Nebenberuflich selbstständig machen

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Sie möchten sich selbstständig machen und gleichzeitig das Risiko geringer halten? Dann ist für Sie der Start als nebenberuflich Selbstständiger eine interessante Option. Hierbei behalten Sie quasi Ihren Job für den Broterwerb und als Sicherheit. In der gleichen Zeit bauen Sie Ihre Selbstständigkeit auf. Beachten Sie dabei, dass Sie maximal 18 Stunden in der Woche für den Nebenerwerb aufbringen dürfen. Dieses Vorgehen hat einige Vorteile für Sie und wir zeigen Ihnen, welche Punkte von Ihnen zu beachten sind, damit Sie mit einer nebenberuflichen Selbstständigkeit erfolgreich durchstarten.
 

Arbeitgeber nicht vergessen

Wenn Sie sich nebenberuflich selbstständig machen, informieren Sie auch Ihren Arbeitgeber über diesen Schritt. Das kann manches Mal ein unangenehmes Gespräch sein. Erfährt Ihr Arbeitgeber jedoch von anderer Stelle von Ihrer selbstständigen Nebentätigkeit, kann es für Sie negative Konsequenzen haben. Suchen Sie aus diesem Grund ein offenes und faires Gespräch. Verdeutlichen Sie, dass Ihre Leistungen für das Unternehmen durch Ihre Nebentätigkeit nicht beeinträchtigt sind und dass Sie Ihrem bisherigen Arbeitgeber keine Konkurrenz machen. Vor dem Gespräch ist ein Blick in den Arbeitsvertrag zu empfehlen, denn hier steht oft explizit drin, wie in puncto Nebenerwerb zu verfahren ist. Achten Sie zudem darauf, diese beiden Tätigkeiten im Alltag sauber voneinander zu trennen. Weder in der Zeit noch in den Mitteln sollte es zu Überschneidungen kommen. Weitere Tipps rund um diese Abgrenzungen finden Sie in unserem Artikel „Nebenberuflich selbstständig und hauptberuflich angestellt“.
 

Gut zu wissen: Wie wird Nebenerwerbsselbstständigkeit definiert?

Natürlich möchten Sie genau wissen, welchen formalen Rahmen eine nebenberufliche Gründung einzunehmen hat. Denn liegen die Rahmenbedingungen nicht vor, handelt es sich womöglich nicht um eine nebenberufliche selbstständige Tätigkeit. Diese Kriterien sollten Sie beachten:

  1. Es handelt sich um eine zusätzliche Tätigkeit zur so genannten ersten Erwerbstätigkeit (das kann eine abhängige oder auch eine weitere selbstständige Tätigkeit sein).

  2. Die Einkünfte aus dieser nebenberuflichen Selbstständigkeit tragen weniger als die Hälfte zum verfügbaren Gesamteinkommen bei.

  3. Die Arbeitszeit muss entsprechend deutlich geringer sein als bei der Haupttätigkeit.

  4. Nebenberuflich Selbstständige beschäftigen in aller Regel keine Mitarbeiter.
     

Warum machen sich viele Gründer nebenberuflich selbstständig?

Seit Jahren erlebt Deutschland einen regelrechten Boom mit Blick auf die nebenberufliche Selbstständigkeit. So zeigt der Gründungsmonitor, dass sich teils deutlich über 50 % aller Existenzgründer nebenberuflich selbstständig machen. Das Institut für Mittelstandsökonomie hat in einer Studie die wichtigsten Gründe erforscht, aus denen Gründer sich nebenberuflich selbstständig machen:

  1. Ausnutzen eigener Fähigkeiten (über 70 %)

  2. Schaffung einer Erwerbsalternative (68 %)

  3. Wunsch, finanziell abgesichert zu sein (68 %)

  4. Schutz durch Sozialversicherung nutzen (58 %)

  5. Minimierung des finanziellen Risikos (knapp 65 %)

  6. Schaffung der Basis für eine hauptberufliche Selbstständigkeit (knapp 54 %)

Abgesehen von der langfristigen Vorbereitung einer späteren selbstständigen Tätigkeit im Vollerwerb und der Selbstverwirklichung spielt finanzielle Sicherheit die größte Rolle innerhalb der genannten Motive für eine nebenberufliche Gründung.
 

