Als Elektriker selbstständig machen: Schritt-für-Schritt-Checkliste

Elektriker bei der Arbeit
Zuletzt aktualisiert: 04.07.2026

Wer sich als Elektriker selbständig machen möchte, übernimmt für seine künftigen Kunden meistens die Installation und Wartung elektrischer Anlagen. Dafür braucht man fundierte Kenntnisse in Elektrostatik, Elektrodynamik und moderner Steuerungstechnik. Für einen Elektriker ist die Meisterprüfung in aller Regel der erste Schritt in Richtung Selbstständigkeit. Erst danach geht es um die Gründung des eigenen Unternehmens. Die zuständige Handwerkskammer informiert, was im Vorfeld der Existenzgründung zu beachten ist, und gibt viele nützliche Hinweise, etwa zu Förderprogrammen, die man zur Unterstützung in Anspruch nehmen kann.

Voraussetzungen: zulassungspflichtiges Handwerk und Meisterpflicht

Wer sich als Elektriker selbstständig machen möchte, übt ein Handwerk aus. Insofern ist ein Blick in die maßgebliche Handwerksordnung (HwO) geboten. Das Elektrotechniker-Handwerk ist in Anlage A der Handwerksordnung (Nr. 25) geführt – es handelt sich also um ein zulassungspflichtiges Handwerk. Das heißt: Für die selbstständige Berufsausübung ist grundsätzlich ein Meistertitel vorzuweisen und der Betrieb in die Handwerksrolle einzutragen.

Alternativ zum Meisterbrief gibt es die Altgesellenregelung nach § 7b HwO: Gesellen können eine Ausübungsberechtigung erhalten, wenn sie mindestens sechs Jahre Berufserfahrung nachweisen, davon mindestens vier Jahre in leitender Funktion. Ein weiterer Weg ist, einen Meister als angestellten Betriebsleiter einzustellen. Die Meisterpflicht hat einen handfesten Vorteil: Nur mit Meistertitel darf man im eigenen Betrieb ausbilden – angesichts des Fachkräftemangels ein starkes Argument.

Häufiger Irrtum – nicht § 106 GewO: Für die Elektroinstallation ist nicht, wie oft behauptet, § 106 der Gewerbeordnung maßgeblich (dieser regelt das Weisungsrecht des Arbeitgebers). Entscheidend sind vielmehr die Handwerksordnung und – für den Anschluss von Anlagen ans Stromnetz – die Eintragung ins Installateurverzeichnis des örtlichen Netzbetreibers (§ 13 Niederspannungsanschlussverordnung, NAV). Ohne diesen Eintrag dürfen Sie zwar Elektroarbeiten ausführen, aber keine Anlagen an das öffentliche Niederspannungsnetz anschließen. Voraussetzung für den Eintrag ist eine verantwortliche Elektrofachkraft im Betrieb.

Vor der Aufnahme der Tätigkeit ist außerdem ein Gewerbe anzumelden. Wie das im Detail abläuft und welche Unterlagen die Handwerkskammer verlangt, zeigt unser Leitfaden zur Gewerbeanmeldung mit persönlicher Checkliste

Checkliste – die formellen Schritte der Existenzgründung

Die folgende Übersicht dient als unverbindliche Orientierung, nicht als rechtssicherer Leitfaden – im Zweifel klären Sie den konkreten Ablauf mit Ihrer Handwerkskammer.

