Tipps für Blogger: So finden Sie Leser und verdienen Geld

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Mit einem Blog Geld zu verdienen ist gar nicht so leicht. Die Menge der Blogs im Netz ist schier unerschöpflich und es kommen täglich tausende hinzu. Während es manchen Bloggern offenbar mit Leichtigkeit gelingt, Leser zu gewinnen, können andere von Leserzahlen im vier-, fünf- oder gar sechsstelligen Bereich nur träumen. Die erste Frage ist: Wie gewinnen Sie neue Leser – und zwar möglichst viele? Und die zweite Frage lautet: Wie steigern Sie den Umsatz?
 

Gut Ding will Weile haben

In Zeiten, in denen sich eine Meldung buchstäblich in Sekundenschnelle im ganzen Netz verteilt und hunderttausende von Usern erreicht, scheint der Satz „Gut Ding will Weile haben“ völlig fehl am Platze. Doch in der Welt des Bloggens trifft das zu. Ungeduld und der Wunsch, schnell Geld mit einem Blog zu verdienen, verträgt sich nicht. Wer sich in der Bloggerszene umhört wird herausfinden, das erfolgreiche Blogs in den meisten Fällen erst nach einigen Jahren so viele Leser für sich gewinnen konnten, dass sich daraus eine lukrative Einnahmequelle entwickelte. Wenn Sie also vom Durchschnittsblogger zum Influencer mit massenhaft Followern aufsteigen wollen, müssen Sie sich ernsthaft mit der Frage auseinandersetzen, ob Sie das wirklich wollen, denn das zeitliche Engagement ist hoch. Wir geben Ihnen ein paar Tipps, wie Sie mehr Leser finden und Ihren Blog zu einer attraktiven Plattform gestalten, die Ihnen unterm Strich ein Einkommen beschert.
 

Die Basics: Das muss ein lesenswerter Blog haben

Damit Leser einen Blog gut finden, muss er einigen Mindeststandards entsprechen. Nur dann können Sie eine gewisse Reichweite erzielen, Vertrauen bilden und ihn effizient als Umsatzbringer einsetzen.

Um zu verstehen, warum ein Blog Interesse weckt, müssen Sie berücksichtigen, dass viele User das Netz dazu benutzen, um Kaufentscheidungen zu fällen. User wollen sich informieren und vorab Meinungen anderer Leser erfahren, um beispielsweise ein bestimmtes Produkt besser einschätzen zu können. Dieses Verhalten ist ein profitabler Ansatz, um Leser zu finden, die lange treu bleiben. Entwickeln Sie sich zu einem einflussreichen Tippgeber, haben Sie die User auf Ihrer Seite. Es ist ganz egal, ob Sie einen eigenen Blog betreiben oder auf Instagram posten. Wenn Sie eine spezifische Meinung vertreten, indem Sie diese in einem Post verarbeiten, werden Sie Reaktionen erhalten. Das ist ein Anfang, denn Sie erzeugen Aufmerksamkeit. Testen Sie Foren und Gruppen aus und finden Sie die Plattformen, die für Sie am besten funktionieren.
 

Ihre Nische als Experte besetzen

Wenn Sie einen Blog aufbauen, suchen sie sich naturgemäß ein Thema aus, das zu Ihnen, Ihrer Branche oder zu Ihren Interessen passt. Das ist der einfachste und auch der beste Weg, um einen Blog mit Know-how zu erstellen. Wenn Sie Lust auf und Spaß am Thema haben, merkt man das den Beiträgen an. Authentizität ist eine Qualität, die es zu selten im Netz gibt und deshalb für Aufmerksamkeit sorgt.
 

Wertvolle Inhalte liefern

Sparen sie nicht mit Fachwissen! Liefern sie Ihren Lesern etwas Nützliches, teilen Sie Ihre Erfahrungen. Nützliche Blogbeiträge werden oft gelesen. Wenn Sie in einer breit gefächerten Sparte posten, die viele Interessenten vereint, wächst ihre Leserschaft stetig.
 