Testen Sie Ihre Chancen!

Bei einer nebenberuflichen Selbstständigkeit lastet nicht von Beginn an der hohe Druck auf Ihnen, Ihren Lebensunterhalt hiermit zu verdienen. Diesen Bedarf decken nebenberuflich Selbstständige in der Regel über Ihren Job als Angestellter. Die nebenberufliche Selbstständigkeit bietet Ihnen die Möglichkeit, den Markt und die Schwierigkeiten genauer kennenzulernen, ohne das volle Risiko zu tragen. Das bedeutet in der Konsequenz natürlich für Sie einen deutlich höheren zeitlichen Einsatz, da Sie neben Ihrem Hauptjob der nebenberuflichen Selbstständigkeit nachgehen. Falls der Zeitaufwand nebenberuflich so hoch wird, dass sie ihn nicht mit Ihrem Alltag und dem Hauptberuf in Einklang bringen können, müssen Sie eine Entscheidung treffen. Reduzieren Sie den zeitlichen Einsatz beim Haupt-Arbeitgeber oder fahren Sie Ihren nebenberuflichen Einsatz herunter? Verschaffen Sie sich für den Notfall Zeit-Ressourcen (z. B. gesparte Urlaubstage oder Überstundenabbau) und holen Sie sich Unterstützung, damit Sie Vollgas geben können. Warum sich das für Sie lohnt, lesen Sie in unserem Artikel „Nebenberuflich selbstständig: Neuer Trend mit vielen Vorteilen“.
 

Stimmen die Annahmen im Businessplan?

Wer sich mit der langfristigen Option nebenberuflich selbstständig macht, irgendwann die Haupteinnahmequelle daraus werden zu lassen, sollte auf einen fundierten Businessplan nicht verzichten. Nur so kann eine tragfähige und vor allem strategisch durchdachte Ausrichtung sichergestellt werden.

Im Sinne des angesprochenen Testens von Chancen bietet die nebenberufliche Selbstständigkeit die Chance, die Markteignung oder auch Reife des Geschäftsmodells ohne großen finanziellen Druck zu überprüfen. Insofern können Gründer testen, ob die Hypothesen aus dem Businessplan stimmen und sich die Umsätze in den errechneten Dimensionen bewegen.
 

Eigene Persönlichkeit erkennen

Um auch nebenberuflich als Selbstständiger durchzustarten, gehört ein guter Plan unbedingt dazu. Ohne Plan werden Sie die geringe Zeit kaum sinnvoll nutzen. Tauchen Sie tief ein in Ihre eigene Persönlichkeit. Sie denken, Sie kennen sich bereits sehr gut? Als Angestellter mit Sicherheit, aber als Unternehmer kennen sich die meisten Selbstständigen zu Beginn noch nicht. Während Sie nebenberuflich selbstständig sind, werden Sie die ersten Hürden als Selbstständiger erleben. Einige weiterführende Tipps zu sinnvollen Gedanken im Vorfeld der nebenberuflichen Selbstständigkeit erhalten Sie in unserem Artikel „Nebenberufliche Selbstständigkeit clever angehen“.
 

Gezielt Wissen aneignen

Werden Sie sich klar über Ihre eigenen Möglichkeiten und die Bereiche, in denen Sie noch Unterstützung benötigen. Wie sieht es zum Beispiel um Ihre Kenntnisse im Bereich der Buchführung aus? Oder wie steht es um Ihr Verhandlungsgeschick? Als Selbstständiger benötigen Sie viele zusätzliche Fertigkeiten und Kenntnisse, die Sie als Angestellter nicht benötigen und dementsprechend nicht trainieren. So lange wie Sie nebenberuflich selbstständig sind, lastet auf Ihnen in dieser Hinsicht noch eine geringere Last. Nutzen Sie das, um Ihre Defizite zu erkennen und zu minimieren. Erkennen Sie außerdem, dass es Bereiche gibt, die Sie outsourcen können und sollten, wenn Sie Ihnen gar nicht liegen. Es gibt heute eine Vielzahl an Möglichkeiten, die auch für frisch gebackene Selbstständige in Frage kommen. So kann eine virtuelle Assistentin Ihnen beispielsweise die Organisation und einen Teil des Büroalltags abnehmen. In unserem Artikel „Virtuelle Assistentin: Agentur beauftragen oder Freelancer beschäftigen“ finden Sie weitere Informationen zu diesem interessanten Thema.
 

