Selbstständig machen als Sprachlehrer (Sprachschule gründen)

Für Absolventen der Geisteswissenschaften gibt es nicht den einen bestimmten Job, den sie außerhalb einer möglichen universitären Laufbahn anstreben können. Vielen fällt die Orientierung in der Berufswelt nicht leicht. Ein Blick auf gesellschaftliche Entwicklung und die weiter voranschreitende Globalisierung zeigt, dass es eine hohe Nachfrage mit Blick auf Fremdsprachenkenntnisse gibt. Wer eine Fremdsprache gelernt/studiert hat und nicht als Lehrer arbeiten willen, kann mit diesem Beitrag einer lukrativen Geschäftsidee nachgehen: selbstständig machen als Sprachlehrer bzw. Sprachschule gründen.
 

Wie wird man Sprachlehrer?

Auch wenn je nach Ausrichtung nicht unbedingt ein Studium erforderlich ist, müssen fundierte Kenntnisse in der jeweiligen (Fremd)sprache vorhanden sein. Naheliegend ist, dass es sich um die Muttersprache handelt. Die reinen Sprachkenntnisse machen aber noch niemanden zum Lehrer: Es muss ebenfalls ein gewisser pädagogischer Hintergrund vorhanden sein, um Konzepte erstellen und zielführend unterrichten zu können. Im Grunde kann sich jeder, der diese Grundvoraussetzungen erfüllt, als Sprachlehrer selbstständig machen. Der folgende Beitrag wird neben Voraussetzungen und Rahmenbedingungen auch alle Facetten beleuchten, die eine selbstständige Tätigkeit als Sprachlehrer annehmen kann.
 

Existenzgründung als Sprachlehrer? Das Wichtigste in aller Kürze:

  • Belastbare Nachfrage: Durch die Flüchtlingskrise und einen global vernetzten Arbeitsmarkt spielt die Vermittlung von Fremdsprachenkenntnissen bzw. Deutsch als Fremdsprache (DaF) zukünftig eine wichtige Rolle.

  • Die Gründungsvoraussetzungen können je nach Ausrichtung der Tätigkeit komplex sein: Gründer sind gut beraten, frühzeitig über das Konzept und die Voraussetzungen Klarheit zu erlangen.

  • Ob ein Gewerbe anzumelden ist oder eine freiberufliche Tätigkeit vorliegt, muss im Einzelfall geprüft werden. Rahmengebende Hinweise liefert dieser Beitrag.

  • Wer eine Sprachschule gründen möchte, kann Franchise-Konzepte als strategische Option prüfen. Vor- und Nachteile dieses Wegs für die Existenzgründung werden hier kompakt skizziert.


Voraussetzungen, um sich als Sprachlehrer selbstständig zu machen

Wer sich als Sprachlehrer selbstständig machen möchte, sollte die Voraussetzungen auf persönlicher, fachlicher und formaler Ebene prüfen. Persönlich muss die Bereitschaft vorhanden sein, gerne zu unterrichten und sich immer wieder auf neue Menschen einzulassen. Fachlich muss die zu lehrende Sprache sicher beherrscht und mit einem funktionierenden Konzept vermittelt werden. Formal geht es bei der Selbstständigkeit als Sprachlehrer mit Blick auf die Voraussetzungen im Wesentlichen darum, welchen Umfang die Tätigkeit einnimmt und welches Ziel der Sprachunterricht verfolgt. Wer eine private Sprachschule gründen möchte, ist abgesehen von der zu prüfenden Gewerbeanmeldung relativ frei. Sobald aber anerkannte Abschlüsse im Bereich Deutsch als Fremdsprache vermittelt werden, ist die Notwendigkeit einer staatlichen Akkreditierung zu prüfen. Nur wenn diese Grundlagen vorliegen, wird der Staat die Kosten übernehmen, was für die Einnahmesicherheit einer solchen Sprachschule von elementarer Wichtigkeit ist.
 

