Vorteile und Nachteile der Digitalisierung

Tastatur - digital analog
Zuletzt aktualisiert: 24.11.2025

Digitale Technologien (Smartphones und Apps als Beispiele) sind aus dem Lebensalltag nicht mehr wegzudenken. Digitalisierung betrifft alle privaten und geschäftlichen Bereiche wie Industrie, Handwerk, Dienstleistungen, das Gesundheitswesen und öffentliche Verwaltungen (Behördengänge). In den vergangenen Jahren hat dieser Prozess durch mehrere Entwicklungen zusätzlich an Dynamik gewonnen: Dazu zählen insbesondere die Corona-Pandemie, der rasche Ausbau mobiler Datennetze, die steigende Nutzung von Cloud-Diensten sowie neue gesetzliche Rahmenbedingungen für Unternehmen. Auch Künstliche Intelligenz, automatisierte Datenverarbeitung und vernetzte Systeme spielen inzwischen eine zentrale Rolle im unternehmerischen Alltag.

Doch welche Vorteile und Nachteile der Digitalisierung müssen Existenzgründer eigentlich auf dem Bildschirm haben? Inwiefern können digitale Chancen genutzt werden, um ein nachhaltig profitables Geschäftsmodell auf dem Markt zu platzieren? Welche Gefahren der Digitalisierung sind für Selbstständige relevant, etwa durch strengere Datenschutzanforderungen, Abhängigkeiten von Plattformen, steigende Cyberrisiken oder die Pflicht zur Einführung neuer digitaler Prozesse? Dieser Beitrag vermittelt einen kompakten Überblick und zeigt, wie Gründer und Selbstständige digitale Entwicklungen strategisch bewerten und für sich nutzen können.

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Seit wann gibt es die Digitalisierung eigentlich?

Es ist nicht einfach bzw. wenig zielführend, sich auf ein konkretes Datum festlegen zu wollen. Letztlich handelt es sich um einen Prozess, der gerade in den letzten Jahren rasant an Tempo gewonnen hat, auch als unmittelbare Folge der Corona-Pandemie. Viele Experten sehen in der Erfindung des Mikrochips den Beginn der Digitalisierung. Plötzlich konnten enorme Datenmengen schnell bearbeitet werden. Das Mooresche Gesetz sieht in dieser Hinsicht vor, dass sich die nutzbare Rechenleistung etwa alle ein bis zwei Jahre verdoppelt. Auch wenn diese Entwicklung in jüngerer Zeit langsamer verläuft, haben neue Technologien wie spezialisierte Prozessoren, Cloud-Strukturen und Künstliche Intelligenz den digitalen Fortschritt weiter beschleunigt. Wer kann sich heute noch an PCs erinnern, die mit dürftigen 128 Megabyte Arbeitsspeicher ausgerüstet waren? Mittlerweile verfügen selbst Smartphones über Rechenkapazitäten, die älteren Desktop-Computern weit überlegen sind, und nahezu alle Lebens- und Wirtschaftsbereiche nutzen digitale Werkzeuge, um Prozesse effizienter, schneller und kostensparender zu gestalten.

Gleichzeitig bringt dieser technologische Fortschritt auch Herausforderungen mit sich, da digitale Abhängigkeiten, steigende Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit sowie der Verlust persönlicher Kommunikation in vielen Branchen spürbar geworden sind. Gründer müssen daher nicht nur die Chancen im Blick behalten, sondern auch Risiken wie Cyberangriffe, zusätzliche Kosten für Sicherheitsmaßnahmen oder eine mögliche Überforderung durch den schnellen technologischen Wandel berücksichtigen.


Was bedeutet digital?