Aktiv sein: reagieren, Beziehungen aufbauen und pflegen

Eine sehr wirkungsvolle Möglichkeit, eine Beziehung zu ihren Lesern aufzubauen ist, aktiv in der digitalen und analogen Welt aufzutreten. Im Internet reagieren Sie auf Fragen, indem sie diese konkret und zeitnah (!) beantworten. Offline bedeutet das, dass sie sich auf Konferenzen und Meetings präsentieren, um Ihre Leser von Angesicht zu Angesicht kennen zu lernen. Zeigen sie sich live und in Farbe!
 

Mehrere Plattformen bedienen

Ja, bloggen ist viel Arbeit und es ist manchmal nicht genug, um Leser für sich zu gewinnen. Wenn die Zahl der Leser einfach nicht wachsen will, sollten Sie überlegen, weitere Profile in den sozialen Medien einzurichten und zu pflegen. Gemeint sind zum Beispiel Instagram, YouTube oder Snap-Chat. Greifen Sie sich aber nicht irgendeine Plattform heraus, sondern recherchieren Sie, wo sich Ihre Zielgruppe aufhält. Auf diese Weise können Sie Ihre persönliche Marke festigen und mehr potentielle Leser erreichen. Wichtig ist ein stimmiger Redaktionsplan, um nicht die Übersicht zu verlieren. Ihre Aktivitäten auf den unterschiedlichen Plattformen sollten eng miteinander korrespondieren.

Literaturtipp: Der Bestseller „Follow me!“ von Anne Grabs, Karim-Patrick Bannour und Elisabeth Vogl, erschienen im Rheinwerk Verlag Bonn, liefert geballtes Fachwissen rund um erfolgreiches Social Media Marketing.
 

Wenn Schüler das können, kann ich das auch!

Die jungen Influencer machen es uns vor. Es scheint ganz einfach zu sein, profitablen Traffic auf einem Blog zu generieren. Im Prinzip stimmt das auch, denn es gibt eigentlich „nur“ vier Quellen, die Sie anzapfen müssen. Falls Sie einen Account bei Google Analytics führen, sollten Sie dieses jetzt öffnen und vergleichen. Dort finden Sie unter anderem die folgenden Ressourcen, aus denen Sie Leser für Ihren Blog gewinnen können:

Direct Traffic: Dieser entsteht, wenn ein User Ihre E-Mail-Adresse direkt im Browser einträgt und gezielt auf ihrem Blog landet.

Referral Traffic: Schreibt jemand einen Beitrag und verlinkt in diesem Beitrag auf Ihren Blog, dann nennt man die Leser, die durch den Klick auf diesen Link auf ihrem Blog landen, Referral Traffic.

Organic Search Traffic: Wenn ein Leser bei Google einen Suchbegriff eingibt und in der Ergebnisliste einen Ihrer Artikel findet, darauf klickt und auf diesem Weg auf ihrem Blog landet, dann handelt es sich um Organic Search Traffic.

Social Traffic: Der vierte Weg zu einem Blog führt über einen Post bei Facebook, Twitter oder in anderen sozialen Netzwerken, in dem ein Link zu einem Ihrer Artikel platziert wird. Kommen Leser über diesen Weg auf ihrem Blogbeitrag, handelt es sich um Social Traffic.

Neben den vier genannten großen Sparten führt Google Analytics auch noch die Quellen „E-Mail“ und „Others“. Hinter E-Mail verbergen sich Leser, die durch einen Klick auf einen Link in einer E-Mail zu Ihrem Blog finden. Die sonstigen Klicks, subsumiert unter „Others“, stammen beispielsweise von Klicks auf Werbeanzeigen oder auf weitere Quellen, die in den anderen Kategorien nicht enthalten sind.

Wenn Sie die vier Hauptsäulen vor Augen haben

  1. Direct

  2. Referral

  3. Organic

  4. Social

fällt es Ihnen leichter, die nötigen Aktivitäten zu planen. Sie können Ihren Blog nämlich grundsätzlich anhand der genannten vier Stellschrauben im Netz bekannter machen.
 