Die Regelungen im jeweiligen Bundesland sind genau zu prüfen

Zu beachten ist, dass die Regelungen für Sprachkurse gerade mit Blick auf das Handlungsfeld ‚Deutsch als Fremdsprache‘ sehr unterschiedlich sind. Entscheidend ist, ob sich die Existenzgründung außerhalb des gesetzlichen Schulbegriffs bewegt. Ist das in der freien Wirtschaft der Fall, genießen Gründer zahlreiche Freiheiten bei der Gestaltung und Positionierung ihres Angebots am Markt. Wer nicht hingegen als Freelancer Lehraufträge übernehmen will, sondern ein eigenes Unternehmen aufbauen möchte, muss das notwendige betriebswirtschaftliche Knowhow mitbringen.
 

Sprachlehrer: Gewerbe anmelden oder freiberufliche Tätigkeit?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal, sondern nur im Einzelfall anhand des Qualifikationshintergrundes und den Inhalten der selbstständigen Tätigkeit als Sprachlehrer beantworten. Klar ist: Mit einem abgeschlossenen Studium und einer pädagogischen Ausbildung haben Gründer mit dieser lehrenden Tätigkeit gemäß § 18 Einkommenssteuergesetz die Möglichkeit, als Freiberufler vom Finanzamt anerkannt zu werden. Das gilt formal dann, wenn für diese Dienstleistung der höheren Art eine besondere Qualifikation erforderlich ist. Davon ist laut Rechtsprechung z. B. im Nachhilfebereich nicht immer auszugehen. Falls ein Hochschulanschluss im Ausland erworben muss, ist zu prüfen, ob er für die Einstufung als Freiberufler in Deutschland anerkannt wird. Vorsicht: Die Anerkennung als Freiberufler ist keineswegs als Freifahrtsschein zu verstehen. Wer neben dem Kern der unterrichtenden Tätigkeit z. B. Bücher oder diverse Lernmaterialien verkauft, kann in dieser Hinsicht sehr wohl gewerbepflichtig werden.
 

Ausgangslage: Warum selbstständig machen mit einer Sprachschule?

Was spricht für diese Geschäftsidee? Generell ist dieser Markt als recht krisensicher einzustufen: Durch die Flüchtlingspolitik wird sich gerade im Bereich ‚Deutsch als Fremdsprache‘ eine hohe Nachfrage dauerhaft einstellen (https://www.selbststaendig.de/fluechtlingswelle-neue-chancen-existenzgruendung). Und auch im Berufskontext ist das Beherrschen von Fremdsprachen (Stichwort Business English) mittlerweile zu einem wichtigen Faktor geworden. Werfen wir einen kompakten Blick auf den Markt und die Konkurrenzsituation, um das Potenzial für eine selbstständige Tätigkeit als Sprachlehrer einschätzen zu können.

Wie viele Sprachschulen gibt es in Deutschland? Eine verlässliche Zahl lässt sich kaum ermitteln, da das Angebot im Einzelnen nicht immer klar ersichtlich ist. Es führt kein Weg an einer Bestandaufnahme vor Ort vorbei. In den letzten Jahren ist der Markt für Fremdsprachenunterricht jenseits staatlicher Einrichtungen gewachsen, besonders der für den Bereich ‚Deutsch als Fremdsprache‘. Zu denken ist auch an spezielle Weiterbildungsangebote, mit denen Arbeitslose den Wiedereinstieg in das Berufsleben anvisieren können. Die steigende Nachfrage, die als positives Fundament für diese Geschäftsidee zu sehen ist, hat vielerorts zu einem Konkurrenzkampf geführt, den Gründer ernst nehmen sollten. Zu prüfen ist, inwiefern am Standort von einer Nachfrage für das eigene Angebot auszugehen ist.
 

Wer greift auf selbstständige Sprachlehrer zurück?