Netzwerke bilden

Wenn Sie mit unterschiedlichen Selbstständigen sprechen, haben erfolgreiche Selbstständige in den verschiedenen Arbeitsbereichen doch eine große Gemeinsamkeit: ein funktionierendes Netzwerk. In einem Netzwerk tauschen Sie sich unter Berufskollegen aus, Sie finden Bestätigung und manches Mal einen guten Tipp in kniffeligen Situationen. Anders als früher ist es durch das Internet leichter geworden, andere Selbstständige auch überregional zu finden. Bauen Sie sich eine Mischung aus einem regionalen und einem überregionalen Netzwerk aus. Diese Kontakte sind in vielen Fällen für einen Selbstständigen Gold wert. Das kann die gegenseitige Urlaubsvertretung oder die Zusammenarbeit an großen Aufträgen sein. Ein Netzwerk mit vertrauenswürdigen Berufskollegen wird Ihnen den Alltag erleichtern. Beginnen Sie aus diesem Grund bereits als nebenberuflich Selbstständiger in ein solches Netzwerk zu investieren. Wie Sie das konkret anstellen, verraten wir Ihnen in unserem Artikel „Netzwerke: Tipps und Tricks für gute Kontakte“.
 

Versicherungsfragen klären

Damit Ihre Selbstständigkeit tatsächlich als nebenberufliche Selbstständigkeit gilt, dürfen Sie maximal 18 Stunden in der Woche in sie investieren. Sobald es mehr Stunden werden oder Ihr Einkommen aus der nebenberuflichen Selbstständigkeit regelmäßig über das Einkommen aus der Hauptberuflichkeit steigt, wird es versicherungstechnisch schwierig. Ihre Einnahmen aus der nebenberuflichen Selbstständigkeit sind sozialabgabefrei. Das ändert sich jedoch, wenn Sie quasi nur einen Kunden haben beziehungsweise mehr als 80 Prozent Ihres Einkommens durch einen Kunden erhalten. Das bezeichnet man als Scheinselbstständigkeit. Ebenfalls gilt es bei der Stundenzahl aufzupassen: Sobald Sie die 18 Stunden pro Woche überschreiten, müssen Sie als gesetzlich Versicherter einen entsprechenden Beitrag von Ihrem Verdienst an die Krankenkasse zahlen. Spielen Sie hier mit offenen Karten – eine hohe Nachzahlung ist für Sie immer ein Nachteil.
 

Gewerbeanmeldung für nebenberufliche Tätigkeit?

Grundsätzlich ist jede Tätigkeit steuerlich zu erfassen, auch wenn sie vermeintlich nur einen geringen Umfang hat. Je nach Art der Tätigkeit stellt sich die Frage, ob es sich um eine gewerbliche oder eine freiberufliche Tätigkeit handelt. Was unter einer freiberuflichen Tätigkeit zu verstehen ist, geht aus Paragraf 18 des Einkommenssteuergesetzes hervor. Typischerweise handelt es sich um kreative Berufsbilder, die für eine bestimmte Schöpfungshöhe einer besonderen Qualifikation bedürfen. Wer vom zuständigen Finanzamt als Freiberufler eingestuft wird, muss kein Gewerbe anmelden. Grundsätzlich aber muss die nebenberufliche Tätigkeit auch in diesem Fall steuerlich erfasst werden: Die Einnahmen unterliegen der Einkommenssteuerpflicht, in der Steuererklärung reicht eine Einnahme-Überschussrechnung (EÜR).

