Eigene Webpräsenz aufbauen: Tipps für mehr Online-Erfolg

Die Website ist die Visitenkarte des Unternehmens und es ist entscheidend, wie sich ein Business präsentiert. Um Erfolg zu haben, braucht es aber mehr als eine passende Website. Klappern gehört zum Handwerk, doch wie gelingt es am besten, aus der Masse herauszustechen? Der Beitrag liefert Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Webpräsenz.
 

Webpräsenz – was ist das eigentlich?

Unter den Begriff Webpräsenz subsumieren sich sämtliche Aktivitäten im Internet. Dazu gehören der Auftritt der Website sowie die Kommunikation in sozialen Medien: Posts, Likes, Gastbeiträge auf anderen Blogs, eigene Blogbeiträge, Interviews, Videos, Fotos, Newsletter, Gewinnspiele, Webinare und vieles mehr. Alles zusammen ergibt ein Unternehmensbild und es ist ratsam, die Webpräsenz strategisch aufzubauen.
 

Warum Planung so wichtig ist

Vernachlässigen Firmen die Planung ihrer Webpräsenz und posten stattdessen spontan irgendwelche Kommentare oder veröffentlichen (planlos) Blogbeiträge, gewinnen User einen indifferenten Eindruck. Das Unternehmen hat kein klares Profil und das wirkt nicht seriös.

Wer stattdessen die Webpräsenz plant, präsentiert Usern eine Firma „wie aus einem Guss“. Das Logo und die Firmenfarben finden sich durchgängig wieder, Interessenten finden online eine Vielzahl spannender und passender Beiträge und Aktivitäten, die sie vom Engagement der Websitebetreiber und der Seriosität der Firma überzeugen. Die Kommunikation ist transparent, indem sich Mitarbeiter der Firma zum Beispiel auf Facebook persönlich um Reklamationen kümmern. In den sozialen Medien kann jeder mitverfolgen, wie der Umgang mit den Kunden ist. Außerdem erfahren potenzielle Neukunden, welche Schwächen und Probleme eine Firma hat. Schwächen und Probleme mag etwas sein, was Unternehmen gerne verschweigen würden, doch genau diese Offenheit ist es oft, die aus Interessenten Kunden macht.
 

Website erstellen und sichtbar werden

Wie eingangs erwähnt ist die Website der Dreh- und Angelpunkt für Kunden, Interessenten, Lieferanten und Konkurrenten. In manchen Firmen ist sie sogar zentrale Kommunikationsplattform für Mitarbeiter und dient außerdem zum Recruiting neuer Mitarbeiter. Der Internetauftritt liegt in den eigenen Händen und es gibt vieles zu beachten.
 

Professionelle Unterstützung einkaufen

Um eine optimale Webseite zu erstellen ist die Unterstützung von Profis fast unverzichtbar. Beim Aufbau der Firmenseite spielen auch Aspekte wie die User Experience (UX), Geschäftsziele Zugänglichkeiten eine Rolle. Alles muss geschickt miteinander verknüpft werden. Eine optimale Website nimmt Rücksicht auf mindestens zwei spezifische Aspekte:

  1. Markenstandards/Brandstandards
    Dahinter verbirgt sich alles, was mit der Optik der Website zu tun hat. Farben, Typografien und Logos sowie andere businessspezifische Elemente werden berücksichtigt. Statt Brand- oder Markenstandards spricht man auch von Styleguides oder Moodboards.

  2. Zugänglichkeits-Standards
    Eine Website muss technisch so konzipiert sein, dass User leicht Zugang nehmen und stabil surfen können. Hier hat das W3C Standards erarbeitet, an denen sich Webdesigner orientieren. WC3 steht für „World Wide Web Consortium“, ein internationaler Zusammenschluss von Organisationen und Personen, die allgemeingültige Web-Standards entwickeln. Bei den Standards geht es unter anderem um technische Strukturen und Technologien wie beispielsweise CSS, SGV, HTML oder XML, ohne die der reibungslose Betrieb einer Website nicht denkbar ist. Ein Beispiel zur Erklärung: Wer eine grafisch schöne Website aufbaut, die aber zu lange Ladezeiten aufweist oder keine technische Integration von Zahlungsmöglichkeiten bietet, wird online keinen Erfolg haben.
     