  • Qualifikation prüfen: Meistertitel, Altgesellenregelung nach § 7b HwO oder angestellter Betriebsleiter.
  • Rechtsform wählen (Einzelunternehmen, GbR, UG oder GmbH) – sie bestimmt Haftung, Steuern und Anmeldeweg.
  • Businessplan mit Marktanalyse, Finanzplanung und Positionierung erstellen.
  • Eigenkapital ermitteln und Startkapital für Meisterschule, Werkzeug, Fahrzeug und Marketing kalkulieren.
  • KfW-Gründerkredite, Gründungszuschuss und Landesförderprogramme prüfen.
  • Eintragung in die Handwerksrolle bei der Handwerkskammer beantragen.
  • Gewerbe beim Gewerbeamt anmelden.
  • Steuerliche Erfassung beim Finanzamt (Fragebogen über ELSTER) für die Steuernummer.
  • Eintrag ins Installateurverzeichnis des Netzbetreibers, sofern Sie Anlagen ans Stromnetz anschließen.
  • Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft BG ETEM – Pflicht innerhalb einer Woche nach Betriebsstart.
  • Betriebshaftpflichtversicherung abschließen (Prämie hängt von Umsatz und Risikoprofil ab).
  • Eigene Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung klären.
  • Geschäftskonto eröffnen, um private und geschäftliche Finanzen zu trennen.
  • Bei juristischen Personen (GmbH, UG): Eintrag ins Transparenzregister.
  • Prüfen, ob neben der Handwerkskammer eine IHK-Mitgliedschaft nötig ist (bei Mischleistungen).

Analyse der Ausgangslage

In Deutschland gibt es mittlerweile rund 75.000 Elektrofachbetriebe; ihre Zahl wächst getrieben von Energiewende, E-Mobilität und Smart-Home-Nachfrage. Dennoch verdeutlichen diese Zahlen, dass die Geschäftsidee „selbstständig machen als Elektriker" kein Selbstläufer ist. Die Konkurrenz ist je nach Standort sehr groß, sodass eine Wettbewerbsanalyse eine tragfähige Basis für die zu treffenden Geschäftsentscheidungen sein muss. Auch gescheiterte Betriebe zeugen davon, dass der Wettbewerb hart ist. Wer seinen Betrieb nicht strategisch klug und nachhaltig platziert, wird sich angesichts der Konkurrenz nicht dauerhaft halten können. Insofern gilt es, mit dem Businessplan in jedem Geschäftsbereich die Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung zu legen. Zeigt die Wettbewerbsanalyse zahlreiche Konkurrenzbetriebe, ist eine strategische Differenzierung notwendig: Dann sollten Fachleistungen angeboten werden, die die Konkurrenz in dieser Form nicht bietet (mehr dazu weiter unten).

Nachfrage nach dem Fachwissen selbstständiger Elektriker

Da ohne Strom in keinem modernen Haushalt und Unternehmen mehr etwas funktioniert, ergeben sich durch Reparatur- und Wartungsarbeiten automatisch Aufträge. Wer aber einem großen Konkurrenzkampf ausgesetzt ist, muss sichtbar besser sein, um Aufträge zu gewinnen. Am gewählten Standort ist zudem die Nachfrage nach professionellen Elektroinstallationsdienstleistungen zu erörtern. Das Leistungsspektrum sollte darauf abgestimmt werden, wobei die eigene fachliche Expertise des Gründers ebenfalls sichtbar werden muss. Wer sich erfolgreich als Elektriker selbstständig machen will, muss sich als erfahrener und zuverlässiger Fachmann profilieren.

Elektrofachbetrieb gründen: strategische Entscheidungen

Ist ein Standort für die Existenzgründung gefunden, muss die Geschäftsausrichtung anhand von Wettbewerbsanalyse und Nachfragesituation konkretisiert werden. Soll ein Betrieb entstehen, der sich an private oder gewerbliche Kunden richtet? Letzteres bietet sich vor allem an, wenn in der Umgebung ein Industriegebiet mit zahlreichen Firmen liegt. Ebenfalls denkbar sind Kommunen oder soziale Einrichtungen als Kunden. Gerade in der Anfangsphase sind Kooperationen sinnvoll, um für eine hohe Auslastung zu sorgen. Wer sich als Elektriker selbstständig machen möchte, sollte das Gespräch mit Immobilienverwaltungen oder Eigentümern suchen. Ist etwas an der Elektrik defekt, wird in aller Regel auf einen festen Fachbetrieb zurückgegriffen. Wer strategischer Partner mehrerer Verwaltungen ist, kann auf eine konstante Auftragslage hoffen. Auch aus anstehenden Modernisierungen ergeben sich Folgeaufträge.

