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Geld verdienen als virtuelle Sekretärin

Wer im Internet Geld verdienen möchte, sucht meistens eine Tätigkeit, die flexibel im so genannten Home Office erledigt werden kann. Eine moderne Möglichkeit dabei seriös Geld im Internet zu verdienen ist die Option der "virtuellen Sekretärin". Das Adjektiv virtuell lässt bereits erkennen, dass es sich um eine internetbasierte Tätigkeit handelt, die im Folgenden in ihren wichtigsten Aspekten beleuchtet werden soll. Auch wenn die weibliche Tätigkeitsbezeichnung wohl geläufiger ist und im Folgenden benutzt wird, so gibt es natürlich auch den virtuellen Sekretär.
 

Nebenverdienst im Internet: Inhalte der Tätigkeit als virtuelle Sekretärin

Um erst gar keine Missverständnisse aufkommen zu lassen sollte klargestellt werden, dass unter virtueller Sekretärin keine Software, sondern ein realer Mensch zu verstehen ist. Der einzige Unterschied zu einer ‚konventionellen‘ Sekretärin ist, dass die virtuelle Variante nicht leibhaftig im Büro einer Firma anwesend sein muss, was für beide Seiten eine wünschenswerte Flexibilität eröffnet. Die Arbeit bzw. Kommunikation erfolgt ausschließlich über elektronische Medien bzw. das Internet. Im Gegensatz zum ‚realen‘ Berufsbild, das eine einschlägige Ausbildung voraussetzt, muss eine virtuelle Sekretärin nicht obligatorisch über eine Ausbildung verfügen. Maßgeblich ist, dass alle anfallenden Arbeiten zur Zufriedenheit des Auftraggebers erfüllt werden. In bestimmten Bereichen können einschlägige Fachkenntnisse allerdings unerlässlich sein, so etwa im Bereich von Rechtsanwaltskanzleien. Unternehmen nutzen diese moderne Arbeitsform, um Kosten für etwaige Büroräume zu sparen und flexibel auf externes Personal zurückgreifen zu können. Das Aufgabenfeld kann je nach Unternehmen bzw. Auftraggeber sehr abwechslungsreich sein, wobei Telefonate und Mails wohl meistens im Mittelpunkt stehen werden. Dabei wird eine Erreichbarkeit für Kunden zu bestimmten Zeiten vorausgesetzt, da die Auftraggeber ihren Kunden einen optimalen Service bieten möchten. In diesem Kontext sei erwähnt, dass solche virtuellen Mitarbeiter oftmals in kritischen Phasen, also außerhalb der normalen Öffnungszeiten, eingebunden werden. Insofern kann es durchaus sein, dass die Arbeit in den späten Abend oder auch Nachtbereich fällt. Für eine Nebentätigkeit können diese Zeiten aber durchaus akzeptabel sein. Auch die Planung von Terminen kann in den Aufgabenbereich einer virtuellen Sekretärin fallen.
 

Überblick: Welche Aufgaben prägen die Arbeit einer virtuellen Sekretärin?

  • Entgegennehmen und Durchführung von Telefonaten
  • Beantwortung von E-Mails
  • Vergabe und Koordinierung von Terminen
  • Rechnungserstellung
  • Erledigung von Korrespondenzen aller Art
  • Recherchearbeiten
  • Bestellung von Materialien
  • Verfassen von (Unternehmens)berichten
  • Buchung/Organisation von Geschäftsreisen

Aus diesen Aufgabenbereichen geht schon indirekt hervor, dass absolute Verschwiegenheit ein wichtiges Gebot für diese Tätigkeit ist. Sensible Daten müssen vertraulich behandelt werden. Auch der Datenschutz ist zu jeder Zeit strikt zu beachten. Aufgrund der flexiblen Ausrichtung kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine virtuelle Sekretärin für zwei Unternehmen arbeitet, die zueinander in Konkurrenz stehen.
 

