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Fahrzeugbeschriftung: 10 Tipps für mehr Aufmerksamkeit

Werbung am Fahrzeug Beschriftung

Wer sich bereits in der Vergangenheit ein wenig mit Außenwerbung und Werbetechnik beschäftigt hat, der weiß, wie wichtig es ist, sich präzise auszudrücken. Bei der Fahrzeugbeschriftung gilt das im Besonderen: In der Kürze liegt die Würze. Denn auf einem fahrenden Werbeträger können komplizierte Botschaften nicht wahrgenommen werden.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihr Fahrzeug oder KFZ als rollenden Werbeträger einzusetzen, dem helfen unserer folgenden Tipps
 

1. Einen Profi fragen

Bevor sie Geld in die Hand nehmen, um eine Folierung der Autotür oder der Motorhaube vorzunehmen, greifen Sie zum Telefonhörer und machen ein Termin mit einem Grafikdesigner, der etwas von Autowerbung versteht. Meist sind sie ohnehin bei den Druckereien beschäftigt, die Autofolierungen anbieten. Die Designer wissen, worauf es bei Autowerbung ankommt. Sollten Sie noch keinen eingängigen Slogan haben oder sollte noch ein unverwechselbares Logo fehlen, ist der Gang zum Grafikdesigner noch wichtiger. Denn bei der Autowerbung gilt: Wenn Sie keinen Eye-Catcher haben oder einen unverständlichen Slogan verwenden, werfen Sie Ihr Geld mit beiden Händen zum Fenster raus.

Schlechte Werbung ist nicht nur teuer, sie hat auch einen gegenteiligen Effekt und schreckt Kunden ab. Sie schaden sich damit langfristig selbst.
 

2. Design und Autofarbe müssen zusammenpassen

Passt die Werbung zur Lackfarbe des Autos? Hat das Auto die Farbe, die sie in Ihrem Corporate Design als Firmenfarbe festgelegt haben? Falls Sie die Lackfarbe als Hintergrundfarbe verwenden können, sind Sie mit einer Teilfolierung am besten bedient. Zum einen sind diese nicht so teuer, zum andern zwingt Sie die Teilfolierung zur Reduzierung von Informationen. Nachteilig ist allerdings, dass Sie gestalterisch nicht so frei arbeiten können.

Passt die Lackfarbe überhaupt nicht zum Design und zum Logo, müssen Sie wohl oder übel eine vollständige Folierung in Betracht ziehen. Dann ist vom ursprünglichen Lack quasi nichts mehr zu sehen. Das ist kostenintensiv, jedoch sinnvoll und zielführend.
 

3. Wählen Sie wenige Informationen und übermitteln Sie Ihre Kontaktdaten

Eine sofort verständliche Beschriftung sollte nicht nur gut zu lesen sein, sondern auch die wichtigsten Kontaktdaten enthalten. Entweder, Sie entscheiden sich für die Telefonnummer oder für die Webseite. Eine Schriftart ohne Schnörkel ist wesentlich vorteilhafter, als einer reich verzierte. Perfekt wäre die Kombination von Logo, Slogan und Telefonnummer. Das sind mehr als genug Informationen auf einen Blick.
 

4. Bleiben sie auch in der Werbung Sie selbst

Achten Sie darauf, dass die Werbung auf dem Auto mit den Unternehmenswerten zusammenpasst und Sie selbst bzw. Ihre Unternehmen so darstellt, wie Sie wahrgenommen werden sollen. Langfristig sorgt das für Kundenbindung und bringt neue Kunden.
 

5. Auf den Platz kommt es an: Vermeiden Sie den Schmutzbereich!



Auch, wenn die Türen kurz über den Straßenasphalt enden, sie sollten die Beschriftung dort platzieren, wo sie weitgehend sauber bleibt. Eine Telefonnummer am untersten Rand der Tür ist eine schlechte Wahl. Günstiger ist sie mittig auf der Tür platziert.
 

6. Entscheiden Sie sich für hochwertiges Material und denken Sie voraus

In Abhängigkeit von der Dauer des geplanten Werbeeinsatzes sollten Sie die Folierung auswählen. Die Qualität ist wichtig, um die vorübergehende Werbung rückstandsfrei wieder zu entfernen. Je länger das Fahrzeug mit der Beschriftung Werbung fahren soll, desto witterungsbeständiger und langlebiger muss das verwendete Material sein. Fängt die Folie an zu bröckeln oder abzublättern, sieht das ungepflegt, unprofessionell und nachlässig aus. Potenzielle Kunden schließen aus solchen Details, dass auch Ihre Arbeit nachlässig oder unprofessionell sein könnte und gehen im Zweifel lieber zur Konkurrenz.
 

7. Maße der Werbung nach dem Automodell wählen

Versehen Sie ein Auto mit Werbung, sollten Sie der Silhouette der Karosserie unbedingt Beachtung schenken. Ein Kleinwagen lässt sich vielleicht nur an den beiden Vordertüren sinnvoll beschriften, während ein geschlossener Transporter wesentlich mehr Raum für Grafik, Logo und Kontaktdaten bietet.
 

8. Die Position des Logos an prominenter Stelle sorgt für Aufmerksamkeit

Ihr Logo sollte so prominent platziert sein, dass es sofort ins Auge fällt. Selbst, wenn die Werbebotschaft verloren gegangen ist, erinnern sich Leser vielleicht noch an das unverwechselbare Logo und finden Sie über Ihre Webseite im Internet.
 

9. Verwenden Sie nur Fotos, wenn die Werbebotschaft klar wird

Mit einem Foto heben Sie sich von der Masse ab. Bilder zu verwenden ist eine gute Idee, um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Sie sind ein echter Eye-Catcher. Lokale Bezüge, zum Beispiel zum Wahrzeichen der Stadt oder zu anderen unverwechselbaren Motiven in der Region, sind genauso wirksam, wie ein Foto der eigenen Person. Allerdings ist die Auswahl der passenden Fotos nicht leicht. Das Foto soll die Werbebotschaft unterstützen und unmissverständlich sein.

Beispiel: Ein Architekt, der aus seinem Auto das Foto eines Hauses spazieren fährt, hat sicher den richtigen Grundgedanken. Doch ein vorbeigehen der Passant weiß nicht auf den ersten Blick, um welche Dienstleistung es sich dreht. Es könnte genauso gut Werbung von einem Makler, von einem Baubetrieb oder einem anderen Bauunternehmen sein.

Tipp: Wenn Sie ein passendes Foto verwenden, entscheiden Sie sich für eine hohe Auflösung. Beim Vergrößern werden die Bilder sonst unscharf.
 

10. Keep it simple!

Vorsicht: Die Werbung darf insgesamt nicht überladen wirken und zu viele Informationen enthalten. Das sorgt für Verwirrung und transportiert keine klare Werbebotschaft. Dem potentiellen Kunden bleibt am Ende nichts von all den vielen Informationen im Gedächtnis und Sie verfehlen Ihr Ziel. Ein teurer Fehler, den Sie mit sorgfältiger Vorbereitung vermeiden können.

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