Wer keinen freien Beruf ausübt und regelmäßig mit dem nebenberuflichen Einkommen Gewinn erzielen will, wird einen Gewerbeschein erwirken müssen. Zu unterscheiden ist hierbei zwischen Kleingewerbetreibenden und einem Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches. Kennzeichnend für einen Kleingewerbetreibenden ist, dass der Geschäftsbetrieb keinen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb benötigt (vergleiche Paragraf 1 HGB). Die Voraussetzungen sind im Einzelfall zu prüfen, ggf. mit Hilfe eines erfahrenen Steuerberaters. Wer einen solchen Kleingewerbebetrieb für die nebenberufliche Gründung führt, ist von der erweiterten Buchführungspflicht und der Pflicht zur Erstellung eines Jahresabschlusses befreit. Die Gewinnermittlung erfolgt üblicherweise per Einnahme-Überschussrechnung.
 

Welche Rechtsform für nebenberufliche Selbstständigkeit?

Prinzipiell können Sie nebenberuflich selbstständig mit jeder Rechtsform durchstarten. Ein Blick auf die Praxis zeigt, dass die meisten Gründer sich für den eingetragenen Kaufmann entscheiden. Wer mit einer offenen Handelsgesellschaft oder einer GmbH firmiert, gilt im Sinne des Handelsgesetzbuches automatisch als Kaufmann. Angesichts dessen kann es rein formal in dieser Konstellation schwer werden, eine nebenberufliche Tätigkeit zu legitimieren. Ferner ist zu bedenken, dass für die Gründung einer GmbH mindestens 25.000 Stammkapital einzubringen sind. Wer als eingetragener Kaufmann oder mit einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts startet, kann ohne finanzielle Hürden starten.
 

Steuern bedenken: Erfassung der nebenberuflichen Tätigkeit vornehmen

Wer selbstständig tätig ist, zahlt in Deutschland auch entsprechende Steuern. Das gilt selbstverständig auch für ein nebenberufliches Einkommen, das dauerhaft erzielt wird. Bedenken Sie vorab auf jeden Fall die folgenden Steuern:

Für die Einkommenssteuer erstellen Sie in der Regel eine einfache Einnahme-Überschussrechnung. Der ausgerechnete Gewinn wird mit Ihrem persönlichen Steuersatz versteuert und eine dementsprechende Vorauszahlung für das nächste Jahr festgelegt. Falls keine Vorauszahlungsbeträge vereinbart werden, legen Sie für die Einkommenssteuer am besten jeden Monat etwas zurück. Sollte es zu einer Nachzahlung kommen, lässt sich diese leichter bewältigen. Sofern Sie nicht der Kleinunternehmerregelung unterliegen, sind Sie umsatzsteuerpflichtig. Als Kleinunternehmer gelten Sie, wenn Ihre Einnahmen im Vorjahr 17.500 Euro nicht überschritten haben und in diesem Jahr Einnahmen unter 50.000 Euro zu erwarten sind. Haben Sie ein Gewerbe angemeldet, haben Sie einen Freibetrag von 24.500 Euro pro Jahr und pro Gewerbe. Erst ein Gewinn über diesen Einnahmen wird versteuert. Sie finden das Thema Steuer unübersichtlich und sind unsicher, was Sie zahlen und was Sie zurücklegen sollten? Oder Sie überlegen, direkt Hilfe von einem Steuerberater zu nutzen? Dann finden Sie Tipps in unserem Artikel „Ab wann brauche ich einen Steuerberater?“.
 

Häufige Fragen zur nebenberuflichen Selbstständigkeit
 

Welche Hinzuverdienstgrenzen muss ich beachten?

Das hängt sehr stark von der individuellen Lebenssituation ab, sodass pauschale Aussagen wenig hilfreich sind. Rentner dürfen im Jahr bis zu 6.300 Euro hinzuverdienen.
 

Hartz 4 und nebenberufliche Existenzgründung?

Wer Arbeitslosengeld II erhält und sich nebenberuflich selbstständig machen will, wird einen Teil seiner Bezüge angerechnet bekommen. Letztlich ist aber entscheidend, welches Einkommen eine etwaige Bedarfsgemeinschaft erzielt.
 