Blog mit Direct Traffic bekannter machen

Damit Besucher ohne Umwege direkt auf ihren Blog surfen, müssen diese die Blogadresse kennen. Es ist also Ihre Aufgabe, die Blogadresse bekannt zu machen, wenn Sie Direct Traffic erzeugen wollen. Dazu können Sie diese ganz klassisch auf Ihre Visitenkarte drucken, Autoaufkleber herstellen, eine Anzeige in der Regionalzeitung schalten, bei einer Präsentation die Adresse einblenden oder die Adresse auf Werbeartikel drucken lassen. Auch ist die Einbindung der Blogadresse in die E-Mail Signatur ein beliebtes Mittel, den Blog bekanntzumachen.
 

Blog mit Referral Traffic bekannter machen

Wenn Leser über Referral Traffic auf Ihren Blog gelangen dann bedeutet es, dass sie in einem anderen Artikel einen Link zu Ihrer Seite angeklickt haben. Grundsätzlich ist diese Verlinkung sehr wertvoll, denn sie steigert Ihr Ansehen im Netz. Wenn ein anderer Blogger oder gar ein beliebter Influencer mit tausenden Followern auf Ihren Blog verweist, kommt das einer Empfehlung gleich. Empfehlungsmarketing ist deshalb so beliebt, weil die Erfolgsquoten sehr hoch liegen. Wie also können Sie dafür sorgen, dass andere ihren Blog lobend erwähnen und einen begehrten Link setzen?

Um diese Frage zu beantworten, müssen Sie Ihr Handwerk verstehen. Was wir Ihnen jetzt sagen, wissen Sie als Blogger sicherlich ohnehin, denn damit steht und fällt das Erfolgspotenzial eines Blogs.

  • Schreiben Sie Artikel von hoher Qualität. Dass niemand einen schlechten Artikel empfiehlt, versteht sich von selbst. Schreiben Sie aber einen Beitrag, der fehlerhaft, mangelhaft recherchiert oder einfach nur schlecht ist, wird er keine Erwähnung finden.

  • Schreiben Sie konkret, statt weit abzuschweifen.

  • Schreiben Sie informativ. Das bedeutet, dass Sie im Artikel die Dinge benennen, die zum Verständnis erforderlich sind und diese hinreichend erläutern. Ausführliche Beiträge werden in der Regel öfter verlinkt, als kurze Beiträge.

  • Sorgen Sie für Aktualisierungen. Veraltete Artikel werden nicht verlinkt. Planen Sie ein jährliches Content-Audit ein und überarbeiten sie gegebenenfalls die veralteten Beiträge.

  • Schreiben Sie regelmäßig. Niemanden interessieren Blogs, die seit Monaten „schlafen“.

  • Animieren Sie andere Blogger zu Gastartikeln. Am besten schreiben bekannte Blogger bei Ihnen. Da es nicht so einfach ist, diese für sich zu gewinnen, brauchen Sie eine Portion Überzeugungskraft.

  • Schreiben sie als Gastautor auf einem anderen Blog – am besten auf einem mit großer Reichweite. Das macht Sie mit einem Schlag bekannter.

Fazit: wenn sie Referral Traffic generieren wollen, brauchen sie gute, aussagekräftige und nützliche Beiträge. Zudem sind Beziehungen zu anderen Bloggern wichtig. Nur, wer Ihren Blog kennt, kann auf ihn verlinken.
 

SEO: So macht Google Ihren Blog groß

SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist ein Thema, das im Grunde jeder Blogger mehr oder weniger intensiv kennt. Wir raten dazu, SEO nicht zu hoch zu bewerten. Sie schreiben für Ihre Leser und nicht für eine Suchmaschine. Dennoch können Sie einige grundlegende Wahrheiten berücksichtigen, um das Ranking bei Google zu verbessern. Wichtig: Achten sie darauf, dass Ihr Text im Fluss bleibt und der Leser nicht den Eindruck erhält, der Text sei überoptimiert. Damit schaden Sie sich mehr, als dass es nützt.