Was die Kundenstruktur freiberuflicher Sprachlehrer angeht, so sind laut einer IFB-Studie aus dem Jahr 2011 mehr als 50 % für Privatpersonen tätig. Knapp 30 % sind in Unternehmen tätig und nur etwas mehr als 12 % für die öffentliche Hand respektive Sozialversicherungsträger. Letzterer Wert dürfte sich durch die Flüchtlingskrise in den vergangenen Jahren nach oben entwickelt haben. Letztlich ist konkret am Standort mit Blick auf das eigene Profil zu prüfen, welche Ausrichtung am vielversprechendsten ist.
 

Wettbewerb: Eine aussagekräftige Analyse im Businessplan ist alternativlos

Um das eigene Angebot strategisch klug positionieren und die langfristige Nachfrage aussagekräftig einschätzen zu können, ist eine fundierte Wettbewerbsanalyse notwendig. Das kann erst geschehen, wenn Klarheit über das eigene Tätigkeitsspektrum erlangt wurde. Zu beachten ist, dass nicht nur andere selbstständige Sprachlehrer oder private Sprachschulen auf dem Radar landen sollten. Auch Volkshochschulen, Universitäten und diverse staatlich geförderte Institute sind eine ernst zu nehmende Konkurrenz für die Existenzgründung als Sprachlehrer. Auf der anderen Seite bieten sich Möglichkeiten für eine Kooperation bzw. die Zusammenarbeit als Freelancer, falls die Gründung einer eigenen Sprachschule nicht das erklärte Hauptziel ist.
 

Warum wollen/müssen Menschen diese Sprache lernen?

Welche Sprache Gründer beherrschen, steht fest. Damit ist die Ausrichtung schon vorgegeben. Auf der anderen Seite ist zu hinterfragen, aus welchen Gründen potenzielle Kunden die jeweilige Sprache lernen wollen oder auch müssen. Dieser Punkt ist wichtig, um ein attraktives Konzept aus Kundensicht zu entwickeln und beim Marketing sehr genau auf die Bedürfnisse der Zielgruppe einzugehen.
 

Businessplan als Sprachlehrer ausarbeiten: Wohin geht die Reise?

Mit der Ausarbeitung des Businessplans legen Sprachlehrer die Grundlagen für die Existenzgründung. Die Ausrichtung der Tätigkeit sollte deutlich werden. Vor allem bei der Eröffnung einer eigenen Sprachschule ist die Ausarbeitung eines Businessplans unabdingbar. Wer sich als Freelancer selbstständig machen möchte, kann auf dieses Gründungsdokument ggf. verzichten. In jedem Falle sollte Klarheit darüber herrschen, mit welchen Einnahmen gerechnet werden kann und wie Kunden gewonnen werden können. Hier (https://www.vr-bankmodul.de/branchenbriefe/BB_Stand_2020-04-28/GK070.pdf) finden Gründer detaillierten Input für die Ausarbeitung eines Businessplans als Sprachlehrer.
 

Strategische Optionen für die Existenzgründung mit einer Sprachschule

Am schnellsten und unbürokratischsten geht es als Freelancer respektive mit Lehraufträgen: Auf selbstständiger Basis können Sprachlehrer mit Institutionen, Privatschulen oder Bildungseinrichtungen als Lehrbeauftragter zusammenarbeiten. Das kann letztlich nur mit einer hohen Auslastung und einer gewissen Planungssicherheit funktionieren, falls es sich um eine hauptberufliche Selbstständigkeit handeln soll.
 

Einzigartiges Konzept mit Mehrwerten ausarbeiten

Alternativ dazu besteht ggf. auch perspektivisch die Möglichkeit, eine eigene Sprachschule zu gründen. Dafür ist ein Konzept mit einem ansprechenden pädagogischen Angebot zu erstellen, das es idealerweise in dieser Form am Markt noch nicht gibt. Zu denken ist etwa an Sprachkurse für bestimmte Berufsgruppen. Hierbei kann es sich auch um Sprachunterricht in Unternehmen handeln. Wer sich im Bereich ‚Deutsch als Fremdsprache‘ selbstständig macht, kann sich auch auf Integrationskurse ausrichten. Hierfür wird eine besondere Sprachvermittlungskompetenz erforderlich sein, die auch eine gewisse interkulturelle Kompetenz erfordert.
 