In der Informationstechnik ist mit digital die Darstellung mit Ziffern gemeint. Dahinter verbirgt sich die Feststellung, dass es sich bei „Computersprache“ um binäre Darstellungen bzw. Zahlencodes handelt. Daten liegen somit in diskreten, verarbeitbaren Einheiten vor und können gespeichert, vervielfältigt, übertragen und automatisiert weiterverarbeitet werden. Für Unternehmen bedeutet digital aber längst mehr als nur einen technischen Zustand: Digitale Informationen können unabhängig von einem physischen Träger genutzt werden, was neue Geschäftsmodelle, flexible Arbeitsweisen und skalierbare Dienstleistungen ermöglicht. Gründer profitieren dadurch von einer deutlich höheren Verfügbarkeit von Daten, automatisierten Abläufen und der Möglichkeit, Kunden unabhängig von Ort und Zeit zu erreichen.
 

Was bedeutet digitale Transformation?

Im hier vorgestellten Kontext ist auch sehr oft von der digitalen Transformation die Rede. Damit ist ein Entwicklungsprozess gemeint, der den Übergang von analogen Techniken hin zu digitalen Lösungen bezeichnet. Dieser Wandel betrifft jedoch nicht nur Arbeitsgeräte oder Software, sondern verändert zunehmend ganze Geschäftsmodelle, interne Abläufe, Entscheidungsprozesse und Kundenbeziehungen. Unternehmen ersetzen nicht lediglich Papier durch digitale Dateien, sondern passen ihre Organisation, Unternehmenskultur und Wertschöpfung an, um flexibler, schneller und datengetriebener handeln zu können. Durch Automatisierung, vernetzte Systeme und Künstliche Intelligenz entstehen neue Möglichkeiten, Dienstleistungen zu personalisieren, Kosten zu senken und Märkte schneller zu erschließen. Die digitale Transformation ist daher kein einmaliger Schritt, sondern ein fortlaufender Prozess, der sich mit zunehmendem technischen Fortschritt weiterentwickelt.
 

Im Fokus: Was bedeutet Digitalisierung für Gründer?

Wer eine Antwort auf die Frage sucht, was die Digitalisierung für Gründer bedeutet, muss zunächst eruieren, welcher Teil der Digitalisierung hier gemeint ist. Die Digitalisierung kann einerseits die Umwandlung von Daten bezeichnen und andererseits auch ein Zeitalter, in dem analoge und manuelle Arbeitsweisen immer stärker verdrängt werden. Über Chancen und Risiken der Digitalisierung für Gründer soll dieser Beitrag Auskunft geben. Entscheidend ist, dass digitale Entwicklungen nicht nur technischer Natur sind, sondern unmittelbare Auswirkungen auf Wettbewerbsfähigkeit, Kundengewinnung, Finanzierung, Datenschutzpflichten, Standortwahl und den Aufbau skalierbarer Geschäftsmodelle haben. Gründer müssen daher prüfen, welche digitalen Lösungen für ihre Branche relevant sind, welche Prozesse bereits zu Beginn digital angelegt werden sollten und welche gesetzlichen Anforderungen gelten, etwa im Hinblick auf Datenschutz, IT-Sicherheit oder die verpflichtende Nutzung elektronischer Rechnungsformate. Wer früh digitale Strukturen integriert, kann Ressourcen sparen, schneller wachsen und Marktveränderungen flexibler begegnen, während eine zu späte Anpassung zu Wettbewerbsnachteilen führen kann.


Wie macht sich Digitalisierung bemerkbar?

Welche Folgen hat die Digitalisierung? Bevor es um die Vorteile und Nachteile der Digitalisierung geht, soll ein kurzer Blick auf die Auswirkungen im Privatbereich sowie in der Arbeitswelt geworfen werden. Beide Bereiche beeinflussen Gründer unmittelbar: So kann die Digitalisierung für die anvisierte Zielgruppe als Mehrwert im Fokus stehen und die eigenen betrieblichen Abläufe deutlich effizienter und somit kostensparender werden lassen. In der Produktion werden digitale Technologien vor allem mit zunehmender Automatisierung in Verbindung gebracht. Der Begriff „Industrie 4.0“ ist in diesem Kontext zu einem sehr bekannten Schlagwort geworden und steht für vernetzte Maschinen, sensorgestützte Systeme und datenbasierte Steuerungsprozesse. In den letzten Jahren haben zudem Cloud-Dienste, künstliche Intelligenz und das sogenannte Internet der Dinge (IoT) an Bedeutung gewonnen, wodurch selbst kleinere Betriebe digitale Prozesse nutzen können, ohne in teure Infrastruktur investieren zu müssen.