Falls es Ihnen wie den allermeisten Bloggern nicht gelingt, auf Seite eins der Suchergebnisse zu ranken, sondern auf Seite zwei, drei oder vier, sollten Sie dennoch nicht die Flinte ins Korn werfen. Vielmehr haben Sie immer die Möglichkeit, Beziehungen zu anderen Bloggern zu knüpfen (Referral Traffic). Es geht um besser rankende Blogs, die thematisch zu Ihrem passen. Wenn es Ihnen gelingt, eine stabile Geschäftsbeziehung zu einem Blogger aufzubauen, der dann wiederum auf Ihren Beitrag verlinkt, wird das die Platzierung bei Google günstig beeinflussen.

Tipp: SEO ist wichtig, aber nicht die Hauptsache. In Kombination mit Referral Links können Sie beachtliche Erfolge erzielen.
 

Mit Social Traffic den Blog pushen

Manche bezeichnen Social Traffic als die einfachste Methode, einem Blog nach vorne zu bringen. Denn dabei müssen Sie niemanden darum bitten, einen Beitrag zu verlinken. Die Verlinkungen ergeben sich automatisch, denn das passiert in den sozialen Netzwerken praktisch ganz von selbst. Ihre zentrale Aufgabe in Zusammenhang mit Social Traffic ist, die Beziehungen zu anderen Personen aufzubauen und zu pflegen. Was Sie brauchen, ist relevanter Content. Am besten funktioniert die Verbreitung eines Posts im Zusammenhang mit einem Bild. „Visueller Content“ nennt sich das. Wenn Sie beispielsweise bei Facebook einen Post platzieren, wird automatisch das Titelbild des Beitrags eingeblendet. Auf diese Weise entstehen ansehnliche Beiträge in den sozialen Medien, die gute Chancen auf Erfolg haben.
 

Die Follower sind da – wie lässt sich der Umsatz steigern?

Nennenswerte Beträge mit einem Blog zu verdienen funktioniert oft erst ab einer gewissen Zahl von Followern. Sie wissen vermutlich, dass der Blog selbst eigentlich kein Geld verdient, sondern das Business drumherum. Ihr Blog ist das Marketing-Tool, mit dem Sie arbeiten, um potenzielle Kunden anzuziehen. Damit gehen Sie den ersten Schritt in Richtung Umsatz. Gemäß der AIDA-Formel führt die Reise des Users bis zum Kauf über vier Stufen:

A – Attention - Aufmerksamkeit erzeugen

I – Interest - Interesse wecken

D – Desire – Kaufwunsch auslösen

A – Action – Aktion/Handlung veranlassen

Genau das gilt es in die Tat umzusetzen. Wie gesagt, der erste Schritt der AIDA-Reise ist getan, indem Sie mit Ihrem Blog Aufmerksamkeit erzeugen. Jetzt geht es daran, Interesse zu wecken und aufrechtzuerhalten.
 

Wie Sie Interesse wecken und aufrechterhalten

Eine adäquate Lösung ist das E-Mail-Marketing. Sie sollten an prominenter Stelle auf Ihrem Blog E-Mail-Formulare einbinden. Doch achten sie darauf, die Leser nicht zu vergraulen, denn zu viele Aufforderungen, sich für einen Newsletter einzutragen, wirken lästig und sind kontraproduktiv. Beweisen Sie Fingerspitzengefühl und versetzen Sie sich in die Lage Ihrer User.
 

Newsletter regelmäßig liefern

Halten Sie Ihre Abonnenten in regelmäßigen Abständen auf dem Laufenden! Zuverlässigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der langfristigen Umsatzstrategie. Wenn Sie regelmäßig nützlichen Content liefert, der greifbare - am besten sogar exklusive - Vorteile für Ihre Abonnenten bringt, erwächst daraus ein Vertrauensverhältnis. Exklusivität ist für User ein wichtiges Kriterium, wenn es darum geht, dauerhaft dabeizubleiben.
 