Einzel- oder Gruppenunterricht in der Sprachschule?

In einer eigenen Sprachschule, für die ggf. geeignete Räumlichkeiten in einer guten Lage zu finden sind, kann generell Gruppen- oder Einzelunterricht angeboten werden. Mit Einzelunterricht haben Sprachlehrer die Chance, sehr viel genauer auf die Bedürfnisse einzelner Kunden eingehen zu können. Das bringt betriebswirtschaftlich den Vorteil mit sich, dass höhere Preise und somit Gewinnmargen für Einzel-Sprachunterricht zu rechtfertigen sind.
 

Sprachunterricht nach Corona: Die Zukunft ist digital

Mit Blick auf strategische Flexibilität und ein krisensicheres Geschäftsmodell sollte die Corona-Krise allen angehenden Gründern eine Lehre sein. Für die Tätigkeit als selbstständiger Sprachlehrer bedeutet das ganz konkret, sich nicht mehr nur auf Präsenzunterricht zu fokussieren. Im digitalen und ortsunabhängigen Unterricht liegt die wachstumsstarke Zukunft. Wer Sprachkurse online in professioneller Qualität anbietet, kann sich vom Standort entkoppeln und Kunden in ganz Deutschland oder weltweit gewinnen. In betriebswirtschaftlicher Hinsicht ist Online-Sprachunterricht interessant, da für Räumlichkeiten keine Kosten anfallen würden. Die Kostenstruktur ließe sich sehr schlank gestalten, was sich unmittelbar positiv auf die Verdienstmöglichkeiten als Sprachlehrer auswirken würde. Im Businessplan für Sprachlehrer sollte eine digitale Geschäftsstrategie ganz klar als zukünftiger Wachstumsmotor angelegt sein. Es spricht nach Corona alles dafür, diesen Beruf neu bzw. digital mit all seinen reichweitenstarken Möglichkeiten zu interpretieren.
 

Sind Franchise-Angebote eine gute Alternative?

Wer eine Sprachschule gründen, aber nicht bei null anfangen möchte, kann die Angebote von Franchisegebern in diesem Bereich prüfen. Das bringt den Vorteil mit sich, dass sofort ein funktionierendes Konzept samt leistungsstarkem Netzwerk zur Verfügung steht. Auch bei der Einarbeitung und der Umsetzung von Marketingmaßnahmen kann der Franchisegeber eine große Hilfe sein. Auf der anderen Seite hat diese Alternative natürlich auch ihren Preis in Form von Franchisegebühren, Umsatzbeteiligungen und einmaligen Kosten. Und Gründer müssen sich vollends darüber im Klaren sein, dass die unternehmerischen Handlungsspielräume in einem solchen Franchisesystem geringer sind. Falls diese Option ernsthaft in Erwägung gezogen werden soll, sind die Vor- und Nachteile individuell zu gewichten.
 

Marketing: Wie Kunden gewinnen als Sprachlehrer?

Wo finde ich eine Sprachschule? Diese häufige Suchanfrage bei Google zeigt, dass Internetmarketing für die Kundengewinnung und somit Auslastung strategisch eine zentrale Rolle spielen muss. Es wird unerlässlich sein, eine suchmaschinenoptimierte Homepage mit Aufnahme der Tätigkeit an den Start zu bringen. Eine interaktive Webseite sollte nicht nur Buchungsmöglichkeiten für Kurse bieten, sondern auch einen lebendigen Einblick in den Sprachunterricht ermöglichen. Erfahrungsberichte von Teilnehmern können auf authentische Weise zeigen, inwiefern diese durch die Teilnahme am Sprachkurs einen Vorteil hatten. Wichtig für das Image und die wahrgenommene Qualität werden Zertifikate sein, die das Können des Sprachlehrers formal dokumentieren. Alles, was aus Kundensicht interessant und vertrauenswürdig erscheint, sollte beim Marketing selbstbewusst in den Fokus gerückt werden.
 

Wie viel verdient ein selbstständiger Sprachlehrer?