Website als Infopool

Die Website als wichtiges Marketinginstrument sollte regelmäßig gepflegt werden. Mit einer guten Website lassen sich Umsätze generieren, mit einer schlechten Website werden potenzielle Neukunden abgeschreckt. Insofern ist eine schlechte Website noch schlimmer, als keine Website zu haben.
 

Website muss Antworten liefern

Im Grunde ist es so, dass potenzielle Kunden online nach einer Problemlösung suchen. Sie fragen sich zum Beispiel „Wo bekomme ich die besten maßgeschneiderten Schuhe her?“ Die Suchmaschine präsentiert hunderte oder tausende Ergebnisse und die meisten klicken auf die Suchergebnisse der ersten Seite. Sie erwarten mit dem Klick auf das Suchergebnis eine möglichst passende Antwort auf ihre Frage. Die Landingpage sollte deshalb auf einen Blick zu erkennen geben, wo der Kunde genau gelandet ist, was auf der Website angeboten wird und ob hier Antworten auf die gestellten Fragen zu finden sind. Liefert die Webseite bzw. die Landingpage aber nicht die gewünschten bzw. erwarteten Information, klicken User sofort weiter. Nirgendwo sonst bewahrheitet sich der Satz „Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck“ so sehr wie hier.
 

Tipps für die Website

Wer die Website selbst erstellen will, beispielsweise mit einem Do-it-yourself-Baukasten von Jimdo, VersaCommerce oder WordPress, und mit der Website Kunden gewinnen will, kann sich an den folgenden Regeln orientieren:

  • Internetuser haben keine Geduld. Deshalb sollten Inhalte schnell erfasst werden können. Es ist hilfreich sich vorzustellen, dass User auf ihrem Sofa sitzen und in der Werbepause nach Produkten recherchieren. Die Aufmerksamkeit ist nicht besonders hoch, Ablenkung ist ständig vorhanden. Deshalb sollten Texte keine verschachtelten Sätze aufweisen. Stattdessen hat sich die Regel bewährt „eine Info pro Satz“.

  • Texte sollten gut strukturiert sein. Das bedeutet, dass Texte in kurzen sinnvollen Absätzen gegliedert sein sollten. Eine optische Auflockerung mit Bildern, Aufzählungen und Tabellen, Grafiken und Videos kommt Usern sehr entgegen.

  • Die Schrift sollte gut lesbar bezüglich Schrifttyp, Schriftgröße und Zeilenabstand sein.

  • Der User steht im Mittelpunkt. Entsprechend sollte der Text ausgerichtet sein. Wenn die direkte Leseransprachen genutzt wird, stellt sich die Frage, ob geduzt oder gesiezt wird.

  • Rechtschreib- und Grammatikfehler spielen eine Rolle. Fehlerhafte Texte lassen viele User auf mangelnde Fachkompetenz seitens der Webseitenbetreiber schließen. In jedem Fall sind sie ein Zeichen von mangelndem Qualitätsbewusstsein.

Selbst eine Website zu erstellen erfordert viel Zeit. Dies gilt umso mehr, wenn die Erfahrung fehlt. Eine Website zu erstellen, die Kunden anzieht, ist ein echtes Kunststück. An vielen Webseiten, die aus dem Baukasten stammen, ist erkennbar, dass hier kein Profi am Werk war. Der Internetauftritt sieht nicht professionell aus das wirkt auf Kunden oft abschreckend. Deshalb lautet ein gut gemeinter Rat, lieber einen Profi mit Spezialwissen zumindest punktuell heranzuziehen, damit die Website nicht nur gut aussieht, sondern profitabel arbeiten kann.
 

Online gefunden werden: Tipps für mehr Sichtbarkeit und besseres Ranking

Angenommen, die Website steht. Sie sieht klasse aus, ist Benutzerfreundlich und liefert fantastisch aufbereitete Informationen und konkurrenzfähige Dienstleistungen. Jetzt braucht es „nur“ noch User. Doch wie finden User eine Internetseite? Wie gelangen Webseiten auf die erste Seite der Suchergebnisse bei Google, Bing oder DuckDuckGo? Wie gelingt es, dass User die eigene Website finden? Auf diese Fragen gibt es zahlreiche Antworten.