Im Lebensalltag sind es sogenannte smarte Technologien, die die Digitalisierung bzw. den technischen Fortschritt im wahrsten Wortsinn greifbar machen. Zu denken ist neben dem omnipräsenten Smartphone insbesondere an Lösungen mit Blick auf das Smart Home oder das zukunftsweisende Smart Driving, wobei vernetzte Fahrzeuge zunehmend mit Assistenzsystemen ausgestattet sind und perspektivisch autonomes Fahren ermöglichen sollen. Auch Wearables, digitale Gesundheitsanwendungen und mobile Bezahlsysteme haben sich fest etabliert. In all diesen Handlungsfeldern lässt sich mit absatzstarken Innovationen ein profitables Geschäftsmodell hochziehen, zumal digitale Dienstleistungen oft skalierbar sind und unabhängig vom Standort erbracht werden können.
 

Die Digitalisierung hat die Einkaufsgewohnheiten revolutioniert

Der Onlinehandel (E-Commerce) boomt seit Jahren wie kein anderer Wirtschaftsbereich. In Zeiten von Lockdowns und Zugangsbeschränkungen bestand im Internet ohne Einschränkungen weiterhin die Möglichkeit, für Kunden erreichbar zu sein und Produkte mit wenigen Klicks zu verkaufen, und das weltweit. Auch wenn diese Phase inzwischen vorbei ist, kaufen weiterhin immer mehr Kunden online, und die große Mehrheit nutzt das Internet, um eine Kaufentscheidung zu fällen oder sie mit weiteren Informationen abzusichern. Der Anteil des Onlinehandels am Gesamtumsatz des Einzelhandels ist nach einer kurzen Phase der Marktkonsolidierung wieder moderat gestiegen, und digitale Vertriebskanäle haben sich dauerhaft etabliert.

Insofern kann es sich auch ein kleines Start-up nicht mehr erlauben, auf die Wachstumschancen der Digitalisierung zu verzichten. Diese müssen schon im Businessplan angelegt und im operativen Geschäftsbetrieb konsequent genutzt werden. Hinzu kommt, dass viele Kunden zunehmend hybride Einkaufsverhalten an den Tag legen: Sie recherchieren online und kaufen vor Ort oder umgekehrt. Für Gründer bedeutet dies, dass Sichtbarkeit im Internet längst nicht mehr nur eine Zusatzoption ist, sondern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Digitale Plattformen, Bewertungsportale und soziale Netzwerke beeinflussen maßgeblich die Wahrnehmung eines Unternehmens und können darüber entscheiden, ob ein Produkt oder eine Dienstleistung wahrgenommen wird.


Welche Vorteile bietet die Digitalisierung?

Digitalisierung erleichtert den Alltag

Digitalisierung erleichtert den Alltag. Daten werden via Knopfdruck verschickt. Das revolutioniert mitunter auch die Personalphilosophie im Betrieb. Durch schnelle Datenverbindungen ist es heute längst nicht mehr nötig, dass alle Mitarbeiter in einer Stadt und an einem Ort gemeinsam arbeiten. Auch das Onboarding neuer Mitarbeiter lässt sich mittels Digitalisierung sehr ressourcenschonend gestalten. Videokonferenzen, cloudbasierte Schulungsmaterialien und digitale Kollaborationstools ermöglichen es, Wissen zeit- und ortsunabhängig zu vermitteln.