Auftraggeber: Wer beschäftigt virtuelle Bürokräfte?

Hier sind in erster Linie Firmen zu nennen, die einen gewissen Teil ihres Servicespektrums auslagern wollen oder dies aus Kostengründen müssen. Aber auch viele Selbstständige und Freiberufler nutzen diese flexible Möglichkeit, um neue Ressourcen einbinden zu können, wenn sie gebraucht werden. Gerade in der Gründungsphase kann es sich um eine attraktive Option im Vergleich zur direkten Festanstellung einer Sekretärin handeln. Und Unternehmen sind gerade in Spitzen- oder Ferienzeiten darauf angewiesen, auf flexible Formen der Mitarbeit zurückgreifen zu können. In kleineren mittelständischen Handwerksunternehmen kann zwar Büroarbeit anfallen, jedoch insgesamt zu wenig, um eine Sekretärin fest einzustellen. Die virtuelle Form der Zusammenarbeit stellt sicher, dass alle Arbeiten flexibel durchgeführt werden. Durch die Art der Tätigkeit entfallen aber solche Aufgaben, die einer realen Präsenz bedürfen: eine virtuelle Sekretärin wird also nicht in den Genuss kommen, Aktenberge zu sortieren. Große Datenmengen müssten allenfalls digital durchforstet werden.
 

Arbeitszeiten und Verdienstmöglichkeiten im Internet als virtuelle Sekretärin

Im Gegensatz zum realen Berufsbild handelt es sich bei der virtuellen Variante meistens nicht um den klassischen Job von 9 bis 17 Uhr. Typisch und aus Sicht der Auftraggeber wünschenswert sind flexible Arbeitszeiten, deren Umfang und Lage sich auch je nach Bedarf ändern können. In der Regel wird es so sein, dass eine bestimmte Stundenzahl vertraglich vereinbart wird. Darüber hinaus geleistete Arbeitsstunden können dann separat vergütet werden. Es kann je nach Unternehmen und Serviceangebot nicht ausgeschlossen werden, dass die Arbeitszeiten in den Nachtbereich fallen. Was die Verdienstmöglichkeiten angeht, so sei auf den recht intensiven Wettbewerb in dieser Branche verweisen. Durch Konkurrenz aus dem Ausland werden die Preise generell nach unten gedrückt. Auf den Webseiten der Anbieter für diese virtuellen Services können sich Interessenten ein Bild verschaffen. Der gesetzliche Mindestlohn stellt als Orientierung gewissenmaßen eine Begrenzung nach unten dar. Es ist üblich, dass die Abrechnung auf Stundenbasis erfolgt. In der Praxis kommen aber auch durchaus gestaffelte Preismodelle zum Einsatz. So kann es sein, dass eine bestimmte Stundenanzahl im Vorhinein gebucht wird. Wer sich als Interessent für die konkrete Honorarhöhe interessiert, sollte mit einem Anbieter Kontakt aufnehmen. Der Preis, der auf Homepages für Kunden angegeben wird, lässt einen Vergleich zwischen Anbietern zu, aber der eigentliche Stundensatz ist daraus nicht ersichtlich. Besondere Fähigkeiten und Anforderungsprofile lassen die möglichen Honorare natürlich anwachsen. Um für Sicherheit und Verlässlichkeit auf beiden Seiten zu sorgen, sollten die Details der Zusammenarbeit in einem Vertrag schriftlich fixiert werden. Seriöse Anbieter werden diesbezüglich von alleine aktiv werden.
 

