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Geld verdienen mit eigenen YouTube - Videos

Das Internet bietet sich aufgrund seiner enormen Präsenz im Alltagsleben der Menschen als profitable Einnahmequelle an, womit bei weitem nicht nur das boomende Onlineshopping gemeint ist: Auf der weltweit stark frequentierten Videoplattform YouTube bietet sich die unternehmerische Chance, nicht zu verachtende Einnahmen zu erzielen, wenn die eigenen Inhalte ein großes Publikum ansprechen bzw. überzeugen. Längst ist YouTube keine Plattform mehr für rein private Inhalte, der kommerzielle Aspekt ist allenthalben in Form von Werbeanzeigen sichtbar. Und genau diese Anzeigen sind es, die einen eigenen YouTube-Channel zu einer profitablen Einnahmequelle werden lassen können. Erfolgreiche Kanäle wie jene des Schweden PewDiePie erreichen schon über 10 Millionen Abonnenten, in Deutschland haben die erfolgreichen YouTuber von YTITTY schon einen sehr hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Wer es schafft, die Millionenschwelle zu überschreiten, kann mitunter so hohe Einnahmen generieren, dass der Lebensunterhalt gesichert werden kann. Allerdings fangen alle YouTuber klein an. Niemand sollte sich der Illusion hingeben, dass man mit YouTube von heute auf morgen reich wird. Geduld, Kreativität, eine durchdachte Strategie und auch etwas Glück sind sicherlich nötig, um die Selbständigkeit auf der Videoplattform auf die virtuelle Überholspur zu lenken.
 

YouTuber nutzen die Anziehungskraft von Videos:
Je kreativer die Inhalte, desto höher die Anzahl der Abonnenten

Ziel eines eigenen YouTube Kanals muss es sein, möglichst viele Abonnenten und somit Traffic zu erreichen. Auf der Seite werden Werbeclips unterschiedlicher Länge eingespielt, wobei YouTube seine Nutzer an den Gewinnen beteiligt. Es versteht sich von selbst, dass eine gewisse Basis an Abonnenten vorhanden sein muss, um von attraktiven Einnahmen im Sinne einer Selbstständigkeit sprechen zu können. Als Richtwert sei angemerkt, dass YouTube Beträge unter 70 Euro gar nicht erst auszahlt. Generell sind Videos aber aus medienpsychologischer Sicht ein sehr gutes Lockmittel, um User anzuziehen. So ist es erweisen, dass beispielsweise die Voransichten von Videos bei Suchmaschinenergebnissen die Aufmerksamkeit sehr viel stärker auf sich ziehen als reine Texttreffer. Wer seinen YouTube Kanal mit einem Blog oder einem Onlineshop verlinkt, kann also neben Werbeeinnahmen weiteren Traffic bzw. potenzielle Kunden gewinnen.
 

Es gilt, eine eigene thematische Nische für ein großes
Publikum zu finden

Videos in hoher Qualität können aufgrund vielfältiger Programmoptionen heute leicht und schnell erstellt werden, auch das Hochladen ist in wenigen Augenblicken erledigt, sodass sich im Idealfall passiv Geld verdienen lässt. Allerdings sollten die Inhalte mit Bedacht gewählt werden, eine eigene 'Marktlücke' ist zu finden. So ist es wenig vielversprechend, den 500. YouTube Kanal zum Thema Schminktipps zu eröffnen. Wer allerdings eine recht große Masse ansprechen will (was für hohe Werbeeinnahmen erforderlich ist!), sollte sein Fachgebiet nicht zu speziell wählen. Die Pflege von Studentenblumen in Balkonkästen ist in diesem Sinne als Beispiel wohl kaum geeignet, um die Millionengrenze an Abonnenten zu überschreiten. Bei der Themenfindung gilt es, kreativ zu sein und sich abzuheben. Das Thema sollte eine hohe Relevanz für die Nutzer haben, die eigene fachliche Expertise muss erkennbar oder noch besser SICHTBAR werden. Ein Patentrezept für den Erfolg auf YouTube gibt es nicht. Allerdings gehen Existenzgründer im Grunde kein Risiko ein, denn die Investitionsmaßnahmen für etwaige professionell erstellte Videos halten sich in Grenzen. Als Regel gilt: Wer auf YouTube Geld verdienen möchte, braucht neben herausstechenden Ideen vor allem Geduld.
 

Geld verdienen mit YouTube: Wie hoch sind die Einnahmen?