Vorteil: Frisch gegründete Unternehmen strotzen vor Energie und Flexibilität. Die Entwicklungen der Digitalisierung tragen genau diesem Unternehmertum Rechnung. Ein Beispiel: Die fachliche Unterstützung – beispielsweise zur grafischen Ausarbeitung des Corporate Designs – muss längst nicht mehr im selben Büro sitzen oder in derselben Stadt arbeiten. Über den Datenhighway lassen sich Unterlagen schnell austauschen , und bei Gesprächsbedarf hilft die Video-Telefonie. Darüber hinaus können Gründer auf spezialisierte Freelancer-Plattformen zugreifen, internationale Kooperationen anbahnen und sogar künstliche Intelligenz als digitale Unterstützung nutzen, um Aufgaben schneller zu erledigen oder Inhalte zu erstellen.

 

Schneller Datenfluss und digitale Medien

Die Digitalisierung ermöglicht einen raschen Datenfluss – und bietet die Möglichkeit, schnell zu reagieren. Ein Beispiel: Natürlich gibt es noch einige, die frühmorgens nicht auf ihre Zeitung am Frühstückstisch verzichten möchten. Allerdings zeigt sich auch in Printmedien eine Umstellung auf das digitale Format , das sogenannte ePaper. Digitale Medien sind von Natur aus aktueller, denn das gedruckte Wort kann längst schon überholt sein. Die meisten Verlagshäuser setzen verstärkt auf digitale Abonnements und zusätzliche Online-Angebote, wodurch Nutzer unmittelbar Zugriff auf Nachrichten, Marktanalysen oder Branchenberichte erhalten.

Vorteil: Wer ein regionales Business aufbauen möchte, braucht lokale Nachrichten, um die Marktlage zu kennen. Über Smartphone und Tablet kann gezielt nach diesen Branchennews gesucht werden. Oder noch besser: Wer thematisch relevante Newsletter abonniert, bekommt die wichtigsten Informationen direkt digital geliefert. Gleichzeitig müssen Gründer lernen, Informationen zu filtern , da die digitale Welt ein hohes Maß an Datenfülle bietet und nicht jede Quelle gleichwertig ist.

 

Kostenersparnis und neue Ausgaben

Die digitale Welt kommt mit einer großen Kostenersparnis daher, denn diverse Kommunikationskanäle und -foren ermöglichen einen kostengünstigen Austausch – über Kontinente hinweg. Hinzu kommt eine grundsätzlich sehr transparente Form in puncto Preisbildung. Wer vergleicht, kann hier bares Geld sparen. Gleichzeitig entstehen neue Kosten durch digitale Infrastruktur, Softwarelizenzen und Sicherheitslösungen, die regelmäßig aktualisiert werden müssen.

Vorteil: Wer einst noch viel Geld in internationale Telefonate gesteckt hat, setzt heute auf Internet-Telefonie und die Zeit im Internet wird bequem über die Flatrate abgebucht. Das macht den Gründer-Alltag letztlich auch kalkulierbarer – und an einigen Ausgabepunkten günstiger. Durch moderne Cloud-Systeme können darüber hinaus Daten sicher archiviert und gemeinsam bearbeitet werden , ohne dass eigene Server benötigt werden.

 

Digitales Marketing und bessere Steuerung

Das Marketing-Budget kann durch die Digitalisierung deutlich zielführender eingesetzt werden. Dabei geht es nicht nur darum, dass es günstiger ist, eine Anzeige im sozialen Netzwerk zu schalten als in der Printausgabe der Zeitung – vielmehr geht es um die Nachhaltigkeit und auch das Controlling. Eine online ausgespielte Anzeige hat eine deutlich höhere Nutzungsfrequenz. Zudem kann ausgewertet werden, welche Nutzer die Anzeige anspricht. Durch Analysewerkzeuge lassen sich Zielgruppen inzwischen sehr viel genauer definieren, wobei jedoch zunehmend strengere Datenschutzbestimmungen und technische Einschränkungen gelten. Tracking ist nicht mehr grenzenlos möglich, da Cookies nur noch mit Zustimmung eingesetzt werden dürfen und viele Plattformen eigene Datenökosysteme („walled gardens“) aufgebaut haben. Dennoch bietet digitales Marketing Gründern wertvolle Einblicke in das Nutzerverhalten und ermöglicht flexible Anpassungen von Kampagnen in Echtzeit.

