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Gelungene Außenwerbung - 3 Tipps für die richtige Außendarstellung

Plakat mit Schriftzug verkaufsoffener Sonntag

Es gibt Außenwerbung, die geradezu ins Auge springt und es gibt Außenwerbung, die kaum jemand wahrnimmt. Woran liegt das? Und zu welcher Gruppe wollen Sie gehören?

Es ist gar nicht so einfach, Plakate und Werbefelder im Außenbereich so zu gestalten, dass sie Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Es ist eine hohe Kunst, visuelle Effekte und Textbestandteile so miteinander zu kombinieren, dass

  • das Interesse des Betrachters geweckt sowie
  • Emotionen erzeugt werden und
  • außerdem jeder sofort versteht worum es geht.

Lesen Sie in den folgenden 3 Tipps, wie Sie ihre Außendarstellung erfolgreich gestalten und erfahren Sie außerdem, welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.
 

Die 3 wichtigen Bestandteile: Text, Motiv und Logo

Der Begriff „plakativ“ kommt von Plakat. Er bedeutet, möglichst schnell und unmissverständlich auf den Punkt zu kommen, ohne abzuschweifen. Bezogen auf die drei wichtigsten Bestandteile Text, Motiv und Logo heißt das folgendes:
 

Tipp 1 - Der Text: kurz und präzise

Der Dreh und Angelpunkt des Textes liegt in der Kürze und Aussagekraft. Gerade bei einer plakativen Außenwerbung ist es entscheidend, wie groß Buchstaben sind und wie lang der Schriftzug ist. Erfahrene Profis aus dem Marketing raten dazu, die Kernaussage auf maximal fünf bis sieben Worte einzugrenzen. Weniger ist beim Text in der Außenwerbung definitiv mehr. Immerhin sollen Ihre mit großer Sorgfalt gewählten Worte auch aus großer Entfernung gelesen werden.

Eine Faustregel besagt, dass die Buchstaben mindestens 5 % der Höhe des Plakats bzw. des Werbemittels für die Außenwerbung einnehmen sollte. Größer ist besser.



Der Experte rät: Telefonnummern oder E-Mailadressen sollten leicht zu merken und fett gedruckt sein, wenn Sie diese in Ihre Außenwerbung integrieren. Falls vorhanden: Nennen Sie verfügbare Rabatten und Aktionen. Das sorgt für Aufmerksamkeit.
 

Tipp 2 - Motiv: groß und deutlich

Zeigen Sie was Sie haben! Ein gutes Motiv braucht Platz. Wer hier sparsam plant, spart am falschen Ende. Auch hier gibt es selbstverständlich eine Faustregel bezüglich der Größe. Diese besagt, dass das Motiv mindestens ein Fünftel der Plakatfläche einnehmen sollte. Zudem sind Kontraste unerlässlich. Hebt sich das Motiv deutlich vom Hintergrund ab, springt es buchstäblich ins Auge. Untersuchungen zeigen, dass zentral platzierte Motive hohe Chancen haben, Beachtung zu finden. Dabei muss es nicht immer ganz genau die Mitte sein, sondern auch eine Platzierung in der Nähe der Mitte ist zielführend.
 

Tipp 3 - Das Logo: kontrastreich und auffällig

Haben Sie ein Logo, das kontrastreich und auffällig ist, dann ist es ideal für die Außenwerbung. Falls nicht, dürfte der Effekt zum Teil verpuffen. Es ist ratsam, ein Logo in kontrastreichen Farben zu gestalten, zumindest mit Blick auf die Außenwerbung. Farben, die sich im Farbkreis gegenüberliegen, sind dazu ideal geeignet, weil sie so unähnlich sind. Beliebte Farbekombinationen unter diesem Aspekt sind zum Beispiel: Orange und Blau, Gelb und Lila, Grün und Rot.

Haben sie allerdings einen Logo in gedeckten Farben ohne auffällige Kontraste, bleiben sie dabei. Das durchgängige Design ist wichtiger, als das kontrastreiche Logo auf der Außenwerbung. In diesem Fall setzen Sie auf das Motiv und den Tex und sorgen dafür, dass der Hintergrund einen gewissen Kontrast zu Ihrem Logo bildet.
 

Typische Fehler bei der Außenwerbung vermeiden

Auch, wenn Sie die drei oben genannten zentralen Tipps einhalten, so sollten Sie darauf achten, die typischen Fehler zu vermeiden, die jede Außenwerbung in ihrer Wirkung zu Fall bringen können.

  • Vermeiden Sie es, ihren Firmennamen in den Vordergrund zu stellen. Stattdessen ist es immer zielführend, den Fokus auf das Angebot lenken.
  • Wählen Sie positiv besetzte Farben. Beispielsweise wirken Rot, Orange und Gelb fröhlich und ansprechend. Düstere Farbkombinationen wie Braun, Dunkelgrau, Schwarz und Lila erzeugen unterschwellig Ablehnung beim Betrachter.
  • Vermeiden Sie Außenwerbung, die Ton in Ton gehalten ist. Diese geht in der hektisch bunten Umwelt unter.
  • Zu kleine Schrift und zu viel Text sind die häufigsten Fehler bei unerfahrenen Einsteigern in Sachen Außenwerbung. Marktforschungsinstitute haben herausgefunden, dass Passanten solche Plakate, Schilder und Werbeträger ignorieren.
  • Falsche Motivwahl: Ist das Bild unauffällig und hat keine Aussagekraft, erregt es kein Interesse.
  • Unentschlossenheit: Wenn Sie nicht wissen, was sie wollen und am liebsten alles in der Außenwerbung darstellen möchten, entstehen Entwürfe mit zu vielen Bildern und unklaren Aussagen. Eine solche Außenwerbung erzeugt weder Aufmerksamkeit noch entfaltet sie eine nennenswerte Wirkung.
     

Kurz, kontrastreich und verständlich – so ist die ideale Außenwerbung

Es fällt sicher nicht leicht, sich bei der Außenwerbung auf eine kurze Aussage zu reduzieren und alles andere wegzulassen. Doch genau darin liegt die Kunst eines erfolgversprechenden Konzepts. Falls es Ihnen nicht gelingt, eine zutreffende Kernaussage zu formulieren und diese in Bezug zum Motiv und Logo zu setzen, dann sollten Sie unbedingt einen Fachmann fragen. Denn eine Außenwerbung, die keine Aufmerksamkeit erregt, ist wahrhaftig rausgeschmissenes Geld.

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