Wie soll die Selbstständigkeit aussehen?

Als grundlegende strategische Entscheidung muss der Geschäftsumfang im Businessplan geklärt und finanziell durchgerechnet werden. Angesichts der Konkurrenz dürfte es schwer werden, sich als reiner Einzelkämpfer zu behaupten. In der Regel wird ein kleiner Elektrofachbetrieb zu gründen sein – allein schon, um für größere Aufträge im Geschäftskundenbereich auf eine gewisse Manpower und technische Ressourcen zurückgreifen zu können. Wer Fachpersonal anstellt, kann zudem ein breiteres Leistungsspektrum anbieten, da sich unterschiedliche Qualifikationen ergänzen. Gleiches gilt für den Zusammenschluss mehrerer Elektriker zu einer größeren Firma: Risiken sinken für den Einzelnen, gleichzeitig lassen sich größere finanzielle Handlungsspielräume nutzen. Für Transparenz und Berechenbarkeit muss dann ein detailliert ausgearbeiteter Gesellschaftsvertrag sorgen.

Welche Rechtsform Haftung, Steuern und Anmeldeweg für Ihren Betrieb am besten regelt, grenzt der folgende Finder ein:

Passende Rechtsform für den Elektrobetrieb finden

Sobald Sie den ersten Gesellen einstellen, sollten Sie wissen, was ein Mitarbeiter inklusive aller Lohnnebenkosten wirklich kostet. Das rechnen Sie hier durch:

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Kostenplanung – was wird benötigt

Zwar braucht ein selbständiger Elektromeister neben Werkzeug, Arbeitskleidung und einem Firmenwagen zunächst nicht viel, doch bereits der Meistertitel ist eine hohe Investition: Die reinen Lehrgangs- und Prüfungskosten liegen häufig im Bereich von rund 12.000 bis 15.000 Euro (ein großer Teil davon lässt sich über das Aufstiegs-BAföG fördern). Mit dem Meisterbrief verbinden Kunden in Deutschland hohe Erwartungen an die Qualität – die Investition in die eigene Ausbildung lohnt sich also, bevor es ans Geldverdienen geht. Wer zunächst alleine arbeitet, hat weniger Kosten und kann günstiger kalkulieren. Werden die Aufträge mehr, wird es oft komplizierter: Wer Mitarbeiter beschäftigt, arbeitet selten selbst vor Ort mit, sondern kümmert sich um Organisation und Akquise.

Für die Startphase sollten Sie realistisch mit rund 20.000 bis 30.000 Euro für Meisterschule, Werkzeug, Fahrzeug, Marketing und erste Betriebsausgaben rechnen.

Einen großen Teil davon lässt sich über Förderung abfedern: Die KfW bietet Gründerkredite, das BAFA fördert Beratungskosten, und viele Bundesländer unterstützen Existenzgründungen im Handwerk. Welche Programme für Sie infrage kommen, zeigt Ihnen in zwei Minuten der kostenlose Fördermittelcheck

Wie hoch die monatliche Rate für einen Gründer- oder Investitionskredit ausfällt, überschlagen Sie vorab mit dem Kreditrechner:

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Verdienst als selbstständiger Elektriker

Wer sich bewusst für die Selbstständigkeit entscheidet, hat sicher auch finanzielle Aspekte im Hinterkopf. Als grobe Orientierung: Angestellte Elektromeister verdienen im Median häufig rund 4.000 bis 4.500 Euro brutto im Monat. Selbstständige liegen in den ersten Jahren oft im Bereich eines Unternehmerlohns von etwa 45.000 bis 60.000 Euro jährlich; mit mehreren Gesellen und guter Auslastung ist deutlich mehr möglich, realistisch aber erst nach einigen Jahren am Markt. Ein Stundenverrechnungssatz im Bereich von grob 60 bis 100 Euro ist im Elektrohandwerk verbreitet – entscheidend sind regionale Kostenfaktoren, Auslastung und wirtschaftliche Betriebsführung. Wer Stunden- oder Festpreise kalkuliert, sollte das wohlbedacht tun. In der Frühphase fällt der Lohn naturgemäß eher gering aus; es gilt zunächst, sich am Markt zu etablieren und einen Kundenstamm aufzubauen.

