Geschäftsideen für Handwerk & Bau
Das Handwerk zählt zu den tragenden Säulen der Wirtschaft und bietet hervorragende Chancen für die berufliche Selbstständigkeit. Von Trockenbau, Dachdeckerei, Maler- und Lackierarbeiten, Elektrik, Heizungs- und Klimatechnik, Fenster- und Türenbau, Sanitärinstallation und KFZ-Werkstatt bis hin zu spezialisierten Gewerken wie 3D-Druck, Glasfaser-Ausbau, Wärmepumpen-Service, Wasserschadensanierung, Goldschmied, Uhrmacher oder Instrumentenbau – die Bandbreite ist außergewöhnlich groß. Getrieben wird die Nachfrage durch Sanierungs- und Modernisierungspflichten, Energiewende, Fachkräftemangel, staatliche Förderprogramme sowie den hohen Bedarf an qualifizierten Handwerksbetrieben im Bestand und Neubau. Viele Geschäftsmodelle lassen sich regional stark positionieren, durch Wartungsverträge stabilisieren oder über Spezialisierung besonders lukrativ ausbauen.
Entdecken Sie jetzt vielfältige Geschäftsideen aus Handwerk und Bau und finden Sie den passenden Weg in eine zukunftssichere Selbstständigkeit.
Gründer-Checkliste
Für einen professionellen Start sollten Sie die wichtigsten organisatorischen Schritte frühzeitig planen.
Die nächsten organisatorischen Schritte
1. Krankenversicherung klären
Mit Beginn der Selbstständigkeit ändert sich der Status in Ihrer Krankenversicherung. In der gesetzlichen Krankenversicherung können so Nachzahlungen entstehen, weshalb Rücklagen sinnvoll sind. Alternativ ist – je nach Voraussetzungen – ein Wechsel in die private Krankenversicherung möglich.
2. Geschäftskonto eröffnen
Ein separates Geschäftskonto sorgt für eine klare Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Zahlungsströmen. Das erleichtert die Buchhaltung erheblich und schafft Professionalität gegenüber Kunden und Geschäftspartnern. Achten Sie auf transparente Gebühren, ausreichend Buchungsposten sowie eine Schnittstelle zur Buchhaltungssoftware.
3. Buchhaltungssoftware einrichten
Eine professionelle Buchhaltungssoftware hilft Ihnen dabei, Rechnungen zu erstellen, Zahlungseingänge zu überwachen und Belege digital zu archivieren. Mit Blick auf die E-Rechnungspflicht und GoBD-Vorgaben ist eine strukturierte, digitale Lösung nahezu unverzichtbar. So behalten Sie Ihre Zahlen im Blick und sparen Zeit bei der Zusammenarbeit mit dem Steuerberater.