PKV für Gründer & Selbstständige: Maßgeschneidertes Angebot anfordern

Zuletzt aktualisiert: 18.02.2026

Anders als Arbeitnehmer unterliegen Selbstständige in Deutschland nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie können frei entscheiden, ob sie sich gesetzlich oder privat krankenversichern möchten.

Der zentrale Unterschied zwischen gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV) liegt im System: Während die GKV einkommensabhängige Beiträge erhebt und Leistungen weitgehend gesetzlich definiert sind, basiert die PKV auf dem individuellen Versicherungsvertrag. Beiträge richten sich hier nach Eintrittsalter, Gesundheitszustand und gewähltem Leistungsumfang – nicht nach dem Einkommen.

Privatversicherte Selbstständige profitieren in der Regel von einem erweiterten Leistungsniveau, etwa durch Zugang zu spezialisierten Behandlungen, kurzen Wartezeiten, Chefarztbehandlung oder Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer. Zudem kann der Versicherungsschutz individuell ergänzt werden, beispielsweise durch ein Krankentagegeld zur Absicherung des Einkommens im Krankheitsfall – ein besonders wichtiger Baustein für Selbstständige.

In der gesetzlichen Krankenversicherung steigen Beiträge mit dem Einkommen und können sich durch Nachberechnungen verändern, wenn der Steuerbescheid höher ausfällt als erwartet. In der privaten Krankenversicherung hingegen wird der Beitrag unabhängig vom Einkommen kalkuliert und ist vertraglich vereinbart. Das schafft Planungssicherheit, erfordert jedoch eine sorgfältige Tarifauswahl unter Berücksichtigung langfristiger Entwicklungen.
 

Fordern Sie daher ein individuelles Angebot an. Auf Basis Ihrer Angaben erhalten Sie eine passgenaue Tarifübersicht mit transparenten Leistungen und konkreten Beiträgen.
 

 

 

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