Neben bezahlten Anzeigen (Paid Ads) ist es immer hilfreich, regelmäßig sehr guten Content zu liefern. Die Website sollte relevante, einzigartige Informationen liefern, die zusätzlich SEO-optimiert sind. Das ist die grundlegende Basis, um für eine bessere Platzierung in den Suchmaschinen zu sorgen. Generell lässt sich das Ranking einer Website optimieren, indem die Inhalte, der technische Rahmen und die Backlinks optimiert werden. Die ersten beiden Punkte haben wir bereits besprochen, deshalb stehen jetzt die Backlinks im Fokus.
 

Backlinks

Google überprüft eine Website in vielen Punkten, bevor sie eine Platzierung im Ranking bekommt. Ein wichtiger Bewertungsfaktor ist das Linkprofil. Dabei geht es um die Qualität der Backlinks. Eine ausführliche Erläuterung darüber, was Webseitenbetreiber bei der Verwendung von Backlinks beachten sollten, liefert der Beitrag „Backlinks kaufen – darauf sollten Sie achten“. Hier ist unter anderem zu lesen, welche Linkaufbaustrategien es gibt, inwiefern deutsche, österreichische und schweizerische Backlinks für ein besseres Ranking sorgen und ob die Miete von Backlinks ratsam ist. Auch die Bedeutung von dofollow Backlinks wird neben vielen anderen Aspekten in diesem umfassenden Beitrag beleuchtet.
 

Warum sind Backlinks so wichtig für den Google Ranking Faktor?

Google stuft eine Seite hinsichtlich ihrer Relevanz ein, indem sie die Backlinks überprüft. Laienhaft ausgedrückt bedeutet das, dass eine Website umso relevanter ist, je mehr andere Webseiten auf sie zurück verlinken. Doch nicht nur die Anzahl der Backlinks spielt eine Rolle, sondern auch die Wertigkeit. In nahezu jedem Geschäftsbereich spielen Backlinks eine Rolle. Viele Firmen setzen sehr viel daran, ihr Linkprofil so optimal wie möglich zu gestalten, um weit oben in den Suchergebnissen zu landen. Der Qualität der Backlinks kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Google überprüft die Backlinks routinemäßig und sortiert Webseiten hinsichtlich ihrer Seriosität ein. Kommen Backlinks von einer „auffälligen Webseite2, beispielsweise von einer billigen Affiliate-Site, wirkt sich das negativ aus. Google straft die Verlinkung ab und in der Konsequenz fällt die Website im Rang auf der Ergebnisseite der Suchmaschine weiter nach unten. Deshalb sollten Unternehmen unbedingt sorgfältig vorgehen und nur hochwertige Backlinks kaufen. Die Analysten von Google bestätigen, dass ein gutes Ranking ohne Backlinks sehr schwierig ist. Die Zusammenarbeit mit zuverlässigen und erfahrenen Backlink-Agenturen ist deshalb empfehlenswert.
 

Fazit: Website erstellen (lassen) und sichtbar werden

Wer ein erfolgreiche Webpräsenz aufbauen will, kommt an einer zentralen Website in der Regel nicht vorbei. Ist diese erstellt, gilt es sie bekannt zu machen. Die Website muss sichtbar werden, damit andere sich finden können. Neben den Aktivitäten auf der Website selbst, wie zum Beispiel relevanten Content anbieten und SEO-optimierte Inhalte generieren, können Backlinks das Google Ranking positiv beeinflussen. Außerdem sind Online-Aktivitäten in sozialen Netzwerken unverzichtbar. Ins Gespräch kommen und bleiben ist das Ziel und es gilt stets up-to-date zu bleiben. Mit einem umfassenden Konzept lassen sich von Anfang an die Weichen richtig stellen, damit die investierte Energie und das bereitgestellte Kapital gebündelt und zielgerichtet ausgespielt werden kann.

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