Vorteil: Die meisten Gründer agieren online. Kaum einer denkt mehr daran, in der Offline-Welt Geld für eine Anzeige aufzuwenden, und auch klassische Werbemittel wie Flyer oder dergleichen sind rückläufig. Gründer können das Online-Marketing auch deswegen nutzen, weil es ihnen Informationen zu ihrer Zielgruppe liefert. Gleichzeitig ist zu beachten, dass digitale Sichtbarkeit nicht automatisch bedeutet, ohne Budget erfolgreich zu sein. Viele Branchen erfordern inzwischen professionelle Inhalte, Suchmaschinenoptimierung und regelmäßige Pflege digitaler Kanäle, um langfristig wahrgenommen zu werden.

 

Digitale Reichweite und skalierbare Geschäftsmodelle

Digitale Medien wie E-Books, Podcasts, Blogs, Webseiten und diverse Social-Media-Kanäle erlauben es,  mit maximaler Kosteneffizienz eine sehr hohe Reichweite sicherzustellen  . Durch Netzwerkeffekte wie Likes oder Teilen kann ein Beitrag mit etwas Glück zum viralen Hit werden und so viele tausende potenzielle Kunden ansprechen. Digitale Medien sind nicht nur immer abrufbar, sondern auch auf vielen Kanälen gleichzeitig nutzbar. Auch das erhöht die Sichtbarkeit und letztlich Bekanntheit von Unternehmen deutlich. Zudem eröffnen digitale Produkte wie Onlinekurse, Software-Abonnements oder virtuelle Dienstleistungen neue Einnahmequellen,  die sich skalieren lassen, ohne dass physische Ressourcen aufgebaut werden müssen.
 

Home-Office und neue Arbeitsmodelle

Größere Bedeutung des Home-Office in der Zukunft für eine attraktivere Work-Life-Balance: Ein weiterer Vorteil ist, dass die Digitalisierung neue Arbeitszeitmodelle hervorgebracht hat. Physische Präsenz am Arbeitsplatz ist kein Kriterium mehr , um das Unternehmen erfolgreich zu unterstützen. In ihrer (baldigen) Funktion als Chef haben Existenzgründer genügend digitale Lösungen zur Hand, um Mitarbeitern eine ansprechende Work-Life-Balance zu bieten. Das betrifft Gründer natürlich auch selbst. Gleichzeitig hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass hybride Modelle – also eine Mischung aus Büro- und Heimarbeit – für viele Unternehmen langfristig am praktikabelsten sind. Home-Office erfordert zudem klare Regelungen in Bezug auf Datenschutz, Arbeitszeiten und IT-Sicherheit, damit digitale Flexibilität nicht zu organisatorischen oder rechtlichen Risiken führt.


Globale Vernetzung und neue Anforderungen

Neue Arbeitsmodelle: Durch die Möglichkeiten des World Wide Web haben Existenzgründer die Chance, sich global zu vernetzen und den Wachstumskurs von Beginn an möglichst breit anzulegen. Je nach Produkt und Zielgruppe spricht nichts dagegen, eine Internationalisierungsstrategie zu fahren, die sich zeitnah und kosteneffizient umsetzen lässt. Durch digitale Kommunikationstechnologie können Meetings mit Partnern auf anderen Kontinenten flexibel und zeitnah durchgeführt werden. Der Zeit- und Kostenaufwand für Reisen wird in Zukunft weiter sinken. Durch ein starkes Netzwerk können Gründer das Marketing auf die virtuelle Überholspur bringen und Kunden durch exzellente Services greifbare Mehrwerte für eine langfristige Bindung bieten. Gleichzeitig entstehen durch eine globale Ausrichtung neue Anforderungen an Rechtssicherheit, Datenschutz, Steuerfragen und kulturelle Kompetenzen, die frühzeitig berücksichtigt werden sollten.

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