Wie Sie Ihren Stundenverrechnungssatz sauber kalkulieren – inklusive unproduktiver Zeiten, Fixkosten und Gewinnaufschlag – rechnen Sie hier direkt durch:

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Wie viel müssen Sie wirklich pro Stunde verlangen?

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Der Realitäts-Check

Die vier Werte, die in den meisten Rechnern geschönt werden. Spielen Sie mit den Reglern – die Berechnung passt sich live an.

Abrechenbare Tage pro Jahr
150 Tage
Realistischer Schnitt für Solo-Selbstständige. 220 wäre Vollauslastung ohne jede Pause.
Betriebskosten pro Monat
600
Miete, Software, Versicherungen, Weiterbildung, Steuerberater, Fahrzeug.
Rücklagen für Auftragslücken
15 %
15 % decken etwa 6 Wochen auftragsfreie Zeit pro Jahr ab.
Abrechenbare Stunden pro Arbeitstag
6 h
Nicht jede Stunde am Schreibtisch ist eine abrechenbare Stunde. 6 bis 7 Stunden sind realistisch.
Ihr realistischer Stundensatz
Stundensatz
0
netto, was Sie Ihrem Kunden in Rechnung stellen sollten
Tagessatz
0
Monatsumsatz-Ziel
0

Vergleich mit Ihrer Branche

Was Ihr Satz konkret bedeutet

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Bevor Sie den Satz Ihrem ersten Kunden nennen

    Wichtiger Hinweis: Dieser Rechner ist ein unverbindliches Kalkulations-Werkzeug. Die Ergebnisse basieren auf vereinfachten Steuerformeln (Grundtarif 2025) und allgemeinen Branchen-Richtwerten. Die tatsächliche Steuerlast und realistische Stundensätze hängen stark von Ihrer individuellen Situation, Region und Spezialisierung ab. Für konkrete Entscheidungen bitte Steuerberater oder Branchenverband konsultieren.

    Tücken und häufige Fehler bei der Gründung

    • Stundensatz zu niedrig angesetzt: Wer den Preis am gefühlten „Gesellenlohn" orientiert, vergisst Fixkosten, Fahrzeiten, Urlaub, Fortbildung und Gewinn. Der Verrechnungssatz muss den ganzen Betrieb tragen.
    • Installateurverzeichnis übersehen: Ohne Eintrag beim Netzbetreiber dürfen keine Anlagen ans Niederspannungsnetz angeschlossen werden – ein klassisches Startproblem.
    • BG-ETEM-Meldung verpasst: Die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft ist innerhalb einer Woche Pflicht, wird aber im Gründungsstress leicht vergessen.
    • Zu breit statt spezialisiert: „Alles für alle" führt in die Preisspirale. Eine klare Spezialisierung hebt vom Wettbewerb ab.
    • Liquidität unterschätzt: Material wird vorfinanziert, Kunden zahlen später. Ohne Puffer gerät die Kasse schnell unter Druck.

    Kunden gewinnen – langfristig denken

    Handwerker werden in Deutschland vor allem über Empfehlungen von Bekannten oder gute Online-Bewertungen ausgewählt. Klassische Anzeigen in Zeitungen oder auf Webseiten bringen dagegen vergleichsweise wenige Kunden. Grundsätzlich gilt: Ein Kunde, der aus eigener Überzeugung kommt, ist der beste – und eine Empfehlung verursacht keine eigenen Kosten. Besonders zu Beginn kann es sinnvoll sein, Aufträge über Online-Plattformen einzusehen und anzunehmen. Bekannte Portale sind etwa MyHammer, Check24 Profis oder Blauarbeit. Dort präsentieren Sie Ihr Unternehmen mit einer elektronischen Visitenkarte und gelangen an potenzielle Neukunden. Eine lokal optimierte Website samt Google-Unternehmensprofil und Kundenbewertungen sorgt dafür, dass Sie regional besser gefunden werden.

