Netzwerke: Tipps und Tricks für gute Kontakte

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In kaum einem anderen Zusammenhang ist das Motto „gut Ding will Weile haben“ so passend wie in einem Business-Netzwerk. Damit können all diejenigen, die dem Irrglauben erlegen sind, ganz schnell Profit aus dem Netzwerk schlagen zu können, zu einer anderen Methode übergehen. Wer hingegen erfahren möchte, wie ein Netzwerk aufgebaut, gehegt und gepflegt werden kann, der findet in diesem Beitrag hilfreiche Tipps.
 

Zur Definition von Netzwerken oder: Welche Personen „dürfen“ eigentlich ins Netzwerk?

Netzwerke können inhaltlich ganz unterschiedlich geprägt sein. Eines jedoch haben sie gemein: Sie helfen Ihnen. Wobei genau Ihnen das Netzwerk helfen kann, das zeigt sich erst mit Blick auf die Personen, die Teil des Netzwerks sind.

  • Ein Teil Ihres Netzwerks kann aus Partnern bestehen, die Ihre Profession um ein anderes Arbeitsgebiet ergänzt. Ein Beispiel: Ein Journalist schart in der Regel ein Grüppchen von Grafikern oder Mediengestaltern um sich. Häufig gibt es Aufträge, bei denen nicht nur Texte gefragt sind, sondern auch deren grafische Ausarbeitung.
     
  • Ein anderer Teil Ihres Netzwerks kann aus Kollegen aus derselben Branche bestehen oder aus Personen, die genau das beruflich tut, was Sie sich erträumen. Sie können Ihnen als temporäre Kollegen dienen, aber auch, um sich branchenspezifisch auszutauschen. Ein Beispiel: Diejenigen, die ein Online-Business betreiben, tauschen sich oft und gerne aus. Häufig herrscht eine freundschaftliche Kollegialität. Netzwerk-Partner sind dann Sparing-Partner. Gerade als Selbstständiger profitieren Sie von einem branchenspezifischen Brainstorming und Austausch.
     
  • Möglicherweise gibt es noch eine dritte Netzwerkgruppe, die dabei helfen könnte, die Karriereleiter zu erklimmen. Geschäftsführer in Firmen, Mitarbeiter der Human Ressource Abteilung oder andere, die punktuell Ihre Profession benötigen könnten, bilden die Gruppe der potentiellen Kunden. Wer sich hier langfristig und nachhaltig als Profi in seinem Metier präsentiert, wird bei Bedarf gerne direkt angesprochen. Ein Beispiel: Wer sich einem Spezialthema verschrieben hat, wie beispielsweise dem plastikfreien Büro, und regelmäßig Vorträge zu diesem Thema gibt, wird gerne als Projektmanager angefragt, wenn ein Unternehmen sich selbst auf diesen Weg begibt.
     

Die besten Tipps und Tricks für gute Kontakte im Netzwerk

1.) Grundregeln beherzigen: Es gibt vier Grundregeln, die alle befolgen müssen, die sich im Netzwerk aufhalten. Grundsätzlich muss vor dem Sprung ins kalte Netzwerk-Wasser das Ziel bestimmt werden. Sprich: Wer wird gesucht? Der Kollege? Der Mentor? Der Kunde? Der Partner? Anschließend geht es nicht darum, einen Zahlenrekord zu brechen, sondern wertige Kontakte zu knüpfen, anstatt die Netzwerk-Liste mit einer langen Liste an „Karteileichen“ zu füllen. Und dann kommt mitunter der schwerste und vielleicht sogar langwierigste Part, denn bis ein Netzwerk „nützt“, muss erst „gegeben“ werden. Der Mammut-Teil sollte auf das Helfen anderer entfallen. An zweiter Stelle steht die Eigenpräsentation. Und an dritter Stelle steht die aktive Bitte um Hilfe. Verbindlichkeit und Engagement im Netzwerk sind weitere entscheidende Punkte.

2.) Offline Netzwerken: Auch, wenn beim Wort Netzwerken jeder zunächst an die Online-Welt denkt, gibt es Netzwerke sebstverständlich im realen Leben. Sie werden online beworben, doch der Austausch findet offline statt und das ist gerade für Anfänger deutlich einfacher. Beim Netzwerken gelten alle Regeln der klassischen Kommunikation: Blickkontakt halten, lächeln, Interesse zeigen. Das bedeutet auch, nachzuhaken, gezielte Pausen zu machen und gezielt nachzufragen.

3.) Gut vorbereiten: Seriöses, nachhaltiges Netzwerken funktioniert nur mit einer guten Vorbereitung. Wer sich online oder offline mit einem Kontakt austauscht, sollte wissen, was das Ziel des Gesprächs ist. In der realen Welt dürfen sich Small-Talk-Komponenten mit strategischen Fragen mischen, denn hier entscheidet auch die Sympathie darüber, ob zwei Menschen es ins Netzwerk des anderen schaffen. Online wie offline ist es wichtig, langsam und geduldig zu agieren und nicht mit der sprichwörtlichen Tür ins Haus zu fallen. Zuverlässigkeit, Sinnhaftigkeit und ein angenehmer Umgang zahlen sich langfristig aus. Übrigens: Auch wer genügen Visitenkarten einsteckt, geht gut vorbereitet zum Netzwerktreffen.

4.) Authentisch bleiben: Natürlich gibt es bei vielen Netzwerkveranstaltungen Dresscodes, dennoch gilt die oberste Grundregeln, sich nicht zu verstellen, sondern authentisch zu sein. Achtung: Ein zu ausgeprägtes Selbstbewusstsein schrecken ab. Eine positive, freundliche Ausstrahlung hingegen wirkt ansprechend.

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