Die Höhe des möglichen Verdienstes hängt von verschiedenen Faktoren ab, wobei vor allem die Klickzahlen von entscheidender Bedeutung sind. Wer nur ein paar hundert User erreicht, wird über ein paar Cent nicht hinauskommen. Wer es aber schafft, 5- oder 6- stellige Klickraten zu erzielen, kann im Monat hunderte oder sogar tausende Euros erwirtschaften. Es ist durchaus realistisch, als professioneller YouTuber so hohe Einnahmen zu erzielen, um davon gut leben zu können. Allerdings sollte immer bedacht werden, dass das Publikum bei Laune gehalten wird. Es bedarf stetiger Aktivitäten und frischer Ideen, um sich im Gespräch zu halten und eine ständige Erwartungshaltung zu erzeugen. Wer glaubt, Geld verdienen mit YouTube sei ein Selbstläufer, ist von Beginn an auf der falschen Spur. Unternehmen oder Shopbetreiber, die Kunden einen besonderen Service bieten oder Produkte/Dienstleistungen auf YouTube präsentieren, setzen womöglich einen anderen Schwerpunkt, der marketingtechnisch sehr sinnvoll ist: In solchen Fällen geht es primär nicht um die erzielbaren Werbeeinnahmen, sondern um die Imageeffekte und die Gewinnung von neuen Kunden.
 

Technische Voraussetzungen:
Kontoeinstellungen und weitere Faktoren

Die Verdienstmöglichkeiten lassen sich nicht genau beziffern, zumal YouTube hier bewusst etwas Nebel verbreitet. Als Richtwert kann aber festgehalten werden, dass sich nennenswerte Einnahmen quasi als Nebenverdienst erst ab einer Klickrate jenseits von 10.000 erzielen lassen. Vertraglich verpflichtet YouTube seine Nutzer übrigens, Stillschweigen über die erzielten Einnahmen zu wahren. Wer mit YouTube Geld verdienen möchte, muss zunächst ein Konto beim Werbedienst von Google (Adsense) einrichten und dieses mit YouTube verknüpfen. Die Einstellungen sind so zu wählen, dass Videos monetarisiert werden, d.h. YouTube muss die Genehmigung erhalten, dass in hochgeladenen Videos Werbung eingeblendet werden darf. Den Umfang der Werbeblöcke können YouTuber übrigens in den Kontoeinstellungen festlegen, auch an welcher Stelle die Werbung geschaltet wird. Leider kann der Inhalt der Werbung nicht bestimmt werden, sodass thematische Relevanz nicht immer gegeben ist. Hier zeigt sich eine Schwachstelle, denn unpassende Werbung wird schnell als nervig empfunden. Wer allerdings eine große und vor allem treue Fangemeinde sein Eigen nennt, muss solche Störeffekte nicht weiter fürchten.
 

Checkliste: Zutaten und Aufgaben für einen erfolgreichen
Kanal auf YouTube

  • Am Anfang braucht es eine geniale Idee: Womit soll die virtuelle Fangemeinde begeistert werden?
  • Ist das Knowhow für professionelle und überzeugende Videos vorhanden (ggf. Kooperation mit Agenturen)?
  • Neben einem Kanal muss auch eine Verknüpfung mit Google Adsense erfolgen - Die Einstellungen sind so zu wählen, dass Werbung geschaltet werden kann - Mit der Anerkennung der AGBs muss das deutsche Urheberrecht beachtet werden - Gewinne sind einkommenssteuerpflichtig
  • Zu Beginn empfiehlt es sich, YouTube als Nebenverdienst zu betrachten
  • Vorsicht vor Langeweile: ein erfolgreicher Kanal braucht Zeit und stets neue Ideen
     

Praxistipps kompakt zusammengefasst:
Worauf noch geachtet werden sollte

Mit Blick auf eine angestrebte Selbstständigkeit muss Klarheit darüber herrschen, dass die Einnahmen einkommenssteuerpflichtig sind, auch wenn es sich nur um eine nebenberufliche Selbstständigkeit handelt. Wer also dauerhaft Geld auf YouTube verdienen möchte, muss buchstäblich mit einkalkulieren, dass Steuern und Ausgaben für Krankenversicherung, die Altersvorsorge und etwaige Versicherungen die Einnahmen mindern. Auch muss mit Blick auf mögliche strafrechtliche und finanzielle Risiken Klarheit darüber herrschen, dass mit der Anerkennung der AGBs von YouTube das deutsche Urheberrecht gilt. Wer also fremdes Material in welcher Form auch immer in den Videos verwendet, braucht dazu eine explizite Erlaubnis (dies gilt beispielsweise insbesondere für Musikvideos). Mögliche Konsequenzen reichen von der Sperrung des Kanals bis hin zu kostenintensiven Abmahnungen. Wer mit der Idee liebäugelt, sich als YouTuber selbständig zu machen, geht aufgrund eigentlich kaum vorhandener Investitionskosten kein nennenswertes Risiko ein, zumal die Nutzung der Plattform kostenlos ist. Die Basis des Erfolgs muss am Anfang durch das Auffinden einer thematischen Nische erfolgen, die ein breites Publikum über einen längeren Zeitraum begeistern kann. Eine Suche auf YouTube selbst kann in diesem Sinne als kreative Findungsphase schnell offenbaren, in welchen Bereichen ein Engagement als YouTuber vielversprechend ist.

Bildmaterial: © Ingo Bartussek - Fotolia.com

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