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Werbung in der Zeitung - jetzt erst recht! 6 Tipps mit denen Sie garantiert Aufmerksamkeit erzielen

Sortiment an Tageszeitungen

In der Zeitung zu werben ist out, nicht zeitgemäß? So mancher behauptet sogar, es sei Geldverschwendung. Doch weit gefehlt. Das Gegenteil ist der Fall. Die kaufkräftige Zielgruppe der über Vierzigjährigen liest Zeitung – und zwar die Printausgabe.

Jeden Morgen liegt die Tageszeitung - einem fest verankerten Ritual folgend - auf dem Frühstückstisch. Die Schlagzeilen werden gelesen, die wichtigsten Artikel intensiver, andere nur oberflächlich. Doch was die meisten Zeitungsleser tun, ist, die Werbung im Lokalteil zu studieren. Dort könnte Ihre Werbung auch stehen! Gehört die Zielgruppe der über 40-jährigen in Ihr Portfolio?

Dann sollten Sie unbedingt die folgenden Tipps lesen, um mit Ihrer Werbung Aufmerksamkeit zu erzielen.


1. Definieren Sie Ihre Zielgruppe

Um eine erfolgversprechende Anzeige zu schalten, müssen Sie genau wissen, wen sie eigentlich erreichen wollen. Das hat Einfluss auf die Gestaltung, den Text und auch darauf, wo und wann Sie die Anzeige platzieren. Sind Senioren Ihre Zielgruppe? Dann sollten die Buchstaben groß und das Schriftbild klar sein. Oder haben Sie designorientierte Damen im Auge? Dann liegt der Fokus auf einer farblich und gestalterisch rundum stimmigen Anzeige.
 

2. Wofür wollen sie Werbung machen?

Ist Ihre Zielgruppe klar, geht es um den Gegenstand der Werbung. Falls Sie spezielle Dienstleistungen wie zum Beispiel Ergotherapie anbieten, wäre eine Werbung in der Apothekenumschau sinnvoll platziert. Sind Sie Friedhofsgärtner oder Steinmetz, ist eine Platzierung in der Nähe der Todesanzeigen im Lokalteil der Zeitung eine gute Wahl.
 

3. Wählen Sie die Zeitung mit Bedacht aus

Die Zeitung, die Sie auswählen, muss Leser ansprechen, die zu Ihrer Zielgruppe gehören. Unterhalten Sie zum Beispiel einen regional tätigen Handwerksbetrieb, sind die Wochenzeitungen und Regionalmagazine eine gute und oft auch günstige Adresse. Andere Printmedien wie Fachzeitschriften, die Ihr berufliches Kerngeschäft zum Thema haben, sind auch eine gute Alternative, um ganz gezielt eine bestimmte Kundengruppe zu erreichen.

Beispiel: Wirbt ein Dachdecker in einer regional aufgelegten Zeitung für Häuslebauer, ist die Chance groß, dass er seine Zielgruppe erreicht. Hingegen wäre es wenig erfolgversprechend, dieselbe Anzeige in die Kirchenzeitung zu setzen, weil deren Leser und Leserinnen sich mit ganz anderen Dingen beschäftigen. Dort würde die Anzeige keine nennenswerte Wirkung erzielen.

 

4. Gestalten Sie Ihre Werbung klar und übersichtlich



Eine gute Zeitungswerbung beschränkt sich auf das Wesentliche und vermittelt auf einen Blick, worum es geht. Nehmen Sie davon Abstand, lange Aufzählungen Ihrer Dienstleistungen zu machen, sondern finden Sie stattdessen schlagkräftige Oberbegriffe. Diese sollen sofort für Klarheit sorgen.

Beispiel: „Wir bieten Lohnbuchhaltung, Monatsabschlüsse, Steuererklärungen und betriebswirtschaftliche Beratung an.“ Das ist keine glückliche Formulierung, weil sie viel zu kleinteilig ist. Nach dem zweiten Begriff schalten die meisten Leser ab. Besser: „Wir erledigen Ihre Buchhaltung und machen die Steuern.“ Damit ist alles gesagt. Schreiben Sie Ihre Kontaktdaten dazu inkl. Internetadresse, verfeinern Sie das Ganze mit einem Foto von Ihnen und schalten Sie die Annonce.


Achten Sie auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Schrift und Bild, wobei in der Zeitung oft gilt, dass ein Bild mehr sagt mehr, als tausend Worte. Tipp: Entwerfen Sie Ihre Anzeige am PC und schicken Sie diese dem Grafiker der Zeitung zu mit der Bitte um Feedback. So erhalten Sie wertvolle Informationen von einem Fachmann.
 

5. Schalten Sie regelmäßig Anzeigen

Haben Sie einmal eine stimmige Anzeige entworfen, sollten Sie diese in regelmäßigen Abständen schalten. Im Idealfall haben Sie die perfekte Zeitung dafür gefunden. Falls Sie sich nicht sicher sind, dann werben Sie über zwei oder drei Kanäle. Zur Kontrolle, über welche Anzeige Neukunden kommen, sollten Sie sich angewöhnen, diese danach zu fragen, wie sie auf ihr Unternehmen aufmerksam geworden sind. Damit sammeln Sie wichtige Informationen darüber, wie Sie die meisten Kunden erreichen können.
 

6. Kostenlose Werbung in Zeitungen? So geht‘s

Um kostenlos in die Zeitung zu kommen, braucht es ein wenig Fingerspitzengefühl. Sicherlich ist ein gut gepflegter Kontakt zu Redakteuren vor Ort dabei hilfreich. Abgesehen davon legen Redakteure immer Wert darauf, dass ein Artikel neue Informationen für den Leser bringt. „Artikel mit Mehrwert“ nennen sie das.

Reine Werbeartikel werden auch als solche gekennzeichnet und sind in der Regel kostenpflichtig. Mancher Lokalzeitungen stellen regelmäßig Firmen aus der Region vor. Nehmen Sie Kontakt zur zuständigen Redaktion auf und fragen Sie nach, wie Sie in die Vorstellungsrunde rutschen können.

Kleiner Tipp für die Mutigen unter uns: Schon so manchem Unternehmen ist es geglückt, durch ungewöhnliche Aktionen kostenlos in die Zeitung zu kommen – schlicht, weil die Lokalblätter über sie aus purem Interesse berichtet haben.

  • So machte ein Metzger mit einer rollenden Würstchenbude und kostenloser Ausgabe von Bratwürsten auf sich aufmerksam und lockte wie der Rattenfänger von Hameln Kunden in Richtung Geschäft.
  • Ein neu eröffnetes Blumengeschäft streute Blütenblätter und Fragezeichen (geschnitten aus Efeublättern) in der Fußgängerzone aus und markierte so den Weg zum Eingang. Die Blütenspur zog eine ganze Reihe von Neugierigen an. Ein Lokalreporter war auch unter ihnen.
  • Ein Sportgeschäft warb damit, dass es einen Briefumschlag mit einem 100 € Gutschein in der Stadt versteckt hätte. Wer den Umschlag fand, durfte zum Shoppen kommen. Die Schnitzeljagd lockte viele junge Leute an, genau die Zielgruppe für Sportswear.

Dass über solche Aktionen Zeitungsartikel geschrieben werden, wundert kaum. Nicht nur im Nachrichten-Sommerloch ist das ein wirksamer Kunstgriff.

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