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Arbeitsvertrag

Wenn Sie einen Arbeitnehmer gefunden haben, ist die nächste Aufgabe die Anfertigung eines Arbeitsvertrages. Unter http://www.berufszentrum.de/musterbewerbungen/musterarbeitsvertrag.pdf erhalten Sie eine kostenlose Mustervorlage eines Arbeitsvertrages. Berücksichtigen sollten Sie ferner noch folgende Punkte:


Probezeit

Vertraglich geregelt werden sollte die Dauer der Probezeit und die entsprechenden Kündigungsfristen für Arbeitnehmer und Probanden. Üblich sind sechs Monate Probezeit mit einer sehr kurzen Kündigungsfrist (i.d.R. zwei oder vier Wochen zum Monatsende). In besonderen Fällen (z.B. Diebstahl) können Sie fristlos kündigen.


Arbeitszeit

Wenn Sie nicht unter eine tarifliche Regelung fallen, ist die Vertragsgestaltung im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben frei möglich. Die Arbeitszeit sieht eine vertraglich bestimmte Wochenarbeitszeit vor - eventuelle Überstunden können entweder durch Freizeitausgleich oder Entgelt beglichen werden. Die reguläre Arbeitszeit eines Angestellten beträgt acht bis zehn Stunden täglich. Mindestens vier Wochen Urlaub im Jahr sind gesetzlich vorgeschrieben. Ist ein Mitarbeiter krank, in Mutterschutz oder Urlaub, hat dieser Anspruch auf volles Gehalt - von der Bundesknappschaft erhalten Sie hierfür in bestimmten Voraussetzungen eine Ausgleichszahlung.


Formalitäten

Jeder Arbeitskraft müssen Sie anmelden. Hierfür benötigt man eine Betriebsnummer, die man bei der zuständigen Arbeitsagentur erhält. Von ihren künftigen Mitarbeitern bekommen Sie die Lohnsteuerkarte und ein Sozialversicherungsheft. Die Anmeldung nehmen Sie bei der Krankenkasse vor, wo Ihr Angestllter versichert sein möchte. Dort werden von Ihnen sämtliche Lohnnebenkosten außer der Lohnsteuer eingefordert. Die Lohnsteuer holt sich das Finanzamt von Ihnen. Auch eine Zwangsmitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft ist zu beachten, damit Sie Ihren Arbeitnehmer gegen berufliche Risiken und Arbeitsunfälle absichern.