Im Internet Geld verdienen mit professionellen Anbietern

Es dürfte schwierig werden, sich auf eigene Faust als virtuelle Sekretärin zu etablieren, zumal es für Unternehmen ein großes Angebot an solcherlei Dienstleistungen gibt. Zu nennen ist etwa die Deutsche Bureau AG, die Auftraggebern einen ganzheitlichen virtuellen Geschäftsservice bietet. Starbuero und Netsek sind die Namen zweier anderer Anbieter, die in diesem Bereich ein großes Leistungsspektrum anbieten. Wer mit dem Gedanken spielt, im Internet als virtuelle Sekretärin Geld zu verdienen, sollte sich an diese oder weitere Anbieter wenden, um die Konditionen und die persönliche Vorteilhaftigkeit in Erfahrung zu bringen. Dazu gehört auch der Umfang der Tätigkeit: Wer nur nebenbei etwas hinzuverdienen will, ist mit ein paar Stunden in der Woche sicher zufrieden. Wer diese Tätigkeit als Haupteinnahmequelle ausüben will, was grundsätzlich möglich ist, wird auf ein hohes Stundenvolumen Wert legen müssen. Zudem zeigt eine Recherche bezüglich der Anbieter solcher virtuellen Bürodienstleistungen, wo die jeweiligen Schwerpunkte liegen und ob diese mit den eigenen Fähigkeiten und Vorstellungen übereinstimmen. Fremdsprachenkenntnisse sind immer ein Vorteil, da die große Mehrheit der Unternehmen international agiert.
 

Fazit: Ein flexibler Nebenverdienst via Internet

Wer gut organisiert und kommunikativ ist, kann dieses zeitgemäße Arbeitsmodell als Hinzuverdienstmöglichkeit flexibel nutzen, wobei die Details zur Zusammenarbeit mit Anbietern immer schriftlich fixiert werden sollten. Die Verdienstmöglichkeiten richten sich stark nach den erforderlichen Kenntnissen und auch nach der Art der virtuellen Tätigkeit. Generell herrscht aber ein starker Preisdruck aus dem Ausland, sodass eine Tätigkeit als virtuelle Sekretärin im Internet sicher nicht im Hochlohnbereich anzusiedeln ist. Für Studenten und Hausfrauen jedoch ergeben sich virtuell via Internet attraktive Optionen. Besonders vorteilhaft ist, dass der zeitraubende Arbeitsweg entfällt, denn der Arbeitsplatz ist der heimische PC. Ob Neben- oder Hauptverdienst: Alle Einnahmen sind im Rahmen der jährlichen Steuererklärung anzugeben.
 

Geld verdienen im Internet als virtuelle Sekretärin: Was zu beachten ist

  • Eine Berufsausbildung ist nicht zwingend erforderlich. In einigen Bereichen können allerdings spezielle Fachkenntnisse verlangt werden (man denke an Rechtsanwaltkanzleien o.ä.)
  • Eine virtuelle Sekretärin/ein virtueller Sekretär arbeitet von zu Hause aus für Unternehmen: Telefonate, E-Mails, Korrespondenzen und die Terminvergabe sind typische Aufgabenbereiche
  • Die Arbeitszeiten liegen nicht selten außerhalb der Öffnungszeiten bzw. zu Stoßzeiten
  • Vergütet wird in der Regel auf Stundenbasis bzw. anhand von Kontingenten, die abgearbeitet werden (vertragliche Details sollten immer schriftlich fixiert werden)
  • Es gibt spezielle Anbieter, die Unternehmen virtuelle Mitarbeiter vermitteln. Hier sollten sich Interessenten bewerben, um via Internet Geld zu verdienen. Auch wenn diese Vermittler natürlich auch Geld verdienen wollen, so sparen virtuelle Sekretäre Zeit, da sie sich nicht selbst um die Auftragsakquise kümmern brauchen
  • Grundsätzlich handelt es sich um einen idealen und zeitlich flexiblen Nebenverdienst. Es ist auch durchaus vorstellbar, diese Tätigkeit in Vollzeit auszuüben. In der Regel sind virtuelle Sekretäre/innen nicht fest angestellt, sondern auf Honorarbasis frei beschäftigt.

Titelbild: Ralf Hahn – fotolia.com

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