    Zukunftsträchtige Spezialisierungen und Trends

    In wirtschaftlicher Hinsicht sollte die Spezialisierung innovativ und zukunftsorientiert sein, um von Beginn an die Basis für nachhaltiges Wachstum zu legen. Der strategische Fokus liegt für viele Betriebe auf den erneuerbaren Energien. Diese Entwicklungen prägen das Elektrohandwerk derzeit besonders:

    • Photovoltaik und Speichertechnik: Die Nachfrage nach Solaranlagen samt Batteriespeicher ist hoch und trägt viele Auftragsbücher.
    • Wallboxen und E-Mobilität: Ladeinfrastruktur für Privathaushalte, Unternehmen und Kommunen ist ein stark wachsendes Feld.
    • Smart Home und Gebäudeautomation (z. B. KNX): Vernetzte Haustechnik wird zunehmend nachgefragt.
    • Energiemanagement: Verbrauchssteuerung, dynamische Stromtarife und die Kopplung von PV, Speicher und Wärmepumpe eröffnen neue Beratungs- und Installationsleistungen.
    • Fachkräftemangel: Wer ausbilden darf (Meisterpflicht) und attraktive Arbeitsbedingungen bietet, sichert sich einen strategischen Vorteil.

    All dies setzt entsprechendes Fachwissen voraus. Ständige Fortbildung ist ohnehin ein wichtiger Bestandteil der Selbstständigkeit, um Kunden stets die besten Lösungen bieten zu können.

    Häufige Fragen zur Selbstständigkeit als Elektriker

    Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
    In der Regel ein Meistertitel; alternativ sechs Jahre Berufserfahrung (davon vier in leitender Funktion, § 7b HwO) oder ein angestellter Meister als Betriebsleiter. Dazu Eintrag in die Handwerksrolle und Gewerbeanmeldung.

    Wie viel Startkapital sollte ich einplanen?
    Für Meisterschule, Werkzeug, Fahrzeug, Marketing und erste Betriebsausgaben sind etwa 20.000 bis 30.000 Euro eine realistische Größenordnung.

    Lohnt sich eine Spezialisierung?
    Ja. Besonders gefragt sind Photovoltaik, Wallbox-Installationen, Smart-Home-Systeme und Energiemanagement.

    Welche Förderprogramme kann ich nutzen?
    Die KfW bietet Gründerkredite, das BAFA fördert Beratungskosten, und viele Bundesländer unterstützen Existenzgründungen im Handwerk.

    Wie viel kann ich verdienen?
    In den ersten Jahren oft ein Unternehmerlohn von rund 45.000 bis 60.000 Euro im Jahr, abhängig von Region, Spezialisierung und Auslastung – mit Personal und guter Auftragslage später deutlich mehr.

    Brauche ich eine Betriebshaftpflichtversicherung?
    Sie ist zwar nicht per Gesetz vorgeschrieben, aber für jeden Handwerksbetrieb dringend zu empfehlen, weil sie vor finanziellen Schäden bei Fehlern oder Unfällen schützt.

     

    Was passiert mit meiner Krankenversicherung wenn ich mich selbstständig mache?

    Als Selbstständige/r oder Freiberufler/in sind Sie nicht mehr automatisch in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) pflichtversichert. Sie müssen sich nun aktiv für eine Form der Krankenversicherung entscheiden. Die Beitragshöhe in der GKV orientiert sich am Einkommen. Die Kosten für Selbstständige betragen in diesem Jahr zwischen ...

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