Nebenberufliche Selbstständigkeit als Student

Wer sich als Student nebenberuflich selbstständig machen will, muss Obergrenzen beim BAföG beachten (aktuell etwa 365 Euro im Monat). Damit unter 25-Jährige weiter über die Eltern familienversichert sind, darf das Einkommen nicht höher als 435 Euro im Monat ausfallen.
 

Welche Versicherungen brauche ich?

Sofern nicht mehr als 18 Stunden in der Woche gearbeitet werden, bleibt die vorhandene gesetzliche Krankenversicherung ohne Zusatzkosten erhalten. Eine Betriebshaftpflichtversicherung ist auch im Nebengewerbe zu empfehlen, um sich vor hohen finanziellen Forderungen zu schützen. Wer hauptberuflich in einem anderen Gewerbe tätig ist, muss für das Nebengewerbe ggf. eine separate Versicherung abschließen.
 

Zuschüsse/Förderungen für die nebenberufliche Selbstständigkeit?

Ja, einige verfügbare Zuschüsse sind auch für die Gründung im Nebenerwerb nutzbar. Als konkrete Beispiele seien der ERP-Gründerkredit (‚StartGeld‘) und der Mikrokredit genannt. Ein persönlicher Fördermittelcheck wird Klarheit in Bezug auf alle nutzbaren Optionen bringen.
 

Mit welcher Tätigkeit nebenberuflich selbstständig machen?

Hier sind die Möglichkeiten fast grenzenlos, wobei eigene Interessen und Fähigkeiten eine Schlüsselrolle spielen sollten. Schauen Sie auf die Liste der Geschäftsideen (selbststaendig.de/geschaeftsideen), um sich Inspiration einzuholen.
 

Fazit: nebenberufliche vs. hauptberufliche Selbstständigkeit

Wenn Sie nebenberuflich gründen, werden Sie ein deutlich höheres Arbeitspensum bewältigen müssen, sofern Ihr Arbeitgeber sich einverstanden erklärt hat. Auf der anderen Seite agieren Sie mit größerer finanzieller Sicherheit, denn durch das geregelte Einkommen sinkt der finanzielle Druck erheblich.

Wenn Sie die oben skizzierten Rahmenbedingungen einhalten, dann bietet Ihnen die nebenberufliche Gründung viele Vorteile. Vor allem, wenn von Beginn an perspektivisch der Wechsel in die hauptberufliche Selbstständigkeit angelegt ist. In der Praxis kann es manchmal zu Problemen kommen, wenn Behörden oder Krankenkassen den zeitlich begrenzten Umfang der Tätigkeit anzweifeln. Da der Verdienst aus dem Hauptberuf höher sein muss, gibt es in dieser Hinsicht aber überzeugenden Argumentationsspielraum.
 

Nebenberuflich selbstständig machen: Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte

  • Formaler Rahmen: Der Arbeitsumfang darf nicht mehr als 18 Stunden in der Woche betragen. Der Verdienst auf dem Hauptberuf muss dauerhaft sowie deutlich höher sein.

  • Bestehenden Arbeitsvertrag lesen und den Arbeitgeber informieren (= Pflicht!).

  • Markt kennenlernen und Chancen testen: Wie vielversprechend ist der Businessplan wirklich?

  • Die eigene Unternehmerpersönlichkeit kennenlernen.

  • Neues Wissen und sinnvolle Fertigkeiten aneignen.

  • Netzwerke bilden und konsequent nutzen.

  • Versicherungsfragen klären und beachten.

  • Steueraspekte klären und entsprechende Beträge zurücklegen.

  • Formale Einordnung vornehmen: Freier Beruf oder Gewerbebetrieb?

  • In aller Regel erfordert ein Kleingewerbe keinen kaufmännisch eingerichteten Geschäftsbetrieb. Das erleichtert die Pflichten bei der Buchführung!

  • Für die nebenberufliche Selbstständigkeit gibt es ebenfalls Förderoptionen.

Was passiert mit meiner Krankenversicherung, wenn ich selbstständig bin?

 

Selbstständig machen: Fragen & Antworten

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