich die Motivation und Produktivität halten können.


 

Mögliche Risiken: Daran scheitern Existenzgründer

Es gibt viele Gründe, warum sich ein Startup nicht am Markt etablieren kann und scheitert. Doch all diesen einzelnen Risiken, die das Aus für ein Unternehmen bedeuten können, geht ein Hauptgrund voran: Wenn ein Unternehmen scheitert, liegt das meist daran, dass sich der Gründer im Vorfeld nicht ausreichend informiert und mit sämtlichen Aspekten des Gründerdaseins beschäftigt hat.

Unzureichende Finanzierung

Der häufigste Grund, warum es zur Liquidierung eines Unternehmens kommt, sind fehlende Geldmittel. Viele Gründer unterschätzen, wie viel Geld sie in der Anfangsphase in ihr Unternehmen investieren müssen, um richtig durchstarten zu können.
 

Fehlende Nachfrage

Manche Startups werden völlig am Markt vorbeigeplant. Manchmal versuchen Gründer mit ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung ein Problem zu lösen und damit ein gewinnbringendes Geschäftsmodell zu generieren, das für die potenziellen Kunden nicht relevant genug ist. Die Folge: Die Nachfrage bleibt aus und damit auch das Geld.
 

Probleme im Team

Ein Großteil der Startup-Unternehmen scheitert an Problemen im Team. Funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den Teammitgliedern nicht, hat auch das Unternehmen keine großen Chancen. Ein Grund dafür ist, dass die Zusammensetzung des Teams zu unausgewogen ist in Hinblick auf die Kompetenzen der einzelnen Mitglieder, etwa, wenn wichtige Fähigkeiten fehlen, um die Geschäftsidee technisch umzusetzen.
 

Fehlende Gründungsberatung

Ein weiterer Grund, warum Startups scheitern: Viele Existenzgründer glauben, ohne Hilfe zurechtzukommen, und verzichten auf eine Gründungsberatung. Dabei sind Ratsschläge von Experten ungemein wichtig, um gravierende Fehler zu vermeiden, vor allem in der Startphase.
 

Unterschätzter Arbeitsaufwand

Viele Gründer müssen ihren Traum vom eigenen Unternehmen aufgeben, weil sie eine völlig falsche Vorstellung von dem Arbeitsaufwand haben, der auf sie als Chef zukommt. Das beginnt schon bei der aufwändigen Anmeldung des Unternehmens und bis man ein funktionierendes Team aufgebaut hat, das einige Aufgaben übernimmt, bleibt die ganze Arbeit an dem oder den Gründer(n) hängen. Das bedeutet: 40 bis 60 Arbeitsstunden pro Woche, sowohl werktags als auch am Wochenende.

Junge Gründer freuen sich

Was passiert mit meiner Krankenversicherung, wenn ich selbstständig bin?