Überlassen Sie nichts dem Zufall

Benutzen Sie ein professionelles Programm für den Versand des Newsletters, um die Klickraten zu überprüfen. Nur so lässt sich feststellen, ob der Newsletter geöffnet wird, wie sich User verhalten und was besonderes Interesse weckt. Anhand der gesammelten Daten können Sie die Qualität der Beiträge feinjustieren. Auf diese Weise gelingt es von Mal zu Mal besser, passende Newsletter-Beiträge zu verfassen. Ihre Leser werden es Ihnen danken.
 

Wünsche wecken: Die Kernaufgabe einer Landingpage

Wir befinden uns bei Schritt 3 der AIDA-Reise, dem D = Desire = Wunsch. Einen Wunsch zu wecken bedeutet, etwas Vorhandenes hervorzulocken. Im besten Fall bedient Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung genau diesen Wunsch. Wünsche wecken Sie nicht in Ihrem Blog und auch nicht mit Ihrem Newsletter – zumindest nicht massiv und andauernd.

In erster Linie eignen sich speziell dafür zugeschnittene Landingpages, die Sie nach einer gewissen Zeit einblenden. Entweder klickt der User drauf oder er klickt sie weg. Eine Landingpage ist klar und übersichtlich und sie hat nur ein einziges Ziel. Sie will eine Handlung auslösen, nämlich den Klick auf den Kaufen-Button. Auf einer Landingpage befindet sich ein clever formulierter Verkaufstext. Am besten beschreibt der Text auf der Landingpage bildhaft und unwiderstehlich, wie das Leben mit Ihrer Dienstleistung oder Ihrem Produkt aussieht. Dieser Verkaufstext weckt schlafende Wünsche, indem er die Begehrlichkeiten der Leser beim Schopfe packt und geschickt kanalisiert. Der Kanal mündet in der logischen Kauf-Konsequenz, dem letzten Schritt der AIDA-Formel.
 

Und ACTION, bitte

Jetzt zeigt sich, ob Ihre Strategie von Erfolg gekrönt wird. Wie viele Ihrer treuen Leser haben Interesse an Ihren Produkten und Dienstleistungen? Wie viele kaufen wirklich? Sie können unter Zuhilfenahme der Auswertungsdaten überprüfen, wie viele Landingpage-Einblendungen erfolgreich zu einem Kauf führen. Die Informationen sind ebenfalls hilfreich, um nach und nach Optimierungen an der Landingpage durchzuführen. Auch die Schaltung verschiedener Landingpages zum Vergleich ist hilfreich, um die Klickraten zu verbessern. Wenn Sie sich in dieser Hinsicht weiter informieren wollen, helfen auch kostenlose Tutorials auf Videoplattformen, wie z.B. youtube.
 

Und was hilft sonst noch zur Umsatzsteigerung?

Natürlich gibt es noch viele weitere Möglichkeiten, den Umsatz rund um den Blog anzukurbeln. Das Netz ist voll von seriösen und unseriösen Tipps und Hinweisen, die manchmal gratis sind, aber auch oft Geld kosten. Sie sollten sich umfassend informieren und eine Methode auswählen, die zu Ihnen passt. Hier eine kleine Auswahl weiterer Möglichkeiten mit einer Übersicht der Vor- und Nachteile.