Diese Frage sollten angehende selbstständige Sprachlehrer nach der Ausarbeitung des Businessplans möglichst aussagekräftig selbst beantworten können. Für den Verdienst als Sprachlehrer bzw. mit einer eigenen Sprachschule ist die Auslastung das entscheidende Kriterium. Eine Orientierung kann das Preisgefälle von etablierten Sprachschulen aufweisen, wobei die Preise pro Unterrichtseinheit von der Anzahl der Personen abhängen. Für eine Gruppengröße zwischen 6 bis 12 Teilnehmern sind 5 bis 10 Euro pro Teilnehmer und Unterrichtseinheit üblich. Beim Einzelunterricht sind pro Stunde zwischen 15 und 45 Euro je nach Spezifität des Inhalts ein üblicher Rahmen. Wohl gemerkt: Für die Kalkulation ist zu berücksichtigen, dass eine Unterrichtseinheit für gewöhnlich 45 Minuten umfasst. Bei berufsspezifischen Kursen sind auch Stundensätze weit über diesen Rahmen hinaus möglich. Zu diesen reinen Kursgebühren können Kosten für eine Einschreibung hinzukommen, was in dieser Branche nicht unüblich ist. Wer eine eigene Sprachschule betreibt, sollte laut Branchenverband nicht mehr als 10 % an Kosten für die Räume im Monat aufbringen müssen.
 

Umsatzsteuerbefreiung: Mögliche Besonderheit bei der Buchführung

Neben der lehrenden Tätigkeit wird die Buchhaltung zu einem ständigen Betätigungsfeld für Existenzgründer. In diesem Kontext sei auf § 4 Nr. 21 des Umsatzsteuergesetzes verwiesen. Demnach ist zu prüfen, ob die Steuerfreiheit der Umsätze in Betracht kommt. Davon ist grundsätzlich auszugehen, wenn in Schulen vergleichbare Leistungen erbracht werden. Eine fachkundige Beratung durch einen Steuerberater kann zeigen, ob diese Sonderregel mit Blick auf die Umsatzsteuer für das eigene Geschäftsmodell in Frage kommt.
 

Zusammenfassung/FAQ für die Geschäftsidee ‚selbstständig machen als Sprachlehrer‘:

Warum selbstständig machen als Sprachlehrer?

Weil (Fremd)sprachenkenntnisse in der globalisierten Welt eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen darstellen. Durch die langfristigen gesellschaftlichen Folgen der Flüchtlingskrise werden Sprachlehrer im Bereich ‚Deutsch als Fremdsprache‘ langfristig ein Betätigungsfeld finden. Aber auch immer mehr Firmen werden in Zukunft in professionellen Sprachunterricht für Mitarbeiter investieren, um sie fit für die Herausforderungen der globalisierten Welt zu machen.
 

Welche Voraussetzungen sind für die Selbstständigkeit als Sprachlehrer zu erfüllen?

Das hängt im Einzelfall sehr stark von der Ausrichtung bzw. der Zielgruppe ab. Wer Deutsch als Fremdsprache unterrichten und mit den staatlichen Behörden abrechnen möchte, muss eine Akkreditierung erreichen. Exzellente Sprachkenntnisse und eine pädagogische Ausbildung sind ebenfalls wichtige Grundlagen, um als selbstständiger Sprachlehrer arbeiten zu können.
 

Welche Alternativen gibt es zur Tätigkeit als Freelancer oder Gründung einer eigenen Sprachschule?

Viele Gründer interessieren sich für Franchise-Angebote, die einen einfacheren Einstieg mit einer eigenen Sprachschule ermöglichen. Wer mit dem Gedanken spielt, auszuwandern und sich eine neue Existenz aufzubauen, kann auch im Ausland als Sprachlehrer mit der eigenen Muttersprache Geld verdienen. Durch die zunehmende Digitalisierung von Sprachunterricht wird der Standort in strategischer Hinsicht keine alles entscheidende Rolle mehr spielen.

Quellenangabe: 
Autor: 
Mark Leissen

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