Sie sind hier

So kommen Sie an gute Mitarbeiter!

Chef lobt Mitarbeiter

Die Tipps, um an gute Mitarbeiter zu kommen, füllen Bände von Fachliteratur. Regelmäßig gibt es Diskussionen und Aktualisierungen. Einige davon haben es in die folgende Hitliste geschafft. Ein entscheidender Faktor auf der Suche nach guten Mitarbeitern liegt jedoch gar nicht in der aktiven Suche, den besten Kanälen und der passendsten Ansprache. Entscheidend ist nicht nur das Finden guter Mitarbeiter, sondern auch das Halten guter Mitarbeiter. Dasselbe Prinzip kennt jeder Selbstständige aus dem Bereich der Kundensuche und Kundenbindung: Letzteres ist eine ebenso große Herausforderung wie die Suche selbst. Mitarbeiter zu halten, ist hingegen ein weiteres Kapitel, das um die Themen Unternehmensphilosophie, Work-Life-Balance, Kommunikation und den Umgang mit den Mitarbeitern kreist. In diesem Kapitel soll zunächst die Suche im Fokus stehen.
 

1.) Kommunikation.

Wer freie Stelle und Arbeitsstellen kommuniziert, findet Mitarbeiter häufig über Netzwerke und die sogenannte Mundpropaganda bzw. wird Suchenden sogar direkt empfohlen. Vor allem kleine Betriebe nutzen diesen Weg. Das Platzieren der Informationen über freie Stellen bei Freunden, Bekannten, aber auch Lieferanten und Geschäftspartnern kann durchaus zielführend sein. Dabei sollten Selbstständige auch an die interne Belegschaft denken, sprich: Ein Aushang am Schwarzen Brett kann hilfreich sein, um gute Mitarbeiter zu finden, die bereits im Betrieb arbeiten. Auch Fachveranstaltungen und Messen können dazu dienen, potentielle Mitarbeiter zu werben. Tipp: Suchende sollten stets einen ansprechenden Werbeflyer zur Hand haben. Der Inhalt: Berufe, die es grundsätzlich im Betrieb gibt und auch, welche Benefits der Selbstständige als Arbeitgeber zu bieten hat.
 

2.) Stellenanzeigen.

Nach wie vor akquirieren viele Unternehmen Mitarbeiter über Tageszeitungen. Das hat einen entscheidenden Vorteil, denn zumindest die Printausgabe lesen diejenigen, die ohnehin in der Nähe wohnen. Die Suche erfolgt regional und bietet so die Chance, Mitarbeiter zu finden, die für die Anstellung nicht etwa erst einen Umzug in Kauf nehmen müssen. Die Online-Stellenanzeige hingegen hat eine größere Reichweite und erreicht ein deutlich größeres Publikum, weist aber auch deutlich größere Streuverluste auf. Der Wert der Stellenanzeige auf der eigenen Homepage wird häufig verkannt. Richtig ist, dass diese Anzeige vielleicht nur wenige Interessenten erreicht. Allerdings haben diejenigen, die aktiv auf die Homepage klicken, vermutlich auch ein großes Interesse am Betrieb. Sie fallen damit in die Kategorie der potentiell guten Mitarbeiter. Auch die Agentur für Arbeit dient als namhafte Stellenbörse.
 

3.) Personalberater.

Wer die All-in-one-Lösung präferiert, der setzt auf einen externen Personalberater. Dieser kann sich auf die Suche nach Mitarbeitern machen, das Bewerbungsverfahren managen und sogar Teile der Personalarbeit übernehmen. Eine ähnlich geartete externe Variante kann auch das Outsourcing eines kompletten Aufgaben- oder Projektbereichs sein. Hierbei steht die Suche nach einem Dienstleister im Fokus, der den Aufgabenbereich künftig übernehmen kann.
 

4.) Soziale Netzwerke.

Soziale Netzwerke dienen immer dann als gute Kanäle, wenn sie regelmäßig genutzt und mit Inhalten bestückt werden. Wer als Selbstständiger seinen Facebook- oder Twitterkanal nur in egoistischer Weise nutzt, begeht einen Fehler. Wer regelmäßig wertige Informationen bereitstellt, macht sich als Kommunikationspartner und damit auch als Arbeitgeber interessant. So kommen Anzeigen deutlich besser an. Die Nummer 1 Business-Kontaktbörsen im Internet sind LinkedIn und Xing.
 

Auf der Suche nach guten Mitarbeitern? Stichwort: Personalmarketing

Es gibt zwei entscheidende Faktoren auf der Suche nach Mitarbeitern: Den Kanal der Suche und wie das Unternehmen auf Mitarbeiter wirkt. Der zweite Punkt funktioniert nur mit einer langfristigen, nachhaltigen Planung. Wer sich als versierte und gut ausgebildete Fachkraft um einen Job bemüht, der kann sich häufig vor Angeboten kaum retten. Dann ist entscheidend, wie der Betrieb aufgestellt ist, welche zusätzlichen Benefits es für die Mitarbeiter gibt und, wie aktuelle und ehemalige Mitarbeiter den Betrieb bewerten. Um hier als Unternehmen nicht die Möglichkeit zu verspielen, gutes Fachpersonal akquirieren zu können, ist es sinnvoll, sich über eben diese Punkte Gedanken zu machen und ein positives Image nicht nur darzustellen, sondern auch zu leben.

Was passiert mit meiner Krankenversicherung, wenn ich selbstständig bin?

Als Selbstständiger sind Sie nicht mehr ohne weiteres in Ihrer gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert. Sie müssen sich dort nun auf Antrag befreien lassen. Die künftige Beitragshöhe richtet sich hier nach Ihrem Einkommen. Die Kosten für Selbstständige betragen in 2018 zwischen ... [ weiter... ]

Weitere Artikel zu diesem Thema

Unternehmer neben Mitarbeiter-Grafik

Die ersten Monate der Existenzgründung sind erfolgreich geschafft, die Einnahmen stimmen und die Auftragsbücher sind bestenfalls voll.

Ist die Existenzgründung gut verlaufen und die kritische Startphase überstanden, stellen sich mit wachsendem Kundenstamm zunehmend Gewinne ein.

Die Einstellung oder Anmeldung von neuen Mitarbeitern ist trotz zusätzlicher Kosten ein gutes Zeichen dafür, dass sich das gegründete Unternehmen auf einem soliden Wachstumspfad befindet, der weite

Ordner mit Aufschrift Betriebsrente

Der Gesetzgeber ist der Auffassung, dass zu wenige Arbeitnehmer in eine betriebliche Altersversorgung einzahlen. In erster Linie stehen dabei kleinere und mittlere Unternehmen im Fokus.

Mitarbeiter erhält schriftliche Abmahnung

Sprechen Sie eine Abmahnung aus, dann ist das für Ihren Arbeitnehmer wie der sprichwörtliche Schuss vor den Bug. Auch kann eine Abmahnung für Sie der erste Schritt zu einer Kündigung sein.


Tipp: Kostenloser Kreditvergleich!
Anzeige: Mit dem kostenlosen Kreditvergleich von finanzcheck.de finden Sie schnell und bequem den für Sie günstigsten Kredit