Tipps zum Geldverdienen mit einem Blog

Vorteile

Nachteile

Google AdSense

  • einfach und schnell

  • optimiert auf verschiedene Endgeräte

  • Anzeigen orientieren sich am Leserinteresse

  • Statistiken zur Auswertung sind umfangreich

 

  • hohe Besucherzahlen erforderlich, um nennenswerte Beträge zu erwirtschaften

  • Ladezeit verschlechtert sich

  • Adblocker filtern solche Anzeigen

  • Leser ignorieren oft die Einblendungen

  • Gesonderter Hinweis Datenschutzerklärung erforderlich, Einblendung von Cookiehinweisen erforderlich

Werbebanner vermarkten

  • Im Vergleich zu Google AdSense höhere Einnahmen machbar

  • Adblocker erkennen sie nicht

  • Keine Erwähnung in Datenschutzerklärung, keine Einblendung von Cookiehinweisen erforderlich

  • Ladezeiten werden kaum beeinflusst

  • Sie müssen aktiv passende Werbepartner suchen

  • Kein idealer Zuschnitt auf Besucher möglich

  • Auch Bannerwerbung wird oft von Usern ignoriert

Affiliate-Programme

  • unauffällige Einbindung in Websites machbar

  • hohe Einnahmen möglich

  • vollautomatisiertes Tracking, Rechnungsstellung und Auszahlung

  • vielfältige Affiliate-Programme verfügbar

  • Kennzeichnung als Werbung zwingend erforderlich

  • Oft individuelle Bewerbung beim Partner nötig

  • Wartezeit bis zur Auszahlung lang

 

gesponserte Artikel und Posts

  • leicht verdientes Geld

  • hohe Bezahlung möglich

  • langfristige Kooperationen machbar

  • meist nur Einmalzahlung

  • Einkommen nicht planbar

  • Kennzeichnungspflicht

  • Anzahl der gesponserten Artikel und Posts begrenzt, um Follower nicht abzuschrecken

Events oder Workshops anbieten

  • perfekt zu Netzwerken und zum Aufbau der Eigenmarke

  • hoher organisatorischer Aufwand

  • risikoreiche Investition, weil Sie in Vorleistung gehen müssen

  • ohne Sponsor oft nicht profitabel

kostenpflichtigen Mitgliederbereich einrichten

  • planbare Einnahmen

  • keine Werbepartner nötig

  • Besucher bleiben auf ihrer Website, was Ansatz zum Produktverkauf ist

  • Expertenstatus erforderlich

  • saubere Positionierung in der Nische

  • technische Einbindung des Mitgliederbereichs aufwendig

  • exklusive Inhalte nötig, verusachten hohen Zeitaufwand

  • regelmäßige Updates nötig

Coaching und Beratung

  • hohe Stundensätze möglich

  • Coaching per Skype, WhatsApp, E-Mail oder Telefon machbar

  • Expertenstatus erforderlich

  • Saubere Positionierung in einer Nische nötig

 

 

Verkauf eigener Produkte und Dienstleistungen ist die Königsdisziplin

Bei den vielen Möglichkeiten, mit einem Blog Geld zu verdienen, ist und bleibt der Verkauf eigener Erzeugnisse immer die beste Option. Es macht viel Arbeit und ist bestimmt in vielerlei Hinsicht mit hohen Investitionskosten und zeitlichem Engagement verbunden. Allerdings bleibt unterm Strich viel mehr Geld für sie übrig. Sie verdienen mit der Methode des Verkaufs eigener Produkte logischerweise am meisten, denn sie müssen den Gewinn mit niemandem teilen. Zudem bestehen keinerlei Abhängigkeiten von Werbepartner.

Dass mit dem Verkauf eigener Dienstleistungen und Produkte natürlich ein gewisses Maß an Verwaltung- und Buchhaltungsaufwand verbunden ist, versteht sich praktisch von selbst. Doch dafür gibt es clevere Lösungen, damit Sie sich nicht in Nebensächlichkeiten verzetteln. Sie können mit der Methode des Outsourcings viel Zeit, Geld und Nerven sparen.

Fazit: Konzentrieren Sie sich auf Ihr Kerngeschäft und betreiben Sie als Blogger einen wirklich professionellen Blog mit allem was dazugehört. Wenn Sie dann noch ein durchdachtes Marketing einschalten, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie Schritt für Schritt Ihre Leserschaft erweitern und daraus einen treuen Kundenstamm generieren.

Was passiert mit meiner Krankenversicherung, wenn ich selbstständig bin?

 

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